{"id":3043,"date":"2014-11-09T21:13:04","date_gmt":"2014-11-09T19:13:04","guid":{"rendered":"http:\/\/www.von-dehn.de\/site\/?page_id=3043"},"modified":"2023-10-05T21:54:21","modified_gmt":"2023-10-05T19:54:21","slug":"der-postillion","status":"publish","type":"page","link":"http:\/\/www.von-dehn.de\/site\/home\/der-postillion\/","title":{"rendered":"Der Postillion"},"content":{"rendered":"<div id=\"fb-root\"><\/div>\n<audio class=\"wp-audio-shortcode\" id=\"audio-3043-1\" autoplay preload=\"none\" style=\"width: 100%;\" controls=\"controls\"><source type=\"audio\/mpeg\" src=\"http:\/\/www.von-dehn.de\/site\/wp-content\/uploads\/2014\/11\/PostillionDP6.mp3?_=1\" \/><a href=\"http:\/\/www.von-dehn.de\/site\/wp-content\/uploads\/2014\/11\/PostillionDP6.mp3\">http:\/\/www.von-dehn.de\/site\/wp-content\/uploads\/2014\/11\/PostillionDP6.mp3<\/a><\/audio>\n<h4 style=\"text-align: right;\"><span style=\"color: #800000;\">\u00a9 &#8211; <\/span><strong><span style=\"color: #800000;\">Gunda v. Dehn &#8211; Der kleine Postillion &#8211; Kinderliedchen<\/span><\/strong><\/h4>\n<h3><span style=\"color: #800000;\">Der kleine Postillion<\/span><\/h3>\n<p><em>Eine Begebenheit aus meiner Kindheit:<\/em><\/p>\n<p>Ich hatte schon lange, bevor ich eingeschult wurde, Fl\u00f6tenunterricht, und zwar zusammen mit meiner 2 Jahre \u00e4lteren Cousine, die gleich nebenan wohnte. Das gab mir einen nat\u00fcrlichen Anreiz, m\u00f6glichst besser zu sein als sie. Wir wohnten in der oberen Etage eines Reihenhauses. Der Unterricht fand gegen\u00fcber in der Schule statt. Ich war begeistert von der Musik und d\u00fcdelte fast den ganzen Tag auf meiner kleinen Fl\u00f6te! Das viele \u00dcben war f\u00fcr mich notwendig, weil ich mit meinen kleinen Fingerchen anfangs Probleme hatte, die Schalll\u00f6cher richtig zu schlie\u00dfen.<\/p>\n<div id=\"attachment_3183\" style=\"width: 195px\" class=\"wp-caption alignright\"><a href=\"http:\/\/www.von-dehn.de\/site\/wp-content\/uploads\/2014\/11\/Gunda-6-Jahre.png\"><img decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-3183\" class=\"wp-image-3183\" src=\"http:\/\/www.von-dehn.de\/site\/wp-content\/uploads\/2014\/11\/Gunda-6-Jahre-207x300.png\" alt=\"Gunda 5 Jahre\" width=\"185\" height=\"268\" srcset=\"http:\/\/www.von-dehn.de\/site\/wp-content\/uploads\/2014\/11\/Gunda-6-Jahre-207x300.png 207w, http:\/\/www.von-dehn.de\/site\/wp-content\/uploads\/2014\/11\/Gunda-6-Jahre.png 384w\" sizes=\"(max-width: 185px) 100vw, 185px\" \/><\/a><p id=\"caption-attachment-3183\" class=\"wp-caption-text\">Gunda 5 J. &#8211; Vorgarten mit Rosenb\u00fcschen<\/p><\/div>\n<p>Mit knapp 6 Jahren wurde ich eingeschult. Das war toll. Mein Lehrer war sehr nett und die Religionslehrerin nannte mich immer &#8222;K\u00e4the-Kruse-Puppe&#8220;. Ich wu\u00dfte zwar nicht, was das bedeutet, fand es aber sehr sch\u00f6n. Ich hatte gleich zwei Freundinnen. Die eine aber war leider