{"id":3029,"date":"2014-11-05T19:49:33","date_gmt":"2014-11-05T17:49:33","guid":{"rendered":"http:\/\/www.von-dehn.de\/site\/?page_id=3029"},"modified":"2023-10-05T22:12:44","modified_gmt":"2023-10-05T20:12:44","slug":"kenos-herkunft-suchpfade","status":"publish","type":"page","link":"http:\/\/www.von-dehn.de\/site\/die-tom-brok\/kenos-herkunft-suchpfade\/","title":{"rendered":"Kenos Herkunft &#8211; Suchpfade"},"content":{"rendered":"<div id=\"fb-root\"><\/div>\n<div id=\"bodyContent\" class=\"mw-body-content\">\n<audio class=\"wp-audio-shortcode\" id=\"audio-3029-1\" autoplay preload=\"auto\" style=\"width: 100%;\" controls=\"controls\"><source type=\"audio\/mpeg\" src=\"http:\/\/www.von-dehn.de\/site\/wp-content\/uploads\/2014\/11\/04-01-Buben-am-Feuerkreise2-Buben-am-Feuerkreise-fu\u0308r-MP3_cap.mp3?_=1\" \/><a href=\"http:\/\/www.von-dehn.de\/site\/wp-content\/uploads\/2014\/11\/04-01-Buben-am-Feuerkreise2-Buben-am-Feuerkreise-fu\u0308r-MP3_cap.mp3\">http:\/\/www.von-dehn.de\/site\/wp-content\/uploads\/2014\/11\/04-01-Buben-am-Feuerkreise2-Buben-am-Feuerkreise-fu\u0308r-MP3_cap.mp3<\/a><\/audio>\n<p style=\"text-align: right;\"><span style=\"color: #000000;\">\u00a0 \u00a9Musik: Gunda von Dehn \/ &#8222;Buben am Feuerkreise&#8220; aus meinem Musical &#8222;Gel\u00f6bnis unterm Sternenzelt&#8220;<br \/>\n<\/span><\/p>\n<p><span style=\"text-decoration: underline;\"><em><strong>Nutzlose Suchpfade?<\/strong><\/em><\/span><\/p>\n<p><span style=\"color: #000000;\">Gesucht wird nach der Herkunft des\u00a0 &#8222;Obersten&#8220;, zu welchem <span style=\"color: #800000;\">Karl von Anjou<\/span> einen gewissen <span style=\"color: #800000;\">Keno<\/span>\u00a0 <span style=\"text-decoration: underline;\"><strong>um 1269<\/strong><\/span> gemacht haben soll. Man arbeite sich also durch einen Dschungel von Familienbanden, die naturgem\u00e4\u00df h\u00e4ufig zu keinerlei Ergebnis f\u00fchren. Zu beachten ist dabei, das Keno auch als Kene bezeichnet wird, was auf seinen Beruf zur\u00fcckgef\u00fchrt werden k\u00f6nnte, n\u00e4mlich den des Richters. Hohe Richter wurden in Friesland als &#8222;Kennen&#8220; bezeichnet (Singular: &#8222;Kene&#8220; bzw. lateinisiert &#8222;Keno&#8220;), niedere Richter (Dorfrichter) als &#8222;Atthen&#8220;. M\u00f6glicherweise deutet der Name &#8222;Keno&#8220; od. &#8222;Kene&#8220; aber auch auf einen &#8222;Kuno&#8220; = K\u00fchn als Leitnamen hin. Andererseits werden Leute h\u00e4ufig nach ihrer Herkunft benannt, z. B. &#8222;Wessel&#8220; = Westsachse pp.;\u00a0 &#8222;ten Broek&#8220; sind z. B. im Westerbroek von Groningen nachzuweisen. Es ist also ein riesiges Gestr\u00fcpp von M\u00f6glichkeiten zu durchforsten!<br \/>\n<\/span><\/p>\n<p>Herr Dr. van Lengen, Direktor der Ostfriesischen Landschaft a.D., f\u00fchrt in seiner Stammtafel zur Familie Circsena folgende gen. Konstellation auf:<\/p>\n<p><span style=\"color: #800000;\">Ein gewisser<\/span><span style=\"text-decoration: underline;\"><strong><span style=\"color: #800000; text-decoration: underline;\"> Ulbrand<\/span><\/strong><\/span> (von Visquard) ehelicht eine Frau, die evtl. aus dem Hause Beninga von Eilsum stammen k\u00f6nnte. Aus dieser Ehe geht hervor: <span style=\"color: #000000;\"><strong><span style=\"color: #800000; text-decoration: underline;\">Sibrand Ulbrandsna &#8211; <\/span><\/strong><span style=\"color: #800000; text-decoration: underline;\">Konsul von <strong>Visquard<\/strong>,<\/span> <span style=\"color: #800000; text-decoration: underline;\">um<\/span><strong><span style=\"color: #800000; text-decoration: underline;\"> 1312 <\/span><\/strong><span style=\"color: #800000; text-decoration: underline;\">genannt &#8211; Konsul ist gleichbedeutend mit dem Inhaber des Richteramtes!