{"id":7042,"date":"2023-10-08T12:48:20","date_gmt":"2023-10-08T10:48:20","guid":{"rendered":"http:\/\/www.von-dehn.de\/site\/?page_id=7042"},"modified":"2023-10-13T10:59:31","modified_gmt":"2023-10-13T08:59:31","slug":"frieslands-herrscher-cloned","status":"publish","type":"page","link":"http:\/\/www.von-dehn.de\/site\/frieslands-herrscher-cloned\/","title":{"rendered":"Musiktheater"},"content":{"rendered":"<div id=\"fb-root\"><\/div>\n<h1 style=\"text-align: center;\"><a href=\"http:\/\/www.von-dehn.de\/site\/wp-content\/uploads\/2023\/10\/LandsknechteHeer2.jpg\"><img decoding=\"async\" class=\"alignnone wp-image-7059 alignleft\" src=\"http:\/\/www.von-dehn.de\/site\/wp-content\/uploads\/2023\/10\/LandsknechteHeer2-300x300.jpg\" alt=\"\" width=\"236\" height=\"236\" srcset=\"http:\/\/www.von-dehn.de\/site\/wp-content\/uploads\/2023\/10\/LandsknechteHeer2-66x66.jpg 66w, http:\/\/www.von-dehn.de\/site\/wp-content\/uploads\/2023\/10\/LandsknechteHeer2-150x150.jpg 150w, http:\/\/www.von-dehn.de\/site\/wp-content\/uploads\/2023\/10\/LandsknechteHeer2-300x300.jpg 300w, http:\/\/www.von-dehn.de\/site\/wp-content\/uploads\/2023\/10\/LandsknechteHeer2.jpg 342w\" sizes=\"(max-width: 236px) 100vw, 236px\" \/><\/a><em><span style=\"color: #800080;\"><strong>&#8222;Die Stedinger&#8220;<\/strong><\/span><\/em><\/h1>\n<p style=\"text-align: center;\"><strong>Musiktheater in 6 Akten von Georg Ruseler redigiert und vertont von Gunda von Dehn<\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: center;\">Spielt im Jahr 1234 n. Chr. im Stedinger Land (Bremen)<\/p>\n<h3 style=\"text-align: center;\">Gro\u00dfes dramatisches Theaterst\u00fcck f\u00fcr die <span style=\"color: #993300;\">Freilichtb\u00fchne<\/span> mit <span style=\"color: #993300;\">Musik-<\/span> und <span style=\"color: #993300;\">Tanzeinlagen<\/span> &#8211; <u>auch als <span style=\"color: #993300;\">gro\u00dfes Musical<\/span> erh\u00e4ltlich.<\/u><\/h3>\n<p style=\"text-align: center;\">Hauptdarsteller: 8\u00a0 &#8211;\u00a0\u00a0Kleindarsteller : 19\u00a0 &#8211;\u00a0\u00a0Komparsen: ca. 30 od. mehr\u00a0 \/ bei der gro\u00dfen Fassung ca. 100 Komparsen<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<h4>Geschichtlicher Hintergrund:<\/h4>\n<p>Zwischen Hunte und Weser leben die Stedinger.<\/p>\n<p>Im 12. Jh. hatten die Erzbisch\u00f6fe als Herren Weststedingens Ansiedler aus Sachsen, Holland, Westfalen und Ostfriesland herangezogen. Diese deichten das bisher schutzlose Land ein und schufen damit neues Acker- und Weideland. Das urbar gemachte Bruchland wurde ihnen zugeteilt. Daf\u00fcr mussten sie den Hollerzins und den Zehnten abf\u00fchren.<\/p>\n<p>Da es im Stedinger Land keine Regierungsform gab, entstand eine freie Bauernrepublik. Die Stedinger f\u00fchlten sich unabh\u00e4ngig.