ein kleines Biest! Sie hat mir \u2013 es war mein 6. Geburtstag &#8211; ein Rosenblatt voller Ohrenkneifer ins Gesicht geworfen, einfach nur, um mich zu \u00e4rgern. Ich bin furchtbar erschrocken gewesen und hatte gro\u00dfe Angst, dass die kleinen Tierchen in meine Ohren krabbeln und mich dort anfressen w\u00fcrden und dann kann man doch nichts mehr h\u00f6ren&#8230; oder? Na, ja, jedenfalls war diese besagte &#8222;Freundin&#8220; stolze Besitzerin eines niedlichen wei\u00dfen Terriers. Den fand ich so s\u00fc\u00df, dass ich mir inniglich auch solch einen Hund w\u00fcnschte. Einen ganz kleinen Terrier bekam ich dann auch \u2013 als Porzellanfigur, die gibt es heute noch \u2013 mit angeklebtem Bein. Einen Hund durften wir in der Mietwohnung nicht halten. Und dieses M\u00e4del durfte zum Ballett, weil es angeblich eine schlechte K\u00f6rperhaltung hatte, sie war etwas &#8222;steif&#8220; und ungelenk. Ich wollte auch so gern T\u00e4nzerin werden, denn an unserem Hause ging t\u00e4glich eine junge Frau vor\u00fcber und meine Mutter sagte immer &#8222;Schau, die T\u00e4nzerin kommt&#8220;. Ob sie tats\u00e4chlich T\u00e4nzerin gewesen ist, wei\u00df ich gar nicht. Jedenfalls hatte sie den typischen Gang einer T\u00e4nzerin an sich. Aber f\u00fcr richtigen Unterricht reichte das Geld nicht. Meine Mutter war eine arme Kriegerwitwe und sie hatte als Rente nicht einmal genug zum Leben und so \u00fcbte ich zu Hause Spagat und Spitzentanz &#8211; ohne Spitzenschuhe. Das war nicht gut f\u00fcr die F\u00fc\u00dfe und trotz der Bandagen schmerzhaft, aber wo ein Wille ist&#8230;\u00a0 &#8211; Um mich davon abzubringen, wurde ein h\u00f6henverstellbares Reck zwischen die Zarge der Wohnzimmert\u00fcr montiert. Dort konnte ich turnen und \u00fcben. &#8211; Das Reck bewirkte aber nur das Gegenteil, es war ein hervorragendes \u00dcbungsger\u00e4t und all das, was meine Freundin in der Ballettschule lernte, demonstrierte sie mir und ich konnte es nach kurzer Zeit viel besser als sie. Sie war noch gar nicht auf Spitze gestellt, da tat ich das schon an der Stange. Ich war halt ehrgeizig und kriegte das auch ganz gut hin. N\u00fctze aber nichts. Zum Ballett kam ich erst als Erwachsene. &#8211; T\u00e4nzerin zu werden, das war nur der phantastische Traum eines kleinen M\u00e4dchens.<\/p>\n<p>Der Vater dieser Freundin war Ingenieur in der Kranfabrik am Hafen. Auf dem dortigen Firmengel\u00e4nde wohnte die Familie auch. Die Mutter holte ihre Tochter jeden Tag von der Schule ab &#8211; mit diesem s\u00fc\u00dfen, knuddeligen Hund an der Leine. Und weil sie ja nicht so lange auf dem Schulhof auf ihr T\u00f6chterlein warten wollte, bel\u00e4stigte sie von Montag bis einschlie\u00dflich Sonnabend meine Mutter mit ihrer Anwesenheit. Meine Mutter war ganz verzweifelt, immer diese Frau in der K\u00fcche sitzen zu haben, die sie von ihrer Schneiderarbeit abhielt, in einem fort plapperte und auch noch Tee trank, wo wir sowieso sehr wenig Geld zur Verf\u00fcgung hatten und uns kaum selber durchbringen konnten mit der winzigen Kriegerwitwenrente. So litt meine Mutter stumm und duldete jahrelang den &#8222;Besuch der jungen Dame&#8220;, weil deren Tochter meine Freundin war.