{"id":83,"date":"2014-04-07T09:29:51","date_gmt":"2014-04-07T07:29:51","guid":{"rendered":"http:\/\/www.von-dehn.de\/site\/?page_id=83"},"modified":"2023-10-05T22:06:12","modified_gmt":"2023-10-05T20:06:12","slug":"brookmerland","status":"publish","type":"page","link":"http:\/\/www.von-dehn.de\/site\/die-tom-brok\/brookmerland\/","title":{"rendered":"Brookmerland"},"content":{"rendered":"<div id=\"fb-root\"><\/div>\n<audio class=\"wp-audio-shortcode\" id=\"audio-83-1\" autoplay preload=\"none\" style=\"width: 100%;\" controls=\"controls\"><source type=\"audio\/mpeg\" src=\"http:\/\/www.von-dehn.de\/site\/wp-content\/uploads\/2014\/04\/85.Viktoria31.mp3?_=1\" \/><a href=\"http:\/\/www.von-dehn.de\/site\/wp-content\/uploads\/2014\/04\/85.Viktoria31.mp3\">http:\/\/www.von-dehn.de\/site\/wp-content\/uploads\/2014\/04\/85.Viktoria31.mp3<\/a><\/audio>\n<p style=\"text-align: right;\"><span style=\"color: #800000;\"><strong>\u00a9\u00a0&#8211;<\/strong> <strong>Gunda v. Dehn &#8222;Viktoria&#8220; aus meinem Musical &#8222;Die Stedinger&#8220;<br \/>\n<\/strong><\/span><\/p>\n<div id=\"attachment_2791\" style=\"width: 310px\" class=\"wp-caption aligncenter\"><a href=\"http:\/\/www.von-dehn.de\/site\/wp-content\/uploads\/2014\/04\/Brookmerlandt2.jpg\"><img decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-2791\" class=\"wp-image-2791 size-medium\" src=\"http:\/\/www.von-dehn.de\/site\/wp-content\/uploads\/2014\/04\/Brookmerlandt2-300x208.jpg\" alt=\"Brookmerlandt2\" width=\"300\" height=\"208\" srcset=\"http:\/\/www.von-dehn.de\/site\/wp-content\/uploads\/2014\/04\/Brookmerlandt2-300x208.jpg 300w, http:\/\/www.von-dehn.de\/site\/wp-content\/uploads\/2014\/04\/Brookmerlandt2.jpg 448w\" sizes=\"(max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/a><p id=\"caption-attachment-2791\" class=\"wp-caption-text\">Brookmerland mit Oldeborg<\/p><\/div>\n<h2><span style=\"color: #800000;\"><em>Geschichte des Brookmerlandes<\/em><\/span><\/h2>\n<p><strong>M<\/strong>an nimmt an, dass der Name \u201eBroeckmarlandt\u201c (heute &#8222;Brookmerland&#8220;) abzuleiten ist von dem \u201enassen\u201c, dem \u201eBruchland\u201c, so wie es auch die &#8222;Oderbr\u00fcche&#8220; gibt. Andererseits gab es den einst bedeutenden germanischen Stamm der <strong>Brukterer,<\/strong> der anfangs zwischen der mittl. Ems und der oberen Lippe siedelte (Teilnehmer an der Varus-Schlacht). Jenes Gebiet wurde von den R\u00f6mern verw\u00fcstet, so da\u00df eine Umsiedlung stattfand. Sp\u00e4ter wurden die <strong>Brukterer<\/strong> von den Franken &#8218;aufgesogen&#8216;. Auch von diesem Stamm kann die Landschaft evtl. ihren Namen erhalten haben. Eine weitere M\u00f6glichkeit besteht darin, dass dieser Name von dem altdeutschen Wort \u201eBruch\u201c, d. h. Bu\u00dfe, abgeleitet worden ist. Die sog. &#8222;Br\u00fcche\u201c waren Strafen der freiwilligen Gerichtsbarkeit \u2013 \u00fcberwiegend in pekuni\u00e4rer Form. Es ist aber durchaus m\u00f6glich, dass es sich hier urspr\u00fcnglich bei der Bezeichnung \u201aBrookmerland\u2019 (fr\u00fcher \u00fcbrigens mit einem \u201eo\u201c geschrieben; Brok = Bruch) um einen uralten ehemaligen Gerichtsbezirk gehandelt hat. Ein Bruch war schon in keltischer Zeit eine Region der Gerichtsbarkeit. Dort wurden auch Menschen hingerichtet bzw. im Moor ertr\u00e4nkt. Hier bietet sich als Indiz der ins Moor f\u00fchrende Rechtsupweg bei Upgant an. Ich vertrete diese Ansicht, weil in der N\u00e4he (heute Marienhafe) mit gro\u00dfer Wahrscheinlichkeit eine Heilige St\u00e4tte gewesen ist, die zur Bauernschaft an der Gant (dem vorgeschobenen Meeresarm) geh\u00f6rte. Auf derartigen Heiligen St\u00e4tten wurde der Thing abgehalten, ebenso wie kultische Handlungen ver\u00fcbt und eben auch Gericht gehalten. Das Moor war eine beliebte Hinrichtungsst\u00e4tte. Der Weg dorthin &#8211; der Gerichtsweg \/ Gerechtigkeitsweg &#8211; f\u00fchrte ins Moor.<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\">Vor dem Westrand des \u00fcber weite Strecken mit Hochmoor bedeckten ostfriesischen Geestr\u00fcckens zog sich eine ausgedehnte Niederungszone hin, die von flachen Binnenseen durchsetzt war. Dieser Raum bildete urspr\u00fcnglich das nat\u00fcrliche Grenzgebiet des Bistums M\u00fcnster gegen\u00fcber dem Erzbistum Bremen. In der ersten H\u00e4lfte des 13. Jahrhunderts verselbst\u00e4ndigte sich das Brookmerland als autonome Landesgemeinde. Es gliederte sich in drei Mittelbezirke mit jeweils zwei Hauptkirchen: Marienhafe und Engerhafe, Victorbur und Wiegboldsbur, Bedekaspel und Blaukirchen.<\/p>\n<p>Die<strong> &#8222;Oll B\u00f6rg&#8220;<\/strong> befand sich gem. &#8222;Erdbeschreibung des F\u00fcrstentums Ostfriesland und Harlingerlandes von Fridrich Arends (Emden 1824)&#8220; beinahe am \u201e<strong>westlichen Ende des Dorfes, an der linken Seite <\/strong>des nach<strong> Veenhusen gehenden Postweges&#8220;\u00a0 &#8211; <\/strong>(Anm.: Das Dorf endete am Hafen. Der Weg f\u00fchrte hinter Burg entlang) &#8211; &#8222;Um 1824 war die Stelle wohl noch zu erkennen, obgleich in einen Kohlgarten verwandelt. Die Burg bildete ein Viereck, 40 Schritt lang und breit; der rundum gehende Graben ist im Westen und Norden an der Vertiefung noch zu bemerken, s\u00fcd- und ostw\u00e4rts in einen Schloot verwandelt. Die nord\u00f6stliche Ecke des Grabens flie\u00dft gerade in den Weg. Jene Schl\u00f6te sitzen noch voller Steine und noch vor zwei Jahren hat man eine doch nicht mehr festsitzende Mauer an der westlichen Seite im Grunde gefunden. Die Einwohner weisen noch den Ausgang aus der Burg nach, welcher im S\u00fcden war, erst eine kleine Strecke westlich lief, dann n\u00f6rdlich nach dem jetzigen Postweg. Sie ist zum Teil noch zu erkennen, doch niedrig, so wie die Gegend im Westen auf ziemliche Ausdehnung, im Winter meist unter Wasser stehend. Die Burgst\u00e4tte selbst ist etwas h\u00f6her als die Umgegend. S\u00fcdseits daran aber ist eine viel h\u00f6here Stelle, worauf jetzt ein Platz steht.\u201c<\/p>\n<p>Die Burgstra\u00dfe (K 117) gab es damals noch nicht, ebensowenig den Weg nach Engerhafe (Ut &#8217;n grahove); der Kolk war in sp\u00e4terer Zeit ausgewaschen bis zur Burg, die dann direkt auf der Abbruchkante stand.