<\/p>\n<p>Nachdem die Armut \u00fcberwunden und Reichtum ins Stedinger Land eingezogen war, trachteten die <u>Oldenburger Grafen<\/u> und <u>Bremer<\/u> <u>Erzbisch\u00f6fe<\/u> danach, das Stedinger Land zu beherrschen und weitere Abgaben einzutreiben. Zu diesem Zweck legten sie Zwingburgen an. Trotz ihrer \u00dcbergriffe mit Waffengewalt konnten sich die Stedinger wacker verteidigen und ihre Freiheit erhalten.<\/p>\n<p>Schlie\u00dflich erwirkte der Erzbischof von Bremen beim Papst den Kirchenbann und Kaiser Friedrich sprach die Reichsacht \u00fcber sie aus. 1234 nun wurde das Kreuz gegen die Stedinger gepredigt. Es sammelte sich ein Kreuzzugsheer von 40.000 Mann. (Der Deutsche Ritterorden beteiligte sich nicht an dieser Menschenjagd auf die Stedinger, die angeblich Ketzer sein sollten.) Zehntausend Stedinger zogen ihnen entgegen, M\u00e4nner, Frauen und Kinder. Bei Altenesch kam es zum Kampf. Das erbitterte Ringen, in dem viele tausend Kreuzfahrer fielen, schien den Stedingern den Sieg zu bescheren. Gegen Abend aber fiel <u>Graf Dietrich von Cleve<\/u> den ermatteten Bauern in die Flanke. Das bedeutete den Todessto\u00df gegen ein ganzes Volk.<\/p>\n<p>An der Spitze der tapferen Stedinger standen <u>die Anf\u00fchrer Bolko von Bardenfleth, Thammo von Huntorp und Detmar tom Dyk.<\/u> Ihnen begegnen wir auch in dem St\u00fcck von Georg Ruseler.<\/p>\n<ol>\n<li><strong> Akt:<\/strong> Die Ouvert\u00fcre verwendet Themen des Musicals und stimmt sanft auf das Thema ein. D\u00fcsteres Bauernhaus, in dem die Bettlerin Meike erscheint, die als \u201eWarflether Hexe\u201c verschrieen ist. Adda, die Schwester von Bolko von Bardenfleth, gibt der alten Frau zu essen und l\u00e4sst sich von ihr aus der Hand lesen. Meike weissagt Adda einen beschwerlichen Weg durch Blut und Drangsal, der aber zu einem guten Ende f\u00fchrt. Ehe sie geht, erz\u00e4hlt sie von ihrem Sohn, der einst auf Verdacht wegen Deichfrevels get\u00f6tet worden ist. Die alte Frau hat nur einen fanatische Gedanken: Blutrache und sie will alle Stedinger treffen, nicht nur den Schuldigen am Tod ihres Sohnes. Als Werkzeug ihrer Rache kommt ihr der einst nach Frankreich gezogene Stedinger Burkard von Lienen (Franko), ein Inquisitor, gerade recht, denn sie wei\u00df, Burkhard ist Frouwe, Bolkos Frau, verfallen. Obwohl 10 Jahre vergangen sind, hat Frouwe ihre Liebe noch nicht \u00fcberwunden.<\/li>\n<\/ol>\n<p>Meike hat Bolkos Schwester Adda mit ihrer Weissagung den Kopf verdreht. Adda ersehnt einen Fremden von weit her, dem sie gewogen sein wird. Freudig singt sie vom Rittersmann, was ihrem Verehrer Thammo von Huntorp, der schon seit l\u00e4ngerem um sie wirbt, arg missf\u00e4llt.<\/p>\n<p>Unterdessen werden die \u201eKetzer\u201c Ritter Raimund von Coucy und Dietrich, ein blinder Greis, vom Inquisitor Burkhard verfolgt. Sie erhalten Unterschlupf in Bolkos Haus. Adda versorgt den verletzten Ritter Raimund und ist fasziniert von dem Mann aus der Fremde.<\/p>\n<p>Meike f\u00fchrt Burkhard, den Inquisitor, zu Bolkos Haus, denn sie wei\u00df um dessen Liebe zu Frouwe und seinen Hass auf Bolko, der ihm die Frau geraubt hat. Es kommt zu einem bewegenden Liebesgest\u00e4ndnis von Burkhard \u201eNach Spuren des Gl\u00fccks\u201c.