<\/p>\n<p>Zum Geburtstag schenkte ich meiner Mutter ein Liedchen \u2013 selbst komponiert. \u2013 &#8222;<strong><em>Der kleine Postelon<\/em><\/strong>&#8220; stand gro\u00df und sehr sauber auf der herausgeschnittenen Heftseite aus dem Haushaltsbuch &#8211; mit eigenh\u00e4ndig gezogenen Notenlinien. Die waren nicht ganz gerade gelungen, aber das \u00fcbersah Mama und das Lied tr\u00f6stete und erfreute sie.<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/www.von-dehn.de\/site\/wp-content\/uploads\/2014\/11\/Postillion3.png\"><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter wp-image-3044 \" src=\"http:\/\/www.von-dehn.de\/site\/wp-content\/uploads\/2014\/11\/Postillion3-1024x603.png\" alt=\"Postillion3\" width=\"572\" height=\"336\" srcset=\"http:\/\/www.von-dehn.de\/site\/wp-content\/uploads\/2014\/11\/Postillion3-300x176.png 300w, http:\/\/www.von-dehn.de\/site\/wp-content\/uploads\/2014\/11\/Postillion3-1024x603.png 1024w\" sizes=\"(max-width: 572px) 100vw, 572px\" \/><\/a><\/p>\n<p>Den Zettel fand ich neulich im Nachla\u00df meiner Mutter, ziemlich zerfleddert und die letzten beiden Strophen sind &#8222;abgefallen&#8220;. Ich wu\u00dfte gar nicht, dass sie das Liedchen ihr ganzes Leben lang aufbewahrt hat und bin sehr ger\u00fchrt. &#8211; Die Melodie habe ich noch im Ohr und auch die 1. Strophe;\u00a0 der Text des 2. und 3. Verses ist mir leider entfallen. Den 2. Vers kann ich einigerma\u00dfen rekonstruieren. Das hie\u00df ungef\u00e4hr folgenderma\u00dfen: &#8222;H\u00f6ret den Peitschenknall, h\u00f6ret den H\u00f6rnerschall. Ich fahr mit meinen Pferdchen fort an einen andern Ort. Trara, trara, der Postillion war da.&#8220; Ich habe das Liedchen damals mit Hilfe meiner Fl\u00f6te unter der Bettdecke komponiert, denn es sollte ja eine \u00dcberraschung f\u00fcr meine Mutti sein. Das Fl\u00f6ten war schwierig und in der Dunkelheit alles aufzuschreiben, noch viel schwieriger, sah auch nicht so toll aus. Noten schreiben konnte ich schon recht gut, lesen und schreiben noch nicht so richtig, ich war erst seit knapp einem Jahr in Schule. Ich glaube heute, dass meine Mutter die &#8222;Fl\u00f6tent\u00f6ne&#8220; sehr wohl geh\u00f6rt hat, schaute sie doch mehrmals nach: &#8222;Schl\u00e4fst du noch nicht? Nun musst du aber schlafen, Spatzi. Morgen ist Schultag.