\u00a0 Auf der &#8222;Hohe L\u00fccht&#8220; (= &#8222;Hohes Licht&#8220; &#8211; heute f\u00e4lschlicherweise &#8222;Lohne&#8220; genannt &#8211; auf der unten angef\u00fchrten Karte mittig als Burgstelle bezeichnet) stand vermutlich an der Steuerbordseite der Hafeneinfahrt ein <em>Wegweiser<\/em>, ein <span style=\"text-decoration: underline;\">Donjon<\/span> als Leuchtturm, \u00e4hnl. wie das &#8222;Alte Vorwerk&#8220; von Hamburg, welches aus derselben Zeit stammt.<\/p>\n<p>Nahe der ehemaligen Hafeneinfahrt &#8211; an der heutigen Burgstra\u00dfe befand sich auf der Backbordseite ein Deichdurchla\u00df zum Be- und Entladen (Schiffe hatten vielfach noch das Ruder auf der rechten Seite und nicht am Heck). Wie mir berichtet wurde, befindet sich dieses Gew\u00f6lbe heute unter einem Einfamilienhaus schr\u00e4g gegen\u00fcber der heutigen Lohne an der linken Seite der Hafeneinfahrt. Man sprach davon, dass dies ein ehemaliger Fluchttunnel bis nach Marienhafe gewesen sei. Dem ist aber nicht so, und auch der vermutete Abwasserkanal, mannshoch und \u00fcberw\u00f6lbt als Tunnel (?) stellt sich selbst in Frage. Anfallende Abf\u00e4lle &#8211; und das waren\u00a0 verh\u00e4ltnism\u00e4\u00dfig wenige &#8211; wurden im Mittelalter normalerweise einfach auf den Esch oder den Anger geworfen,\u00a0 vom Wasser fortgesp\u00fclt oder auch vergraben. Bedenkt man allein die immensen Kosten f\u00fcr die Steine, dann kann man davon ausgehen, dass es eine extra aus Backsteinen gemauerte Abwasserleitung gewi\u00df nicht gegeben hat!<\/p>\n<p>Die <em>alte<\/em> Burgstelle lag an den Oldeburger \u00c4ckern auf einer Warft. Auf einem <em>wasserreichen, weichen Baugrund<\/em> wurde aufgrund der Probleme mit dem Einsinken des Bauwerkes &#8211; Deichen sanken z.B. auch ab &#8211; normalerweise keine Burg errichtet (also z. B. nicht in Fehnhusen). Schutzgr\u00e4ben wurden nach dem Bau ausgehoben und durch nat\u00fcrliche Wasserl\u00e4ufe gef\u00fcllt. Der sog. &#8222;Krumme Acker&#8220; zu F\u00fc\u00dfen der Burg war vermutlich ein Handelsplatz direkt am Hafengel\u00e4nde (Krum = Handelsplatz, mit einer Kr\u00fcmmung hat das nichts zu tun). Der Alte Postweg (auf der Karte am &#8222;Deller&#8220; vorbei am Krumme Acker) hatte einen anderen Verlauf als heute, er f\u00fchrte hinter der Olde Borg entlang Richtung Marienhafe.<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/www.von-dehn.de\/site\/wp-content\/uploads\/2014\/04\/Burgsta\u0308tte.jpg\"><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter wp-image-3585 \" src=\"http:\/\/www.von-dehn.de\/site\/wp-content\/uploads\/2014\/04\/Burgsta\u0308tte-1024x1024.jpg\" alt=\"Burgsta\u0308tte\" width=\"332\" height=\"332\" srcset=\"http:\/\/www.von-dehn.de\/site\/wp-content\/uploads\/2014\/04\/Burgsta\u0308tte-66x66.jpg 66w, http:\/\/www.von-dehn.de\/site\/wp-content\/uploads\/2014\/04\/Burgsta\u0308tte-150x150.jpg 150w, http:\/\/www.von-dehn.de\/site\/wp-content\/uploads\/2014\/04\/Burgsta\u0308tte-300x300.jpg 300w, http:\/\/www.von-dehn.de\/site\/wp-content\/uploads\/2014\/04\/Burgsta\u0308tte-1024x1024.jpg 