<\/span> <em>Wen <span style=\"color: #800000;\">Sibrand Ulbrandsna<\/span> geheiratet hat, ist unbekannt. Aber dessen <strong><span style=\"color: #800000;\">Tochter<\/span><\/strong> heiratet <span style=\"text-decoration: underline;\"><strong><span style=\"color: #800000; text-decoration: underline;\">Keno Kenisna,<\/span><\/strong><\/span> was bedeutet, <span style=\"text-decoration: underline;\">dass<\/span><\/em><\/span><span style=\"text-decoration: underline;\"><em><span style=\"color: #000000; text-decoration: underline;\"> <strong><span style=\"color: #800000; text-decoration: underline;\">Keno Kenisn<\/span><span style=\"color: #800000; text-decoration: underline;\">a<\/span><\/strong> der Sohn von jenem <strong>Keno von Norden<\/strong> gewesen sein muss, den K\u00f6nig Karl von A<\/span>njou zum &#8222;Obersten&#8220; erhoben hat. <\/em><\/span><em>&#8222;<\/em><\/p>\n<p><em>\u00a0 <\/em><em>lt. &#8222;Verhaal der Watervloeden&#8220; <\/em><em>hatte &#8222;<\/em><em>Keno der Alte&#8220; <\/em><em>den Vater <span style=\"text-decoration: underline;\">Hilmerus &#8211; B\u00fcrgermeister von Norden\u00a0<\/span> <\/em><span style=\"text-decoration: underline;\"><em><br \/>\n<\/em><\/span><\/p>\n<p><span style=\"text-decoration: underline;\">Stellt man die Daten zusammen, zeigt sich folgende Abstammung:<\/span><\/p>\n<p><span style=\"color: #800000;\"><strong>Richter Kene von Norden, <\/strong>genannt der Alte,<em> (+1309\/10)<strong> \u2013 heiratet die<\/strong><\/em><em><strong><span style=\"text-decoration: underline;\"> Tochter<\/span> von <span style=\"text-decoration: underline;\">Sibrand Ulbrandsna, Konsul von Visquard, <\/span><\/strong><\/em><\/span><em><span style=\"color: #800000;\"><strong><span style=\"text-decoration: underline;\">Erbin von Visquard und Dykhusen<\/span>.<\/strong><\/span> (Name der Frau ist nicht \u00fcberliefert) Diese muss relativ jung gewesen sein, vergleicht man die genannten Daten, denn Sibrand (Vater von Kenos Ehefrau und Sohn von Ulbrand), wurde 1312 <\/em><em>als <span style=\"color: #800000;\">Konsul von Visquard <\/span><\/em><em>genannt. Keno Kenisna (der Ehemann der Erbin von Visquard und Dykhusen) starb bereits um 1309\/1310.\u00a0 <\/em><\/p>\n<p>Das Ehepaar hatte den Sohn Hilmer. (Hilmer ist ein Kosename von &#8222;Wilhelm&#8220;). Das wiederum bedeutet, dass der Name Kene (resp. Keno) sich vermutlich tats\u00e4chlich auf das Amt bezieht. Somit zeigt sich m\u00f6glicherweise, dass man nach einem Heerf\u00fchrer mit Namen &#8222;Wilhelm&#8220; (frz. Guillaume \/Guy) zu suchen hat, der von <span style=\"color: #800000;\">K\u00f6nig Karl von Anjou<\/span> zum Obersten erhoben worden ist. (Anm.: Es sind einige im obersten Amt des Conn\u00e9tables aus dem Haus Flandern und deren enger Verwandtschaft erw\u00e4hnt.)<\/p>\n<ol>\n<li>Ulbrand ux NN<\/li>\n<li>Sohn Sibrand Ulbrandsna, Konsul von visquard &#8211; um 1312 ux NN<\/li>\n<li><span style=\"color: #800000;\">NN Erbin von Visquard und Dykhusen<\/span> ux <span style=\"color: #800000;\">Keno Kenisna von Norden<\/span> +ca. 1309\/1310<\/li>\n<li>Hilmer (Koseform von Wilhelm)<\/li>\n<li>Keno Hilmerisna<\/li>\n<\/ol>\n<hr \/>\n<hr \/>\n<ul>\n<li style=\"list-style-type: none;\">\n<ul>\n<li style=\"text-align: left;\"><span style=\"color: #993300;\"><strong>Keno von Norden<\/strong><\/span> war ein sog. <strong>Untergraf<\/strong>, ihm unterstanden also <span style=\"color: #993300;\">Blutgericht<\/span> und <span style=\"color: #993300;\">politische F\u00fchrung<\/span>. &#8211; Infolgedessen w\u00fcrde also die in dem Schriftst\u00fcck &#8222;Verhaal der Watervloeden&#8220; erw\u00e4hnte Zerst\u00f6rung der Siele im Reiderland mit nachfolgenden \u00dcberschwemmungen (um die Reiderl\u00e4nder zu disziplinieren), sowohl im Auftrage von Kenos Herrn als auch in seiner eigenen Regide geschehen sein. Das deutet unter Umst\u00e4nden auf fremde Herren hin, die v\u00f6llig ahnungslos waren, welche Folgen diese Strafma\u00dfnahmen nach sich ziehen konnten, verursachten sie doch damit immensen Schaden an ihrem eigenen Besitztum. M\u00f6glicherweise interessierten die Nebenwirkungen nicht, weil es den Machthabern wichtiger war, die Menschen in die Knie zu zwingen.