&#8220; &#8211; Gefreut hat sie sich riesig. Sie platzte fast vor Stolz, dass ich das zustande gebracht hatte, hat es immer in der Sch\u00fcrzentasche mit sich herumgetragen und zeigte es jedem, der ihr \u00fcber den Weg lief. Nun ja, genial ist &#8222;Der Postillion&#8220; nicht, aber f\u00fcr eine 6-j\u00e4hrige nicht \u00fcbel, zumal auch noch &#8222;fis&#8220; drin ist. Ich muss wohl schon ein gut ausgebildetes Geh\u00f6r gehabt haben. Sp\u00e4ter best\u00e4tigten mir meine Gesangsp\u00e4dagogen ein &#8222;absolutes&#8220; Geh\u00f6r. Das ist gar nicht so toll, wie man vielleicht glauben mag, weil man leicht die &#8222;unsauberen&#8220; T\u00f6ne heraush\u00f6ren kann.<\/p>\n<p>Ich wei\u00df nicht mehr genau, wie ich auf den &#8222;Postillion&#8220; als Thema kam, eigentlich merkw\u00fcrdig, aber es schien mir irgendwie geheimnisvoll, dieser Mann mit der Pferdekutsche und einem Horn, in das er hinein blies, wenn er in einen Wohnort fuhr. Und dann kamen die Leute gelaufen und fragten nach Post und andere stiegen aus der Kutsche und der Kutscher warf deren Gep\u00e4ck auf den Sandweg&#8230; Meine Mutter erz\u00e4hlte mir oft M\u00e4rchen w\u00e4hrend sie n\u00e4hte oder sie las mir am Abend &#8222;Gute-Nacht-Geschichten&#8220; vor. Die Sammel-Bildchen, wie unten angef\u00fchrt, k\u00f6nnen es nicht gewesen sein, die mich inspiriert haben, denn die gab es damals noch nicht.<\/p>\n<div id=\"attachment_3801\" style=\"width: 310px\" class=\"wp-caption aligncenter\"><a href=\"http:\/\/www.von-dehn.de\/site\/wp-content\/uploads\/2014\/11\/Postkutsche-mit-Dampf.jpg\"><img decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-3801\" class=\"wp-image-3801 size-medium\" src=\"http:\/\/www.von-dehn.de\/site\/wp-content\/uploads\/2014\/11\/Postkutsche-mit-Dampf-300x215.jpg\" alt=\"Postkutsche mit Dampf\" width=\"300\" height=\"215\" srcset=\"http:\/\/www.von-dehn.de\/site\/wp-content\/uploads\/2014\/11\/Postkutsche-mit-Dampf-300x214.jpg 300w, http:\/\/www.von-dehn.de\/site\/wp-content\/uploads\/2014\/11\/Postkutsche-mit-Dampf-1024x737.jpg 1024w, http:\/\/www.von-dehn.de\/site\/wp-content\/uploads\/2014\/11\/Postkutsche-mit-Dampf.jpg 1432w\" sizes=\"(max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/a><p id=\"caption-attachment-3801\" class=\"wp-caption-text\">Dampfkutschwagen um 1830<\/p><\/div>\n<div id=\"attachment_4724\" style=\"width: 94px\" class=\"wp-caption alignright\"><a href=\"http:\/\/www.von-dehn.de\/site\/wp-content\/uploads\/2014\/09\/Waldlaufmeistersch.2-1960.jpg\"><img decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-4724\" class=\"wp-image-4724 size-medium\" src=\"http:\/\/www.von-dehn.de\/site\/wp-content\/uploads\/2014\/09\/Waldlaufmeistersch.2-1960-84x300.jpg\" alt=\"Waldlaufmeistersch. 1960\" width=\"84\" height=\"300\" srcset=\"http:\/\/www.von-dehn.de\/site\/wp-content\/uploads\/2014\/09\/Waldlaufmeistersch.2-1960-84x300.jpg 84w, http:\/\/www.von-dehn.de\/site\/wp-content\/uploads\/2014\/09\/Waldlaufmeistersch.2-1960.jpg 196w\" sizes=\"(max-width: 84px) 100vw, 84px\" \/><\/a><p id=\"caption-attachment-4724\" class=\"wp-caption-text\">Waldlaufmeistersch. <span style=\"color: #ffffff;\">&#8212;<\/span>Siegerehrung<span style=\"color: #ffffff;\"> &#8211; &#8212;<\/span> <span style=\"color: #ffffff;\">&#8211;<\/span>1960<\/p><\/div>\n<p>Sp\u00e4ter habe ich mich an vielf\u00e4ltigen Sportarten erfreut, an div. Wettbewerben teilgenommen und mich auch als Rettungsschwimmerin bet\u00e4tigt, wobei es mir gelungen ist, ein kleines M\u00e4dchen zu retten, das mit der Ebbe fortgezogen wurde. Aber das war damals so selbstverst\u00e4ndlich f\u00fcr eine Rettungsschwimmerin, daf\u00fcr gab es nicht einmal ein Lob! Ein kleiner Tipp: man darf nicht geradewegs gegen die Str\u00f6mung schwimmen, sondern muss sie schr\u00e4g angehen!<\/p>\n<hr \/>\n<h2>\u00a0<em><strong><span style=\"color: #993300;\">Hinweis: Roman Chroniken der tom Brook<\/span><\/strong><\/em><\/h2>\n<div id=\"attachment_5125\" style=\"width: 135px\" class=\"wp-caption alignleft\"><a href=\"http:\/\/www.von-dehn.de\/site\/wp-content\/uploads\/2014\/08\/Gunda-Kopie2.jpg\"><img decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-5125\" class=\"  wp-image-5125\" src=\"http:\/\/www.von-dehn.de\/site\/wp-content\/uploads\/2014\/08\/Gunda-Kopie2.jpg\" alt=\"Gunda Kopie2\" width=\"125\" height=\"136\" \/><\/a><p id=\"caption-attachment-5125\" class=\"wp-caption-text\">G. v. Dehn 2006<\/p><\/div>\n<p><span style=\"color: #0000ff;\">\u00a0 <\/span><\/p>\n<p><span style=\"color: #800000;\"><span style=\"color: #800000;\"><b>Band I-IV &#8222;Chroniken der tom Brook&#8220;:\u00a0 als E-Books bei versch. Anbietern erh\u00e4ltlich<\/b><\/span><\/span><\/p>\n<p><span style=\"color: #0000ff;\"><a style=\"color: #0000ff;\" href=\"http:\/\/www.hugendubel.de\/de\/ebook\/gunda_von_dehn-chroniken_der_tom_brook-29133974-produkt-details.html\">http:\/\/www.hugendubel.de\/de\/ebook\/gunda_von_dehn-chroniken_der_tom_brook-29133974-produkt-details.html<\/a><\/span><\/p>\n<p><strong><span style=\"color: #0000ff;\"><span style=\"color: #800000;\">Bd. II\u00a0 &#8222;Chroniken der tom Brook&#8220;:<\/span><\/span> <\/strong><span style=\"color: #0000ff;\"><a class=\"moz-txt-link-freetext\" style=\"color: #0000ff;\" href=\"http:\/\/store.kobobooks.com\/de-DE\/ebook\/chroniken-der-tom-brook-1\">http:\/\/store.kobobooks.com\/de-DE\/ebook\/chroniken-der-tom-brook-1<\/a><\/span><\/p>\n<h4><span style=\"color: #800000;\">Schauen Sie auf Facebook auch meine Videos an mit sch\u00f6nen Bildern aus der Umgebung und eigenen Musikkompositionen<\/span><\/h4>\n<hr \/>\n<h6>letzte \u00c4nderung 05.10.2023<\/h6>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>\u00a9 &#8211; Gunda v. Dehn &#8211; Der kleine Postillion &#8211; Kinderliedchen Der kleine Postillion Eine Begebenheit aus meiner Kindheit: Ich hatte schon lange, bevor ich eingeschult wurde, Fl\u00f6tenunterricht, und zwar zusammen mit meiner 2 Jahre \u00e4lteren Cousine, die gleich nebenan wohnte. Das gab mir einen nat\u00fcrlichen Anreiz, m\u00f6glichst besser zu sein als sie. 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