<\/p>\n<ol start=\"2\">\n<li><strong> Akt:<\/strong> Auf dem Thing wird dr\u00fcber entschieden, ob die \u201eKetzer\u201c ausgeliefert werden sollen. Das ehrw\u00fcrdige Gericht unter Vorsitz von Bolko weist die Klage des Inquisitors ab. Die Fremden stehen unter dem Schutz der Stedinger. Gegen vielfachen Rat beschlie\u00dft Bolko, den Erzbischof von Bremen in dieser Sache aufzusuchen.<\/li>\n<li><strong> Akt: <\/strong>Der Erzbischof von Bremen l\u00e4sst Bolko, dem Freies Geleit zugesichert worden ist, in Eisen legen, nachdem der Versuch, ihn zu bestechen misslungen ist. Der Neffe des Erzbischofs, Otto Graf von Oldenburg, verhilft Bolko jedoch zur Flucht.<\/li>\n<li><strong> Akt: <\/strong>Abend in Bolkos Haus. Ritter Raimund hat sich hereingeschlichen. Zwischen ihm und Bolkos Schwester Adda bahnt sich eine hei\u00dfe Beziehung an. Raimund gesteht ihr seine Liebe in einer z\u00e4rtlichen Melodie. Thammo und Detmar tom Dyk platzen herein und fragen nach Bolko. Da er nicht im Hause ist, vermuten sie, dass Bolko beim Erzbischof in Gefangenschaft ist, den Tod vor Augen. Sie beschlie\u00dfen, ihn zu befreien.<\/li>\n<\/ol>\n<p>Heimlich hat sich Meike ins Haus geschlichen und harrt darauf, dass Frouwe sich dem Burkard in die Arme wirft. Frouwes Solo \u201eAch, w\u00e4r Bolko doch hier\u201c offenbart neben einer ergreifenden Todesahnung auch die Sehnsucht nach einem gl\u00fccklichen Leben.<\/p>\n<p>In der D\u00fcsternis aber n\u00e4hert Burkhard, der Inquisitor, sich Frouwe. Er will sie dazu bewegen, mit ihm fortzugehen. Sie aber wehrt ihn ab und droht sich selbst zu t\u00f6ten, wenn er sie ber\u00fchrt. Er, der M\u00f6nch, der seine Seele Gott verschrieben hat, ist hilflos gefangen in seiner Liebe zu ihr. In einem finster-leidenschaftlichen Duett, \u00a0ruft er Frouwe verzweifelt\u00a0 entgegen \u201eMeine Seele ist dein\u201c, und wenn er sie nicht lieben darf, so will er sie doch verehren. Der heimgekehrte Bolko \u00fcberrascht Burkhard und Frouwe. In eifers\u00fcchtiger Raserei ersticht er den buhlerischen Priester.<\/p>\n<ol start=\"5\">\n<li><strong> Akt: <\/strong>Auf dem Blachfeld tobt der Kampf. Es zeichnet sich ein Sieg der Stedinger gegen das Ritterheer ab. Im Siegestaumel wird Bolko gefeiert, da erscheint ein Reichsherold und der Graf von Cleve verlangt, dass der Priesterm\u00f6rder ausgeliefert wird. Man lehnt ab. Da erscheint Meike. Von Hass getrieben, erz\u00e4hlt sie, dass der unselige Bolko abermals ein Fehlurteil gef\u00e4llt hat. Er hat einen reuigen Mann get\u00f6tet, \u00e4hnlich wie vor Zeiten den Sohn der Meike. Angesichts dieser Sachlage will Bolko sich opfern, aber die Stedinger verweigern seine Herausgabe. Da spricht der Herold Acht und Aberacht \u00fcber die Stedinger aus. Das Ungl\u00fcck nimmt seinen Lauf.<\/li>\n<li><strong> Akt: <\/strong>Das 40.000 Mann starke Kreuzfahrerheer \u00fcberschreitet die Ochtum. Dem Kreuzzugsheer von 40.000 Mann stehen zehntausend Stedinger gegen\u00fcber, M\u00e4nner, Frauen und Kinder. Graf Dietrich von Cleve f\u00e4llt den ermatteten Bauern in die Flanke. Das ist der Todessto\u00df f\u00fcr ein ganzes Volk.