<\/li>\n<\/ul>\n<\/li>\n<\/ul>\n<ul>\n<li style=\"list-style-type: none;\">\n<ul>\n<li style=\"text-align: left;\">Wer nach <strong>1269<\/strong> f\u00fcr dieses Gebiet (Reiderland rechts und links der Ems) tats\u00e4chlich zust\u00e4ndig gewesen ist, muss noch stichhaltig ermittelt werden. Es herrschten damals Nachfolgeprobleme und Erbstreitigkeiten im Grafenhaus von Flandern vor und im Dt. Reich vor:<\/li>\n<\/ul>\n<\/li>\n<\/ul>\n<ul>\n<li style=\"list-style-type: none;\">\n<ul>\n<li style=\"text-align: left;\">&#8218;Florenz der Vogt&#8216; aus dem Hause Geldern war bis 1258 Vormund f\u00fcr den minderj\u00e4hrigen Florenz V. (Graf von Holland), nach dessen Tod wurde Otto II. von Geldern bis 1266 Vormund. Ab 1266 wurde Florenz V. mit 12 Jahren f\u00fcr vollj\u00e4hrig erkl\u00e4rt und als Graf von Holland anerkannt. Von 1287 bis zu seinem Tode war Florenz V. in Kriege mit <strong>Flandern<\/strong> verwickelt. Als Florenz V. <strong>1296<\/strong> die Partei der Engl\u00e4nder zugunsten jener der Franzosen verlie\u00df, schmiedeten seine ehemaligen Verb\u00fcndeten ein Komplott gegen ihn und er wurde u.\u00a0a. von Gijsbrecht von Amstel umgebracht.<\/li>\n<\/ul>\n<\/li>\n<\/ul>\n<ul>\n<li style=\"text-align: left;\">Der erbliche <strong>Conn\u00e9table von Flandern <\/strong>und<strong> Frankreich Gilles de Trazegenies le Brun<\/strong> kommt m. E. bei der Suche nach &#8222;Kene&#8220; in Betracht, geht man davon aus, dass es sich um einen ehemaligen Conn\u00e9table handelte, der K\u00f6nig Karl von Anjou gedient hat.<strong><br \/>\n<\/strong><\/li>\n<li><span style=\"color: #ff0000;\"><strong>Gilles de Trazegnies<\/strong> (= <strong>Trasignies<\/strong>) <strong>le Brun<\/strong><\/span> (\u2020 nach 1272) stammte aus einer adligen Familie des Hennegau und war der <strong>Sohn<\/strong> des <strong>Gilles II. de Trazegnies<\/strong> (\u2020 1204) und der Mathilde de Alleu de Neyghem (=Neigem = fl\u00e4mische Region in Belgien in der N\u00e4he von Meerbeke bei Br\u00fcssel) geb. Hennegau etwa 1145\u00a0 + 1219 Anderlecht. Mathilde wurde auch wie folgt genannt: Mathilde de Alleu&#8220; (Alleu bei Br\u00fcssel), &#8222;Mathilde de Allodio&#8220;, &#8222;Mathilde d&#8217;Eygene&#8220;, &#8222;Mathilde de Alleud den Eygen&#8220;, &#8222;Mathilde von Neyghen&#8220;, &#8222;V\u00f6gtin von Meerbeke&#8220;, &#8222;Magtheldis de Allodio&#8220;, &#8222;Mathilde de Trazegnies&#8220;. Sie war die Tochter von <a href=\"https:\/\/www.geni.com\/people\/Henri-II-de-Qui%C3%A9vrain-de-Alleu\/6000000020613470535\">Henri II de Qui\u00e9vrain de Alleu<\/a> und <span style=\"color: #000000;\"><a style=\"color: #000000;\" href=\"https:\/\/www.geni.com\/people\/Gertrude-de-Neyghem\/6000000020613661834\">Gertrude de Neyghem.<\/a><\/span><\/li>\n<li>Als Ehefrau von Othon II. de Trazegnies hatte Mathilde die Kinder: <span style=\"text-decoration: underline;\"><strong>Gilles II. des Trazegnies<\/strong><\/span>; Elisabeth de Trazegies und <strong><span style=\"text-decoration: underline;\">Otto I. van Wedergrate.