1024w, http:\/\/www.von-dehn.de\/site\/wp-content\/uploads\/2014\/04\/Burgsta\u0308tte.jpg 1499w\" sizes=\"(max-width: 332px) 100vw, 332px\" \/><\/a><\/p>\n<p>Vermutlich gab es in der R\u00f6merzeit einen von den R\u00f6mern kontollierten &#8222;Grenzwall&#8220;. Da Reste aus der R\u00f6merzeit in Neermoor bzw. Dornum gefunden wurden, wird dieser Wall &#8211; wie bei den R\u00f6mern \u00fcblich &#8211; jeweils in Sichtweite Beobachtungst\u00fcrme gehabt haben. Daf\u00fcr sprechen die Orte Neermoor, Engerhafe und Oldebeborg, die sich in einer Linie aufreihen. Ebenfalls scheint es in Engerhafe Anzeichen einer ehemaligen Stallanlage zu geben.<\/p>\n<p><strong>In Norden wurde Rasenerz verh\u00fcttet<\/strong> in sogenannten Renn\u00f6fen, das waren r\u00f6hrenartige \u00d6fen. Dort f\u00fcllt man abwechselnd Rasenerz und Torf ein. Am Ende des Prozesses wurde der Ofen unterhalb der Erde angestochen. Das machte ein Arbeiter, der sog. &#8222;Renner&#8220;. Die Schlacke rann dann ab, daher der Name &#8222;Rennofen&#8220;. Das Erz bildete einen Klumpen, allerdings verunreinigt durch Schlacken, und konnte entnommen werden, um dann auf Findlingssteinen zugeh\u00e4mmert zu werden. Einer dieser Findlinge ist der sogenannte &#8222;Warzenstein&#8220; von Norden, auf welchen sich zwei Einbuchtungen (Dellen) befinden, die vermutlich aus dieser Nutzung resultieren. Dies ist eine Arbeitsweise, um Eisen zu gewinnen, die vor rd. 2000 Jahren \u00fcblich gewesen ist. Es ist sinnvoll, dass die R\u00f6mer, die ja viele Waffen etc. ben\u00f6tigten, diese Produktionsst\u00e4tte und die Lagerst\u00e4tten des dazu notwendigen Rasenerzes besonders gesch\u00fctzt haben, indem ein Grenzwall errichtet wurde. Es w\u00e4re sehr erfreulich, wenn moderne Luftaufnahmen Licht ins Dunkel tragen w\u00fcrden.<\/p>\n<p><span style=\"text-decoration: underline;\">Anm. zu &#8222;Veenhusen&#8220;:<\/span> Da das sogenannte\u00a0 &#8222;feste Haus&#8220; von Veenhusen im Besitz des Bischofs von M\u00fcnster gewesen ist, handelt es sich vermutlich um einen Irrtum, wenn angenommen wird, dies sei die ehemalige &#8222;Oll B\u00f6rg&#8220; (= alte Burg) gewesen. &#8222;Veen&#8220; bedeutet &#8222;Moor&#8220;; Veenhusen war also nur ein <em>Haus im oder am Moor,<\/em> keine Burg. Meines Wissens ist das Haus auch nie als &#8222;Burg&#8220; bezeichnet worden. Das Veenhus wird erstellt worden sein, nachdem der neue Sendbezirk <em>\u201eBrokmannia\u201c<\/em> geschaffen worden ist. <strong><br \/>\n<\/strong>Dieser Sendbezirk von M\u00fcnster wurde erst eingerichtet, <span style=\"text-decoration: underline;\">nachdem<\/span> der Gerichtshof von den &#8222;ten Broek&#8220; bezogen wurde. (Anm.: Ein <strong>Redgerhof<\/strong> ist <u>kein<\/u> <span style=\"text-decoration: underline;\">simpler Bauernhof<\/span>, sondern ein <strong>Gerichtshof<\/strong> wie <strong>Den Haag<\/strong> bzw. s&#8217;Graveshage)\u00a0 Es wird dort vorher kein &#8222;festes Haus&#8220; der Di\u00f6zese M\u00fcnster gegeben haben, weil der Sendbezirk noch nicht existierte.