<\/li>\n<\/ol>\n<p>Unterdessen irrt Frouwe umher. Der Schmerz hat ihr den Verstand geraubt. Im Wahnsinn stolpert sie \u00fcber das Schlachtfeld, wo Meike sie findet und gnadenlos ersticht. Anderseits verhilft die alte Frau Adda zur Flucht, weil sie Meike einst Brot gab. Diese Tat kostet Meike das Leben. Sie wird von Pl\u00fcnderern ermordet.<\/p>\n<p>Die Schlacht neigt sich dem bitteren Ende. Tausende sind gefallen. Noch auf dem Schlachtfeld verm\u00e4hlt der blinde Dietrich die Liebenden Adda und Raimund. Sie k\u00f6nnen der Heereswalze entkommen und fliehen nach Friesland. Fanfaren verk\u00fcnden den Sieg. Die Kreuzler schmettern triumphierend das alte Kreuzfahrerlied \u201eChrist ist erstanden\u201c.<\/p>\n<p><em>\u00a0<\/em>Bolko von Bardenfleth stirbt an einer Verletzung und entgeht so der Hinrichtung.<\/p>\n<p>Der gewaltige Choral \u201eHalleluja\u201c beendet das Musical.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\"><strong>&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;-<\/strong><\/p>\n<h1 style=\"text-align: center;\"><a href=\"http:\/\/www.von-dehn.de\/site\/wp-content\/uploads\/2023\/10\/Anton-Guenther-auf-Kranich.jpg\"><img decoding=\"async\" class=\" wp-image-7116 alignleft\" src=\"http:\/\/www.von-dehn.de\/site\/wp-content\/uploads\/2023\/10\/Anton-Guenther-auf-Kranich.jpg\" alt=\"\" width=\"366\" height=\"341\" \/><\/a><\/h1>\n<h1 style=\"text-align: center;\"><em><span style=\"color: #ff0000;\">&#8222;Gel\u00f6bnis unterm Sternenzelt&#8220;<\/span><\/em><\/h1>\n<h3 style=\"text-align: center;\">Musiktheater\u00a0 in 4 Akten. Musik und Text von Gunda von Dehn, Co-Autorin Annette von Dehn M.A.<\/h3>\n<h2 style=\"text-align: center;\">Das St\u00fcck spielt in <strong>Aurich<\/strong> im Drei\u00dfigj\u00e4hrigen Krieg.<\/h2>\n<h3 style=\"text-align: center;\">Ein gleiches Musical mit prim\u00e4rem Schwerpunkt <strong>Oldenburg<\/strong> steht zur Auswahl.<\/h3>\n<h4 style=\"text-align: center;\">Hauptdarsteller: 8\u00a0 &#8211; Kleindarsteller : 13\u00a0&#8211; Komparsen: ca. 30 od. mehr<\/h4>\n<ol>\n<li><strong> Akt: <\/strong><\/li>\n<\/ol>\n<p><strong>Aufruhr<\/strong>: Graf Anton G\u00fcnther von Oldenburg besucht seinen Verwandten Graf\u00a0 Ulrich in Aurich. Anton G\u00fcnther lernt dort die Hofdame Elisabeth von Ungnad kennen, eine aus B\u00f6hmen gefl\u00fcchtete junge Frau. Elisabeth verliebt sich in den Oldenburger Grafen und will ihn f\u00fcr sich gewinnen, obwohl sie wei\u00df, dass sie ihm nicht ebenb\u00fcrtig ist.<\/p>\n<p>Weil Graf Ulrich Kontakt zu den Spaniern aufgenommen hat, st\u00fcrmt das Volk zum Schloss und attackiert Graf Ulrich mit dem packenden Chorst\u00fcck \u201eOh, myn God\u201c.