<\/span>\u00a0<\/strong> <em>(M<\/em><span style=\"color: #000000;\"><em>athilde<\/em> war die Schwester von<span style=\"text-decoration: underline;\"> <a style=\"color: #000000; text-decoration: underline;\" href=\"https:\/\/www.geni.com\/people\/Henri-III-de-Alleu-de-Neyghem\/6000000020613864002\">Henri III de Alleu de Neyghem<\/a><\/span><span style=\"color: #000000; text-decoration: underline;\"><a style=\"color: #000000; text-decoration: underline;\" href=\"https:\/\/www.geni.com\/people\/Gertrude-de-Neyghem\/6000000020613661834\"><span style=\"color: #000000; text-decoration: underline;\"> un<\/span>d <\/a><a style=\"color: #000000; text-decoration: underline;\" href=\"https:\/\/www.geni.com\/people\/Hawel-de-Quievrain\/6000000020613565357\">Hawel de Quievrain)<\/a><\/span> <\/span><\/li>\n<li><span style=\"color: #ff0000;\"><strong>Gilles de Trazegnies<\/strong> <strong>le Brun<\/strong><\/span> (\u2020 nach 1272) wurde zum Vertrauten des <strong>frz. K\u00f6nigs Ludwig IX. d. Hl.<\/strong>, der ihn <strong>1248<\/strong> zu seinem <strong>Conn\u00e9table<\/strong> machte. 1248 bis 1250 begleitete <span style=\"text-decoration: underline;\">Gilles de Trazegnies le Brun <\/span><em>K\u00f6nig Ludwig IX.<\/em> zum 6. Kreuzzug nach \u00c4gypten. 1266 diente er <strong>Karl von Anjou<\/strong> in Sizilien, wo er zu den Kommandeuren der franz\u00f6sischen Truppen in der Schlacht bei Benevent gegen Manfred von Sizilien (Enkel des Kaisers Friedrich II.) geh\u00f6rte.<\/li>\n<li><em>(Nach 1250 ist Guichard V. de Beaujeu (\u2020 1265) Conn\u00e9table von Frankreich gewesen. Da Kene offenbar \u00fcber das Jahr 1269 hinaus gelebt hat, kommt Guichard V. de Beaujeu nicht in Frage.)<\/em><\/li>\n<li>1266 diente <span style=\"color: #ff0000;\"><strong><span style=\"text-decoration: underline;\">Gilles de Trazegnies le Brun<\/span><\/strong><\/span> <a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Karl_I._%28Neapel%29\">Karl von Anjou<\/a> in <a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Sizilien\">Sizilien<\/a>, wo er zu den Kommandeuren der franz\u00f6sischen Truppen in der <a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Schlacht_bei_Benevent\">Schlacht bei Benevent<\/a> geh\u00f6rte.<\/li>\n<\/ul>\n<blockquote>\n<ul>\n<li><span style=\"color: #800000;\">Signeur de <strong>Trazegnies<\/strong> (= Trasignies) ist als Berater genannt &#8211; Erw\u00e4hnt im <strong>Testament<\/strong> von <strong>Floris von Hennegau<\/strong> anno <strong>1285<\/strong> &#8211; No. 237 Seite 196; 199; 200 &#8222;Oorkondenboek Van Holland En Zeeland&#8220; (1901 bearbeitet von James de Fremery)<\/span><\/li>\n<\/ul>\n<p>Nach meiner Erkenntnis ist es gut m\u00f6glich, dass jener in dem Werk &#8222;Verhaal der Watervloeden&#8220; genannte Kene (= Richter) <span style=\"color: #800000;\"><strong>Gilles des Trazegnies<\/strong> <strong>le Brun<\/strong><\/span> (\u2020 nach 1272) gewesen ist. Weil der Name aber schwierig und lang war, wurde dieser Mann einfach nur als <strong>Kene<\/strong> = Richter bezeichnet, das kam h\u00e4ufig vor. Er hatte \u00fcbrigens den Bruder <span style=\"color: #800000;\"><strong>Othon<\/strong><\/span> III. (+um 1241) Herr von Trazegnies und Silly (Soignies Hennegau), <strong>Conn\u00e9table von Flandern. <\/strong>So schlie\u00dft sich der Kreis zur Familie <strong>Wedergrate<\/strong>.<strong><br \/>\n<\/strong><\/p>\n<p>&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;<\/p>\n<p>In der Fam. &#8222;tom Brok&#8220; dominieren die Namen Kene\/Keno, Ocko (Form von Otto) und Ihmel (Koseform von Wilhelm oder von Immed?). Wilhelm = frz. &#8222;Guillaume&#8220; k\u00f6nnte evtl. mit &#8222;Gilles&#8220; durcheinandergebracht worden sein. &#8211; Leider ist es mir bisher nicht gelungen, den Ursprung der Fam. Trazegnies weit genug zur\u00fcckzuverfolgen, um eine famili\u00e4re Verbindung zum Hause <span style=\"color: #000000;\">der Grafen von Flandern<\/span> feststellen zu k\u00f6nnen. Die