{"id":88,"date":"2014-04-07T09:33:41","date_gmt":"2014-04-07T07:33:41","guid":{"rendered":"http:\/\/www.von-dehn.de\/site\/?page_id=88"},"modified":"2018-11-13T00:34:29","modified_gmt":"2018-11-12T22:34:29","slug":"kriegskunst-der-kelten","status":"publish","type":"page","link":"http:\/\/www.von-dehn.de\/site\/die-kelten\/kriegskunst-der-kelten\/","title":{"rendered":"Kriegskunst der Kelten"},"content":{"rendered":"<div id=\"fb-root\"><\/div>\n<h1><span style=\"color: #993300;\"><em>Kriegskunst der Kelten<\/em><\/span><\/h1>\n<p>Die Kelten galten als streits\u00fcchtig, der Krieg spielte in ihrer Welt eine zentrale Rolle. Mut war wichtig und das Tragen von Waffen das Hauptmerkmal des freien Mannes. Der Adel hob sich durch besonders pr\u00e4chtig gearbeitete Waffen vom einfachen Volk ab. Die Standardbewaffnung bestand aus Speer und Schild, bei den Reicheren kam noch das Schwert, ein Helm und sp\u00e4ter auch ein Kettenhemd dazu. Es gab aber auch Pfeil und Bogen sowie vor allem die Steinschleudern. Diese spielten in Britannien und Friesland eine sehr gro\u00dfe Rolle; relativ leicht zu handhaben, preiswert und sehr effektiv. Die Schwertklingen waren im 5. &#8211; 3. Jh. v. Chr. noch kurz. Besonderes Material, welches durch einen Meteor zur Erde gelangt war, wie die heutige Wissenschaft belegt, f\u00fchrte zur Weiterentwicklung des Schmiedehandwerks zwischen dem 2. und 1. Jh. v. Chr. und zur Verl\u00e4ngerung der Klingen. Die Schwerter wurden zu langen Hieb\/Stichwaffen. Diese Schwerter k\u00f6nnen, wie anhand von Funden bewiesen ist, mit dem heutigen Stahl durchaus mithalten! Das betraf u.a. Sch\u00e4rfe sowie Flexibilit\u00e4t. Andere K\u00e4mpfer mussten stets ihre Schwerter wieder gerade biegen oder sie zersprangen. Die Schwerter der Kelten hatten demgegen\u00fcber schier unglaubliche Bestandsf\u00e4higkeiten. Die Wissenschaft stand lange vor einem R\u00e4tsel, wie das m\u00f6glich sein konnte. Diese Frage scheint jetzt gel\u00f6st &#8211; es war ein Meteor! &#8211; Es entstand aufgrund der hohen Qualit\u00e4t der Schwerter reger Handel mit den R\u00f6mern, die diese Waffen erwarben. Diese Schwerter bestimmten letztendlich ihren Erfolg in Europa, der den Kelten zum Verh\u00e4ngnis werden sollte.<br \/>\nDie Schilde der Kelten waren gew\u00f6hnlich flache Holzbretter, meist mit Leder \u00fcberzogen und zwischen 110 bis 140 cm hoch. Oft waren es hohe Ovale oder Rechtecke. Sehr bekannt war auch der runde Schild. Sie waren h\u00e4ufig farbig bemalt. In der Mitte der Schilde war der Griff f\u00fcr die Hand mit Armschlaufe, auf der anderen Seite der Schildbuckel, der &#8211; h\u00e4ufig mit Verst\u00e4rkungen aus Eisen &#8211; die Befestigung der Schlaufen und des Griffes erm\u00f6glichte und gleichzeitig einen gewissen Schutz f\u00fcr die Hand bot. Die Schilde dienten in erster Linie zur Abwehr, wurden aber auch als Angriffswaffen eingesetzt.<br \/>\nEisenhelme wurden ab dem 4. Jh. v. Chr. in Gallien hergestellt. Typisch war die Helmspitze sowie der Nackenschutz. Etliche der aufgefundenen Helme trugen Zauberspr\u00fcche und bildhafte Verzierungen. Die Kelten trugen anfangs anscheinend keinen Harnisch. Wie die Friesen zogen sie\u00a0 mit blo\u00dfem &#8211; bemaltem &#8211; Oberk\u00f6rper in den Krieg. Die Harnische aus Leder und sp\u00e4ter die Kettenhemden wurden jedoch auch von den Kelten \u00fcbernommen. &#8211; Ebenfalls wurden Streitwagen genutzt. Diese wurden von einem Gespann aus 2 Pferden gezogen und\u00a0 jeweils mit Wagenlenker und Krieger best\u00fcckt.<\/p>\n<h3><span style=\"color: #993300;\">Kampf<\/span><\/h3>\n<p>Stehende Heere gab es nicht, die Verb\u00e4nde wurden aus den St\u00e4mmen heraus zusammengestellt. Auch verb\u00fcndete St\u00e4mme wurden integriert, wenn notwendig. Ein Tross bestand naturgem\u00e4\u00df auch aus Weibern und Kindern, wie dies auch noch im 30-j\u00e4hrigen Krieg \u00fcblich war. Die Frauen versorgten ihre M\u00e4nner, d. h. Ehepartner und Kinder. Die Heeresverb\u00e4nde waren nat\u00fcrlich weniger ge\u00fcbt, gemeinsam im Verbund anzugreifen, als die gedrillten R\u00f6mer. Sie \u00fcberfielen ja auch nicht ihre Nachbarn als lauter Lust und Tollerei, nur um &#8222;Weltmacht&#8220; zu werden. Da gab es andere Gr\u00fcnde, wenn Krieg gef\u00fchrt wurde. Daher f\u00fchrten die Kelten h\u00e4ufiger einen Art Partisanenkampf. N\u00e4chtliche \u00dcberf\u00e4lle oder die \u00dcberraschung aus dem Hinterhalt waren ihre St\u00e4rken.