<\/p>\n<p>Graf Ulrich beklagt die hohen Kosten, die ihm durch Tillys Kriegsvolk entstehen, welches in seinem Land haust. Er m\u00f6chte den Generalissimus Tilly und sein Kriegsvolk aus dem Land haben, denn seine Bev\u00f6lkerung leidet darunter. Graf Anton G\u00fcnther von Oldenburg soll ihn dabei finanziell unterst\u00fctzen. Zum Dank daf\u00fcr will Ulrich die Ehe anbahnen zwischen Graf Anton G\u00fcnther und Sophia Catharina von Holstein-Sonderburg, die in Aurich zu Besuch weilt. Anton G\u00fcnther ist aber vorerst mehr an Elisabeth von Ungnad interessiert. Bei der Gavotte kommt er Elisabeth n\u00e4her und wirbt heftig um sie.<\/p>\n<p>Anton G\u00fcnther versucht, Gr\u00e4fin Juliane davon zu \u00fcberzeugen, dass sie ihm ihre Hofdame Elisabeth mitgeben soll an seinen Hof nach Oldenburg, weil seine beiden Schwestern eine Gesellschafterin ben\u00f6tigen. Die Gr\u00e4fin will ihre Hofdame aber nicht hergeben.<\/p>\n<p>Unterdessen betritt der Gesandte des Kaisers den Saal mit Depeschen f\u00fcr die Grafen Ulrich, Tilly und Anton G\u00fcnther. Der kaiserliche Gesandte ist niemand anderes als David von Ungnad, der in B\u00f6hmen zur\u00fcckgelassene Sohn der Familie. Das Wiedersehen in gro\u00dfer Freude gipfelt in dem beschwingten Terzett \u201eDu bist da\u201c.<\/p>\n<p>Graf Tilly hat Order, aus Ostfriesland abzuziehen. Als Tilly sich verabschiedet hat, schmettern alle den fr\u00f6hlichen Rundgesang \u201eUnd wenn Tillys Schwarm sich verzogen hat.\u201c<\/p>\n<p>Mit Gesang und Paukenschlag zieht Tillys Heer ab.<\/p>\n<p>Graf Anton G\u00fcnther flirtet heftig mit Sophia Catharina von Holstein-Sonderburg, wenngleich sein Interesse auch Elisabeth von Ungnad gilt.<\/p>\n<ol start=\"2\">\n<li><strong> Akt: <\/strong><\/li>\n<\/ol>\n<p><strong>Der Liebestrank:<\/strong> Elisabeth liebt Graf Anton G\u00fcnther so innig, dass sie glaubt, es nicht ertragen zu k\u00f6nnen, ohne ihn zu sein. Sie verlangt darum von Wanda, ihrer Zofe, dass sie einen Liebestrank brauen soll.<\/p>\n<p>Gr\u00e4fin Juliane plant indessen, Elisabeth mit dem Hofj\u00e4ger zu verm\u00e4hlen. Gerade dieser Hofj\u00e4ger ist es, der das Gespr\u00e4ch zwischen Wanda und Elisabeth wegen des Liebestrunks angeh\u00f6rt hat. Nun soll Elisabeth ihm zu Willen sein. Zu Elisabeths Erleichterung vereitelt die schwangere Freundin des Hofj\u00e4gers dessen Absichten.<\/p>\n<ol start=\"3\">\n<li><strong> Akt: <\/strong><\/li>\n<\/ol>\n<p><strong>Das Versprechen:<\/strong> Graf Anton G\u00fcnther will seine Leibgarde aufsuchen, als ihm Elisabeth in die Arme l\u00e4uft, die dem J\u00e4ger entwischt ist. Sie flirten\u00a0 miteinander und gehen gemeinsam zum Leibregiment, um dem Abendlied zu lauschen.<\/p>\n<p>Da der Graf sehr beliebt ist, bringt ihm sein Regiment ein St\u00e4ndchen dar.<\/p>\n<p>Die Liebenden &#8211; ein zauberhaftes Liebesduett auf den Lippen &#8211; geloben einander unterm Sternenzelt ewige Treue, auch wenn der Graf jetzt an den kaiserlichen Hof von Wien beordert ist und rasch abreisen muss. Mit ihrem schlichten Solo \u201eAls ich Abschied von dir nahm\u201c beweist Elisabeth Liebe, Vertrauen und Zuversicht.