M\u00f6glichkeit tut sich jedoch auf, weil das <span style=\"text-decoration: underline;\">erbliche Amt des Conn\u00e9table von Flandern<\/span> dies indiziert. In solche \u00c4mter wurden &#8211; wenn m\u00f6glich &#8211; stets Familienangeh\u00f6rige eingesetzt, da dies gleichzeitig die \u00dcberwachung m\u00f6glicher Nebenbuhler erm\u00f6glichte und auch in gewisser Weise als Druckmittel verwendet werden konnte. Ferner ber\u00fchren sich die Regierungsbezirke (Bouillon und Trazegnies), was eine fam. Verbindung indiziert. Somit k\u00f6nnte ebenfalls die Verbindung der &#8222;tom Brok&#8220; zu Anjou erkl\u00e4rt werden, denn m<span style=\"color: #000000;\">it <span style=\"color: #800000;\"><strong>Balduin II<\/strong><\/span> <strong>endete <\/strong>die Linie der<span style=\"color: #800000;\"><strong> Bouillon <\/strong><\/span>und das Haus<strong> <span style=\"color: #800000;\">Anjou<\/span> <\/strong>trat die<strong> Nachfolge <\/strong>im<strong> K\u00f6nigreich Jerusalem <\/strong>an. Auch k\u00f6nnte hierdurch das verbl\u00fcffende Wappen der tom Brok eine Begr\u00fcndung finden. &#8211; <\/span><\/p>\n<div id=\"attachment_6697\" style=\"width: 170px\" class=\"wp-caption alignleft\"><a href=\"http:\/\/www.von-dehn.de\/site\/wp-content\/uploads\/2014\/11\/160px-Gilles_le_Brun_de_Trazegnies.jpg\"><img decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-6697\" class=\"wp-image-6697 size-full\" src=\"http:\/\/www.von-dehn.de\/site\/wp-content\/uploads\/2014\/11\/160px-Gilles_le_Brun_de_Trazegnies.jpg\" alt=\"160px-Gilles_le_Brun_de_Trazegnies\" width=\"160\" height=\"160\" srcset=\"http:\/\/www.von-dehn.de\/site\/wp-content\/uploads\/2014\/11\/160px-Gilles_le_Brun_de_Trazegnies-66x66.jpg 66w, http:\/\/www.von-dehn.de\/site\/wp-content\/uploads\/2014\/11\/160px-Gilles_le_Brun_de_Trazegnies-150x150.jpg 150w, http:\/\/www.von-dehn.de\/site\/wp-content\/uploads\/2014\/11\/160px-Gilles_le_Brun_de_Trazegnies.jpg 160w\" sizes=\"(max-width: 160px) 100vw, 160px\" \/><\/a><p id=\"caption-attachment-6697\" class=\"wp-caption-text\">Gilles le Brun de Trazegnies<\/p><\/div>\n<p><span style=\"color: #000000;\">Andererseits pa\u00dft das Wappen von Trazegnies nicht zu dem der tom Broek. Wir erinnern uns an das tom-Brok-Wappen:\u00a0 ein goldener Adler in rotem Schild sowie<\/span> <span style=\"color: #000000;\">3 Kronen.\u00a0 Ist es der rote Schild von Arnulf d. Gr. aus dem \u00fcberlieferten flandrischen Wappen? Ein Hinweis auf eine fam. Abkunft von Karl d. Gr.? <\/span><span style=\"color: #000000;\">Sind die Kronen im Wappen der tom Brok als Hinweis auf die skandinavische Familienzugeh\u00f6rigkeit der tom Brok zu deuten? Auszuschlie\u00dfen ist das bislang nicht.<br \/>\n<\/span><\/p>\n<p>Die Schwerter des Gilles le Brun sind das Zeichen f\u00fcr die geistliche Autorit\u00e4t und die des Kaisers, f\u00fcr die <span style=\"color: #000000;\">Trazegnies<\/span> gek\u00e4mpft hat, also ein Symbol f\u00fcr Kaiser- und Papsttum. Dem Haus Wedergrate standen diese Symbole nicht mehr zu.<\/p>\n<p><strong>Balduin I.<\/strong> war der erste Kaiser des <a href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Lateinisches_Kaiserreich\">Lateinischen Kaiserreiches<\/a>.