<br \/>\nKeltische Krieger haben sich auch h\u00e4ufig als S\u00f6ldner verdungen. Im 3. Jh. v. Chr. gab es in Gallien die sog. &#8222;G\u00e4saten&#8220; (Speertr\u00e4ger), die sich als S\u00f6ldner verdungen haben. Die Tapferkeit machte sie ber\u00fchmt. Kelten standen in r\u00f6mischen, \u00e4gyptischen, griechischen, sizilianischen und sogar karthagischen Diensten.<br \/>\nAuf dem Schlachtfeld bildeten die Kelten die Schlachtordnung nach St\u00e4mmen. Feldzeichen, \u00fcberwiegend Tiersymbole, markierten den jeweiligen Clan oder Stamm. Standen sich die Heere gegen\u00fcber fand ein bestimmtes Ritual statt. Vork\u00e4mpfer forderten ihre Gegner zum Einzelkampf heraus. Dabei standen sich die feindlichen Krieger gegen\u00fcber, plapperten ihre Ahnen herunter und gaben mit ihrer Tapferkeit an. Es war \u00fcblich, den Feind zu erschrecken. Kampfges\u00e4nge wurden angestimmt und die Schlachth\u00f6rner geblasen. Wenn die Kelten gegen den Feind anrannten, kam es vor, dass viele ihrer Gegner vor Angst das Weite suchten. Die Schlacht dauerte nur sehr selten l\u00e4nger als einen Tag. Besiegte wurden oft versklavt.<br \/>\nNach dem Verlust der Schlacht, suchten die Heerf\u00fchrer den Tod.<\/p>\n<hr \/>\n<div id=\"attachment_3171\" style=\"width: 160px\" class=\"wp-caption alignleft\"><a href=\"http:\/\/www.von-dehn.de\/site\/wp-content\/uploads\/2014\/04\/AutogrammkarteGunda.png\"><img decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-3171\" class=\"wp-image-3171 size-thumbnail\" src=\"http:\/\/www.von-dehn.de\/site\/wp-content\/uploads\/2014\/04\/AutogrammkarteGunda-150x150.png\" alt=\"AutogrammkarteGunda\" width=\"150\" height=\"150\" srcset=\"http:\/\/www.von-dehn.de\/site\/wp-content\/uploads\/2014\/04\/AutogrammkarteGunda-66x66.png 66w, http:\/\/www.von-dehn.de\/site\/wp-content\/uploads\/2014\/04\/AutogrammkarteGunda-150x150.png 150w\" sizes=\"(max-width: 150px) 100vw, 150px\" \/><\/a><p id=\"caption-attachment-3171\" class=\"wp-caption-text\">Gunda von Dehn<\/p><\/div>\n<h2><em><span style=\"color: #993300;\">Hinweis: Roman &#8222;Chroniken der tom Brook&#8220;<\/span><\/em><\/h2>\n<h3><span style=\"color: #800000;\">Band I &#8222;Chroniken der tom Brook&#8220;<\/span><span style=\"color: #0000ff;\"> download :<\/span><\/h3>\n<p><span style=\"color: #0000ff;\"> <a style=\"color: #0000ff;\" title=\"https:\/\/www.amazon.de\/Chroniken-tom-Brook-Das-Erbe-ebook\/dp\/B071HXYF8H\" href=\"https:\/\/www.amazon.de\/Chroniken-tom-Brook-Das-Erbe-ebook\/dp\/B071HXYF8H\" target=\"_blank\">https:\/\/www.amazon.de\/Chroniken-tom-Brook-Das-Erbe-ebook\/dp\/B071HXYF8H<\/a><\/span><br \/>\n<span style=\"color: #0000ff;\"><a style=\"color: #0000ff;\" href=\"http:\/\/www.hugendubel.de\/de\/ebook\/gunda_von_dehn-chroniken_der_tom_brook-29133974-produkt-details.html\">http:\/\/www.hugendubel.de\/de\/ebook\/gunda_von_dehn-chroniken_der_tom_brook-29133974-produkt-details.html<\/a><\/span><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><span style=\"color: #800000;\">Band II &#8222;Chroniken der tom Brook &#8211; Das Erbe&#8220;:<\/span> <span style=\"color: #0000ff;\"><a class=\"moz-txt-link-freetext\" style=\"color: #0000ff;\" href=\"http:\/\/store.kobobooks.com\/de-DE\/ebook\/chroniken-der-tom-brook-1\">http:\/\/store.kobobooks.com\/de-DE\/ebook\/chroniken-der-tom-brook-1<\/a><\/span><\/p>\n<hr \/>\n<h5>Letzte \u00c4nderung 12.11.2018<\/h5>\n<hr \/>\n<p>&nbsp;<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Kriegskunst der Kelten Die Kelten galten als streits\u00fcchtig, der Krieg spielte in ihrer Welt eine zentrale Rolle. 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