<\/p>\n<ol start=\"4\">\n<li><strong> Akt:<\/strong><\/li>\n<\/ol>\n<p><strong>Kindersegen:<\/strong> Sieben Monate sp\u00e4ter schenkt Gr\u00e4fin Juliane ihrem Sohn Enno Ludwig das Leben. Bald danach bringt Elisabeth Anton zur Welt, den Sohn des Grafen Anton G\u00fcnther von Oldenburg.\u00a0 Elisabeth ist v\u00f6llig verzweifelt, weil sie f\u00fcrchtet, der Graf\u00a0 werde sie nach so langer Abwesenheit nicht mehr lieben. Erneut kommt sie auf den Liebestrank zur\u00fcck, den Wanda ihr nun brauen muss. Diese Szene gipfelt in der gl\u00fccklichen R\u00fcckkehr des Grafen. Wird Graf Anton G\u00fcnther von Oldenburg seine Elisabeth nun heiraten?<\/p>\n<p><u>Mit dem fr\u00f6hlichen Trinklied \u201eS\u00fc\u00dfen Wein und Gerstensaft\u201c endet das Musical.<\/u><\/p>\n<p style=\"text-align: center;\"><strong>&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8211;<\/strong><\/p>\n<h1 style=\"text-align: center;\"><a href=\"http:\/\/www.von-dehn.de\/site\/wp-content\/uploads\/2023\/10\/Schuhe-Barock-3.jpg\"><img decoding=\"async\" class=\"wp-image-7054 alignright\" src=\"http:\/\/www.von-dehn.de\/site\/wp-content\/uploads\/2023\/10\/Schuhe-Barock-3.jpg\" alt=\"\" width=\"246\" height=\"172\" \/><\/a>\u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0<span style=\"color: #3366ff;\"> &#8222;<em><strong>Die Schuhe der Prinzessin&#8220;<\/strong><\/em><\/span><\/h1>\n<h3><em>&#8218;Die Schuhe der Prinzessin&#8216;<\/em> ist dem Werk Georg Ruselers entnommen, redigiert\u00a0 und vertont von Gunda von Dehn<\/h3>\n<h3>Das Singspiel ist von mir mit <strong>neuen<\/strong> Kompositionen musikalisch untermalt und auf eine zweckm\u00e4\u00dfige L\u00e4nge gek\u00fcrzt worden.<\/h3>\n<p>Dieses B\u00fchnenst\u00fcck f\u00fcr Kinder handelt von einer Prinzessin, die am Tage ihrer Hochzeit ihre Brautschuhe von einem Schusterjungen mit goldenen N\u00e4geln pr\u00e4parieren l\u00e4sst, denn die goldenen N\u00e4gel sollen der Braut Gl\u00fcck bringen. Der Schusterjunge aber, dem von einer weisen Frau gesagt worden war, dass er eines Tages K\u00f6nig werde, verschenkt die Brautschuhe an ein armes Weib.<\/p>\n<p>W\u00e4hrend die spannende Frage im Raum schwebt, ob Schusterjunge und Prinzessin heiraten werden und der Schusterjunge tats\u00e4chlich den Thron besteigen wird, sucht der Autor Georg Ruseler die unverzichtbaren Werte &#8218;manierlichen&#8216; Miteinanders, Anstandes und Achtung zu vermitteln.<\/p>\n<p>Das St\u00fcck ist p\u00e4dagogisch sehr wertvoll. Georg Ruseler hat in seiner Eigenschaft als P\u00e4dagoge ein Lehrst\u00fcck geschaffen, das den Kindern u. a. den Wert handwerklichen K\u00f6nnens, den Nutzen von Mobilit\u00e4t, Einsicht in menschliche Schw\u00e4chen und Abh\u00e4ngigkeiten (vermeintliche und tats\u00e4chliche) Ehrgeiz, Mitleid, Undank, Dankbarkeit, Selbst\u00fcbersch\u00e4tzung, Durchsetzungsverm\u00f6gen, Machtaus\u00fcbung u. v. m. vermitteln soll. Verpackt ist dies alles in eine spannend-heitere Geschichte.