\u00a0 Es wird von der &#8222;W\u00fcstenei&#8220; berichtet, das Land war also im Prinzip ziemlich wertlos als es von den &#8222;ten Broek&#8220; erworben wurde. Erst <strong>1251<\/strong> kam es zur Bildung der Propstei \u201eBrokmannia\u201c. Dieses Gebiet geh\u00f6rte urspr\u00fcnglich zum <span style=\"text-decoration: underline;\">s\u00e4chsischen Eigengut<\/span>, welches als <strong>Lehen<\/strong> an Brabant bzw. von dort als Afterlehen an Holland vergeben war (durch polit. Gegebenheiten traten hier zwischenzeitlich Ver\u00e4nderungen ein). Der sog. <em>\u201eHof der Maria\u201c<\/em> wurde um <strong>1247<\/strong> ver\u00e4u\u00dfert. Meinen Forschungen zufolge ist es der &#8222;Hof der Maria\u201c gewesen, den Keno von Norden mitsamt den L\u00e4ndereien als &#8222;Redgerhof&#8220; (Gerichtshof) erworben hat. Erst <span style=\"text-decoration: underline;\"><strong>nach <\/strong><\/span>dem<strong> Verkauf<\/strong> des <span style=\"text-decoration: underline;\">Hofes der Maria<\/span> <strong>anno<\/strong> <strong>1251<\/strong> kam es zur Bildung der <em>Propstei<\/em> <em>\u201eBrokmannia\u201c<\/em>. Das sog. &#8222;Veenhus&#8220; wurde wohl notwendig, weil die &#8222;ten Broek&#8220; nicht nur gleichzeitig <span style=\"text-decoration: underline;\">H\u00e4uptlinge<\/span> und <span style=\"text-decoration: underline;\">Richter<\/span> waren, sondern auch <span style=\"text-decoration: underline;\"> in Vertretung des Bischofs dem Sendgericht vorstanden<\/span> (Erbamt). Der Amtssitz &#8222;Veenhus&#8220; wurde insofern vermutlich u. a. als Sendgericht genutzt, denn jene Zeiten, in der das Gericht auf der Freistatt des Kirchhofes tagte, waren damals lange vor\u00fcber.<\/p>\n<hr \/>\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"text-decoration: underline;\"><em><strong>Der Kulturkreis &#8222;tom Brook&#8220; Oldeborg e.V.:<\/strong><\/em><\/span> Bis vor einigen Jahren hatte sich eigentlich kaum jemand so richtig f\u00fcr die Geschichte Oldeborgs interessiert. Doch der Roman &#8222;<span style=\"color: #800000;\">Die<\/span> <span style=\"color: #800000;\">tom Brook&#8220;<\/span> weckte die Begeisterung f\u00fcr das historische Erbe Oldeborgs. So wurde am 28. Oktober 1997, in Anlehnung an das historische Datum der <span style=\"text-decoration: underline;\">Schlacht auf den Wilden \u00c4ckern<\/span> im Jahre 1427, der <span style=\"color: #800000;\">Kulturkreis \u201ctom Brook\u201d Oldeborg e.V.<\/span> gegr\u00fcndet. Die Vereinsarbeit wurde auf drei S\u00e4ulen gestellt:<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">\u2013\u00a0 Aufarbeitung der H\u00e4uptlingsgeschichte der \u201ctom Brook\u201d<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">\u2013\u00a0 Bodenforschung zur exakten Standortbestimmung der &#8222;Oll B\u00f6rg\u201c (Olde Borg)<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">&#8211;\u00a0 Darstellung der Orts-, Haus- und Hofgeschichte.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Luftbildanalysen sollen Aufschlu\u00df \u00fcber die Vollst\u00e4ndigkeit der bislang zusammengetragenen Informationen geben und ein gezieltes Vorgehen bei der Erforschung des geschichtstr\u00e4chtigen Bodens erlauben.