<\/p>\n<hr \/>\n<\/blockquote>\n<h3>Quellen<\/h3>\n<ul>\n<li>Gottfried von Villehardouin, <em>Histoire de la conqu\u00eate de Constantinople<\/em>, hrsg. von Jean Alexandre C. Buchon: <em>Chronique de la prise de Constantinople par les Francs<\/em>, in: <em>Collections des chroniques nationales fran\u00e7aises<\/em> Bd. 3 (1828), S. 91<\/li>\n<li><em>L\u2019Estoire de Eracles empereur<\/em> Liv. 27, Cap. XXV, in: <em>Recueil des Historiens des Croisades<\/em> (1859), Historiens Occidentaux II, S. 249<br \/>\n<hr \/>\n<\/li>\n<\/ul>\n<div style=\"width: 160px\" class=\"wp-caption alignleft\"><a class=\"image\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Datei:Blason_Mathieu_Ier_de_Montmorency_%28%2B1160%29.svg\"><img decoding=\"async\" src=\"http:\/\/upload.wikimedia.org\/wikipedia\/commons\/thumb\/e\/e9\/Blason_Mathieu_Ier_de_Montmorency_%28%2B1160%29.svg\/150px-Blason_Mathieu_Ier_de_Montmorency_%28%2B1160%29.svg.png\" alt=\"Blason Mathieu Ier de Montmorency (+1160).svg\" width=\"150\" height=\"165\" data-file-width=\"600\" data-file-height=\"660\" \/><\/a><p class=\"wp-caption-text\">Wappen Mathieu I. de Montmorency (+1160)<\/p><\/div>\n<p>Obwohl ich bisher keine Familienzugeh\u00f6rigkeit zu &#8222;tom Brok&#8220; aufsp\u00fcren konnte, w\u00e4ren <span style=\"color: #000000;\">Anzeichen einer Familienzugeh\u00f6rigkeit u. a. evtl. auch f\u00fcr das Haus Montmorency m\u00f6glich:<\/span><\/p>\n<div id=\"mw-content-text\" class=\"mw-content-ltr\" dir=\"ltr\" lang=\"de\">\n<p><span style=\"color: #800000;\"><strong>Burkhard IV.<\/strong><\/span> +1189, Herr von Montmorency pp., <span style=\"color: #800000;\"><strong>Sohn<\/strong><\/span> von<span style=\"color: #800000;\"><strong> Mathieu I. de Montmorency<\/strong> <\/span>1102 bezeugt, +1160, 1138\/60, <span style=\"color: #993300;\"><span style=\"text-decoration: underline;\">Conn\u00e9table<\/span> von Frankreich<\/span>, und der Alix (Alice), einer unehelichen Tochter des K\u00f6nigs Heinrich I. von England (<span style=\"color: #993300;\">Plantagenet<\/span>); Mathieu I. de Montmorency war in 2. Ehe verh. mit Alice von Savoyen,\u00a0 der <strong>Witwe <\/strong>von<strong> K\u00f6nig Ludwig VI. <\/strong>von<strong> Frankreich <\/strong>(<span style=\"color: #993300;\">Kapetinger<\/span>).<\/p>\n<div class=\"floatright\">\n<p><strong>Burkhard IV.<\/strong> \u00a0war verh. mit<em> <span style=\"color: #993300;\">Laurette<\/span> (+1181), <span style=\"color: #993300;\">Tochter des Grafen <span style=\"text-decoration: underline;\">Balduin von Hennegau<\/span><\/span> (<span class=\"st\">franz. le Hainaut<\/span>). Deren Nichte Isabella heiratete 1180 K\u00f6nig Phillip II. Augus<\/em>t von Frankreich.\u00a0 Die Fam. Montmorency geh\u00f6rte zum frz. Hof. Zusammen mit seinen j\u00fcngeren Br\u00fcdern Thibaud und Mathieu nahm\u00a0<strong><i>Burkhard IV.<\/i><\/strong> am 3. Kreuzzug teil. Alle 3 Br\u00fcder kamen bei Akkon ums Leben.<\/p>\n<\/div>\n<p><span style=\"color: #800000;\"><i>Burkhard IV.<\/i> <\/span>\u00a0hatte mind. 3 Kinder:<br \/>\n<span style=\"color: #993300;\">Mathieu II. der Gro\u00dfe<\/span> (+1230), Herr von Montmorency etc., <span style=\"color: #993300;\"><strong>Conn\u00e9table<\/strong> von Frankreich;<br \/>\n<\/span>Eva; Alix (Alice +1221) \u221e mit <span style=\"color: #800000;\">Simon de Montfort <span style=\"color: #000000;\">(Frankreich)<\/span><\/span> der 5. <span style=\"color: #993300;\">Earl of Leicester<\/span> (+1218);<br \/>\nRitter <span style=\"color: #800000;\">Joscelin de Montmorency<\/span> fiel +1190 ebenfalls auf dem 3. Kreuzzug, er war evtl. ein Sohn von <i>Burkhard IV.<\/i><\/p>\n<\/div>\n<\/div>\n<div id=\"bodyContent\" class=\"mw-body-content\">Lit.: Joseph Louis Ripaux: Histoire de la Maison de Montmorenci (1764), S. 29<\/div>\n<hr \/>\n<hr \/>\n<p>Ebenfalls keine Familienzugeh\u00f6rigkeit zu &#8222;tom Brok&#8220; aufzusp\u00fcren ist bei dem Hause Montaigu:<\/p>\n<p><span style=\"color: #993300;\"><b>Pedro de Montaigu<\/b>,<\/span> auch <i>Pierre de Montaigu<\/i> oder <i>Petrus de Monteacuto<\/i> (\u202028.1.1232) stammte aus Montaigut-en-Combraille in der Auvergne. Zwischen 1206 und 1212 war er Gro\u00dfmeister des Ordens in Aragon und der Provence und anschlie\u00dfend Meister des diesseitigen Meeres (<i>magister citra mare<\/i>).