<\/p>\n<p>Dieses musikalische B\u00fchnenst\u00fcck ist &#8211; obschon vor fast 100 Jahren zu Papier gebracht &#8211; durchaus aktuell und wert, nicht im verstaubten Regal zu verrotten. Man sollte es erneut zu Ehren kommen lassen. Als Tr\u00e4ger des Schillerpreises ist Georg Ruseler ein sehr angesehener Autor gewesen.<\/p>\n<p>K\u00fcrzungen k\u00f6nnten u. U. vorgenommen werden, evtl. im 4. Akt die 3. Szene, was allerdings dann nicht nur bedeuten w\u00fcrde, ein St\u00fcck Komik abzuschneiden, sondern auch Ruselers Exempel bzgl. der Wahl der &#8218;angemessenen Mittel&#8216; abzutrennen. Sollte man sich dennoch daf\u00fcr entscheiden, diese Szene zu streichen, bzw. andere Szenen zu k\u00fcrzen, bin ich gern bereit, das St\u00fcck entspr. zu modifizieren.<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\">&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;-<\/p>\n<h2 style=\"text-align: center;\">Singspiel in 5 Aufz\u00fcgen f\u00fcr die Freilichtb\u00fchne &#8211; M\u00e4rchen mit Musik-\u00a0 und Tanzeinlagen (Lustspiel) \u2013 hochdt.<\/h2>\n<h4 style=\"text-align: center;\">Hauptdarsteller: 4\u00a0 &#8211;\u00a0\u00a0Kleindarsteller : 12\u00a0 &#8211;\u00a0\u00a0Komparsen: ca. 20 Pers. od. mehr<\/h4>\n<ol>\n<li><strong> Akt.<\/strong> In der Werkstatt des Hofschusters Heimo arbeitet Baltram, der Lehrbub. Er ist unzufrieden und glaubt, einst K\u00f6nig zu werden, weil seine Tante ihm das an der Wiege gesungen hat. Baltram hat hochfliegende Pl\u00e4ne und geht auf Wanderschaft. Weil Baltram aber ein Sonntagskind ist, muss er zuvor noch 12 goldene N\u00e4gel in die Brautschuhe der Prinzessin Adeltraud einschlagen. Das wird der Prinzessin Gl\u00fcck bringen, hat einst ihre Mutter gesagt. Als Baltram die Hochzeitsschuhe ins Schloss bringen will, trifft er ein armes Weib, der er aus Mitleid die Brautschuhe schenkt. Die alte Frau entpuppt sich sp\u00e4ter als die weise Gotrun.<\/li>\n<li><strong> Akt:<\/strong> Weil Baltram die Hochzeitsschuhe nicht gebracht hat, heiratet Adeltraud den Prinzen nicht. Baltram soll hingerichtet werden, aber die Prinzessin erwirkt Gnade und Baltram bekommt eine Frist von einem Jahr, um die Schuhe zu beschaffen, aber eine Prinzessin muss die Schuhe tragen, die mit Bertram rechtm\u00e4\u00dfig verheiratet ist. Dann soll ihm das Leben geschenkt werden. Prinzessin Adeltraud und er Dankmar, der Narr, verlassen den k\u00f6niglichen Hof, um die Schuhe suchen.<\/li>\n<li><strong> Akt:<\/strong> im Wald von <strong><u>Godensloh<\/u><\/strong> wohnt die gute Fee Gotrun.<\/li>\n<\/ol>\n<p>Ein entz\u00fcckender Zwergenchor ehrt Gotrun. Baltrum verirrt sich zu ihr, ebenso wie Adeltraud und Dankmar. Adeltraud bekommt ihre Schuhe von Gotrun f\u00fcr den Preis, dass sie fortan niemand mehr als Prinzessin wahrnimmt. Fortan glaubt Adeltraud, bei ihrer Gro\u00dfmutter zu sein. Dankmar erkennt sie allerdings als Prinzessin wieder, nun erkennt Adeltraud allerdings Dankmar nicht. Baltram und Adeltraud verlieben sich ineinander, ohne sich wiederzuerkennen. Baltram wagt es aber nicht, Adeltraud zu k\u00fcssen, weil er glaubt, dann kein K\u00f6nig zu werden und das will er von ganzem Herzen. Er darf niemanden sonst k\u00fcssen als seine Prinzessin, die er sucht. Somit verpasst er die Gelegenheit. Er war am Ende seines Weges und hat es nicht gesehen. Jetzt muss er weiter wandern. Und er muss Adeltraud mitnehmen, denn sie tr\u00e4gt ja die Schuhe, die er ben\u00f6tigt, um seinen Kopf zu retten.