<\/p>\n<hr \/>\n<h2><strong><em><span style=\"color: #993300;\">Hinweis: &#8222;Chroniken der tom Brook&#8220;<\/span><\/em><\/strong><\/h2>\n<p><span style=\"color: #800000;\"><span style=\"color: #800000;\"><b>Band I-IV &#8222;Chroniken der tom Brook&#8220;:\u00a0 als E-Books bei versch. Anbietern erh\u00e4ltlich<\/b><\/span><\/span><\/p>\n<p><span style=\"color: #0000ff;\"><a style=\"color: #0000ff;\" href=\"http:\/\/www.hugendubel.de\/de\/ebook\/gunda_von_dehn-chroniken_der_tom_brook-29133974-produkt-details.html\">http:\/\/www.hugendubel.de\/de\/ebook\/gunda_von_dehn-chroniken_der_tom_brook-29133974-produkt-details.html<\/a><\/span><\/p>\n<h4><span style=\"color: #0000ff;\"><span style=\"color: #800000;\">Band II &#8222;Chroniken der tom Brook&#8220; :<\/span> <a class=\"moz-txt-link-freetext\" style=\"color: #0000ff;\" href=\"http:\/\/store.kobobooks.com\/de-DE\/ebook\/chroniken-der-tom-brook-1\">http:\/\/store.kobobooks.com\/de-DE\/ebook\/chroniken-der-tom-brook-1<\/a><\/span><\/h4>\n<h5><strong><em><span style=\"color: #993300;\"><a href=\"http:\/\/www.von-dehn.de\/site\/wp-content\/uploads\/2014\/04\/AutogrammkarteGunda.png\"><img decoding=\"async\" class=\"alignleft wp-image-3171 size-thumbnail\" src=\"http:\/\/www.von-dehn.de\/site\/wp-content\/uploads\/2014\/04\/AutogrammkarteGunda-150x150.png\" alt=\"AutogrammkarteGunda\" width=\"150\" height=\"150\" srcset=\"http:\/\/www.von-dehn.de\/site\/wp-content\/uploads\/2014\/04\/AutogrammkarteGunda-66x66.png 66w, http:\/\/www.von-dehn.de\/site\/wp-content\/uploads\/2014\/04\/AutogrammkarteGunda-150x150.png 150w\" sizes=\"(max-width: 150px) 100vw, 150px\" \/><\/a><\/span><\/em><\/strong><span style=\"color: #800000;\"><strong>Die o.g. B\u00fccher \u00fcber die Familie &#8222;tom Brok&#8220; fu\u00dfen auf historisch verbrieften Begebenheiten, zusammengef\u00fcgt zu spannungsgeladener, einf\u00fchlsamer Literatur <\/strong><\/span><span style=\"color: #800000;\"><strong>:\u00a0<\/strong><\/span><\/h5>\n<h5><span style=\"color: #800000;\">In dem Dorf Oldeborg im heutigen S\u00fcdbrookmerland hat die Burg der &#8222;tom Brok&#8220; gestanden, des m\u00e4chtigsten H\u00e4uptlingsgeschlechts Ostfrieslands. Von der H\u00e4uptlingsfamilie tom Brok wurde im 14. und 15. Jahrhundert ein wesentlicher Teil der Geschichte Ostfrieslands geschrieben. Die historischen Romane \u201cChroniken der tom Brook\u201d behandeln eine bedeutende Phase dieser Zeit, n\u00e4mlich die Hegemoniebestebungen der tom Brok.<\/span><\/h5>\n<hr \/>\n<h5>\u00a0letzte \u00c4nderung 05. 10. 2023<\/h5>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>\u00a9\u00a0&#8211; Gunda v. Dehn &#8222;Viktoria&#8220; aus meinem Musical &#8222;Die Stedinger&#8220; Geschichte des Brookmerlandes Man nimmt an, dass der Name \u201eBroeckmarlandt\u201c (heute &#8222;Brookmerland&#8220;) abzuleiten ist von dem \u201enassen\u201c, dem \u201eBruchland\u201c, so wie es auch die &#8222;Oderbr\u00fcche&#8220; gibt. Andererseits gab es den einst bedeutenden germanischen Stamm der Brukterer, der anfangs zwischen der mittl. 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