<\/p>\n<div id=\"bodyContent\" class=\"mw-body-content\">\n<p>Pedro nahm am Kreuzzug von 1217\u20131221 teil. Pedro war ein Vertrauter des damaligen <span style=\"color: #993300;\">Templer<\/span>-Gro\u00dfmeisters Guillaume (Wilhelm) von Chartres. W\u00e4hrend der Belagerung von Damiette ab 1218 wurde dieser Guillaume verwundet und starb. Nach dessen Tod wurde\u00a0<span style=\"color: #800000;\"><b>Pedro de Montaigu<\/b><\/span> 1219 zum Gro\u00dfmeister des Templerordens gew\u00e4hlt und \u00fcbernahm die Heeresf\u00fchrung der Templer. Damiette wurde im November 1219 erobert. Schon 1221 zogen die Kreuzfahrer wieder ab.<\/p>\n<p>Zur gleichen Zeit war der Bruder von<span style=\"color: #993300;\">\u00a0Pedro de Montaigu<\/span>, <strong><span style=\"color: #993300;\">Guerin de Montaigu, <\/span><\/strong><span style=\"color: #800000;\">Gro\u00dfmeister<\/span> der <span style=\"color: #993300;\">Johanniter<\/span>. Dadurch erhielten beide Ritterorden in den folgenden Jahren eine enge Verbindung. Ein weiterer Bruder von\u00a0<span style=\"color: #993300;\">Pedro de Montaigu,<b> Eustorgue<\/b><\/span> war ab 1217 Erzbischof von Nikosia. Beim 5. Kreuzzug (1228\u20131229) unter Kaiser Friedrich II. erreichte <span style=\"color: #993300;\"><b>Pedro de Montaigu<\/b><\/span>\u00a0 die R\u00fcckgabe Jerusalems von den Muslimen.<\/p>\n<address>Lit.: Wilhelm Havemann: <i>Geschichte des Ausgangs des Tempelherrenordens.<\/i> J.G. Cotta, Stuttgart\/T\u00fcbingen 1846, S. 64 f.<\/address>\n<address>\n<hr \/>\n<\/address>\n<\/div>\n<hr \/>\n<p><span style=\"color: #000000;\">Eine weitere M\u00f6glichkeit bietet evtl. das Haus Boulogne in Verbindung mit Montaigu:<\/span><\/p>\n<p><span style=\"color: #800000;\"><strong>Ida von Lothringen<\/strong><\/span>\u00a0 1040-13.4.1113, Tochter des Herzogs<strong> Gottfried d. B\u00e4rtige <\/strong>von<strong> Lothringen<\/strong> aus seiner 1. Ehe mit der<strong><span style=\"color: #800000;\"> Doda<\/span>. <\/strong><span style=\"color: #993300;\">Ida war die Erbin von Bouillon. <\/span><strong><span style=\"color: #800000;\">Ida<\/span> <span style=\"color: #993300;\">von Lothringen<\/span><\/strong> <strong>heiratet<\/strong> ca. 1057 <span style=\"color: #800000;\"><span style=\"text-decoration: underline; color: #ff0000;\"><strong>Eustace II. Graf <\/strong>von<\/span><strong><span style=\"color: #ff0000;\"><span style=\"text-decoration: underline;\"> Boulogne<\/span>;<\/span> <\/strong><\/span>+ca. 1080; Sohn von Graf Eustace I. von Boulonge und Mathilde von L\u00f6wen, Tochter von Graf Lambert I. <span style=\"color: #800000;\"><strong>Graf Eustace II von Boulogne<\/strong>,<\/span> genannt Gernobadatu<span style=\"color: #000000;\">s<strong>,<\/strong><\/span> bekam ein gro\u00dfes Lehen in England und siedelte dort seine Familie an.<\/p>\n<p>(Anm.: Nur 11 M\u00e4nner hielten damals nahezu 1\/4 ganz Englands zu Lehen in H\u00e4nden. Dies waren: <strong>Graf <span style=\"color: #800000;\">Eustace <\/span><\/strong><span style=\"color: #800000;\">von<strong> Boulogne<\/strong><\/span> sowie <span style=\"color: #800000;\"><strong>Richard <\/strong>von<strong> Brionne<\/strong><\/span>, der Sohn des Grafen <strong>Gilbert de Brionne<\/strong> &#8211; ein Nachfahre des Normannen-Herzogs <strong>Rollo d. Ganger<\/strong>; Odo, Bischof von Bayeux und Graf von Kent; Graf Robert von Mortain; Wilhelm FitzOsbern; Roger von Montgomery; Wilhelm von Warenne; Hugo, der Sohn des Vicomte Richard von Avranchin; Graf Alan der Rote; Goffrey von Manneville im Bessin sowie der Bischof Geoffrey von Coutances.)<\/p>\n<p><span style=\"text-decoration: underline; color: #ff0000;\"><span style=\"text-decoration: underline;\"><strong>Graf Eustace II.