<\/p>\n<ol start=\"4\">\n<li><strong> Akt: <\/strong>Baltram und Adeltraud sind bei der K\u00f6nigin Bertrada in Diensten. Bertram glaubt, dass Bertrada ihn heiraten wird und sich damit die Weissagung seiner Tante erf\u00fcllt und er zum K\u00f6nig aufsteigt. Die K\u00f6nigin Bertrada aber verheiratet aus Rachsucht Bertram und Adeltraud.<\/li>\n<li><strong> Akt: <\/strong>Martinstag <strong>\u2013 <\/strong>der Tag, an dem Bertram die Schuhe und die Prinzessin zur\u00fcckbringen muss an den Hof von Adelstan oder sein Leben verwirkt hat. Bertram und Adeltraud treten Hand in Hand vor den K\u00f6nig, aber \u2013 bedingt durch den Zauber der Gotrun &#8211; erkennt der K\u00f6nig seine Tochter nicht und so droht Bertram der Tod durch den Henker. Als der Zauber sich l\u00f6st, erkennen alle einander wieder. Eine Sequenz aus dem Gotrun-Lied schlie\u00dft das Spiel.<\/li>\n<\/ol>\n<p>Ein Mann namens <strong>Georg Ruseler<\/strong>: Wer Georg Ruseler war, w\u00fcsste heute wohl kaum jemand, w\u00e4re nicht sein Drama \u201eDie Stedinger\u201c im Oldenburger Staatstheater vor dem Herzog von Oldenburg mit gro\u00dfem Erfolg aufgef\u00fchrt worden. Als Tr\u00e4ger des <strong>Schillerpreises<\/strong> ist Georg Ruseler ein \u00fcberaus angesehener Autor gewesen.<\/p>\n<p>W\u00e4hrend die spannende Frage im Raum schwebt, ob Schusterjunge und Prinzessin ein Paar werden, sucht der Westersteder Lehrer und Poet die unverzichtbaren Werte &#8218;manierlichen&#8216; Miteinanders, Anstandes und Achtung zu vermitteln. Hier schuf <strong><u>Georg Ruseler<\/u><\/strong> ein Lehrst\u00fcck, das den Kindern u. a. den Wert handwerklichen K\u00f6nnens, den Nutzen von Mobilit\u00e4t, Einsicht in menschliche Schw\u00e4chen und Abh\u00e4ngigkeiten (vermeintliche und tats\u00e4chliche) Ehrgeiz, Mitleid, Undank und Dankbarkeit, Selbst\u00fcbersch\u00e4tzung, Durchsetzungsverm\u00f6gen, Machtaus\u00fcbung u. v. m. vermitteln soll. Verpackt ist dies alles die spannend-heitere Geschichte von Bertram und Adeltraud.<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\"><strong>&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8211;<\/strong><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>&#8222;Die Stedinger&#8220; Musiktheater in 6 Akten von Georg Ruseler redigiert und vertont von Gunda von Dehn Spielt im Jahr 1234 n. Chr. im Stedinger Land (Bremen) Gro\u00dfes dramatisches Theaterst\u00fcck f\u00fcr die Freilichtb\u00fchne mit Musik- und Tanzeinlagen &#8211; auch als gro\u00dfes Musical erh\u00e4ltlich. 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