<\/strong><\/span><\/span> hielt bis 1067 enge Beziehungen zu England. 1067 besetzte er sogar noch<strong> Dover<\/strong>; konnte sich dort aber nicht halten und kehrte nach Boulogne zur\u00fcck. Eustace II. war in 1. Ehe mit Godgifu, Guda, der <span style=\"color: #800000;\">Schwester des englischen K\u00f6nigs &#8222;Edward d. Bekenner<\/span>&#8220; verheiratet, in <span style=\"color: #993300;\">2. Ehe mit Ida von Lothringen.<\/span><\/p>\n<address>\u00dcberlieferte Kinder: <strong>Eustace III. \u00a0<\/strong> um <span style=\"color: #993300;\">1057<\/span>&#8211;\u00a0\u00a0 1125; <strong>Gottfried<\/strong><span style=\"color: #993300;\"> Graf von Bouillon<\/span>\u00a0 <span style=\"color: #993300;\">1061<\/span>-18.7.1100; <span style=\"text-decoration: underline;\"><strong><span style=\"color: #800000; text-decoration: underline;\">Balduin\u00a0<\/span><\/strong><span style=\"color: #800000; text-decoration: underline;\">(von Boulogne)<\/span><strong><span style=\"color: #800000; text-decoration: underline;\"> I. K\u00f6nig von Jerusalem<\/span><\/strong>\u00a0<\/span>(1100-1118) , Graf von Edessa (10.3.1098-1100) *1058-+2.4.1118 El Arich\u00a0 <span style=\"text-decoration: underline;\">sowie Tochter <strong><span style=\"color: #800000; text-decoration: underline;\">Ida <\/span><\/strong><span style=\"color: #000000; text-decoration: underline;\">*ca. 1065, + vor 1154.<\/span><\/span><\/address>\n<address style=\"padding-left: 30px;\"><span style=\"color: #ff0000;\"><strong>\u00a0\u00a0 <span style=\"text-decoration: underline;\">Ida<\/span><\/strong><span style=\"text-decoration: underline;\"> heiratete in<\/span><\/span> 1.\u00a0 Ehe Hermann I. <span style=\"color: #993300;\">Graf von Malsen-Cuyk<\/span> um 1080<\/address>\n<address style=\"padding-left: 120px;\"><span style=\"color: #ff0000;\">\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0 2. Ehe<\/span><span style=\"text-decoration: underline;\"><span style=\"color: #ff0000; text-decoration: underline;\"> <strong>Kuno<\/strong><\/span> (auch <span style=\"color: #ff0000; text-decoration: underline;\"><strong><span style=\"text-decoration: underline;\">Keno<\/span><\/strong><\/span> genannt) <span style=\"color: #ff0000; text-decoration: underline;\"><strong><span style=\"text-decoration: underline;\">Graf von Montaigu, Herr von Rochefort<\/span><\/strong><\/span><\/span><span style=\"color: #ff0000;\"><strong> &#8211;\u00a0 <\/strong><\/span><span style=\"color: #ff0000;\">Eltern: Gozelo, Graf von Montaigu und Ermentrude de Grandpr\u00e9<\/span><span style=\"color: #ff0000;\"> (<strong>2. Ehe des <\/strong>Kuno von Montaigu<strong>)<\/strong><\/span><\/address>\n<address style=\"padding-left: 120px;\">\u00a0<\/address>\n<address>Der weitere genealogische Verlauf f\u00fchrt zu <span style=\"color: #993300;\">&#8222;<\/span><span style=\"text-decoration: underline;\"><strong><span style=\"color: #993300; text-decoration: underline;\">von der Mark<\/span><\/strong><\/span><span style=\"color: #993300;\">&#8222;, J\u00fclich, Kleve, Arnsberg (die Grafen von Arnsberg f\u00fchren ebenfalls das <span style=\"text-decoration: underline;\">Adlerwappen<\/span> &#8211; silber auf rotem Grund), Holte,<\/span> <span style=\"text-decoration: underline;\"><strong><span style=\"color: #993300; text-decoration: underline;\">Berg<\/span><\/strong><\/span> u. <span style=\"color: #993300;\">Altena,<\/span>\u00a0 <span style=\"color: #993300;\">Krickenberg, Wesemaele,<\/span> <span style=\"color: #993300;\">Heinsberg<\/span> und <span style=\"color: #993300;\">Valkenburg, <strong><span style=\"text-decoration: underline;\">Geldern<\/span>,<\/strong> <span style=\"text-decoration: underline;\"><strong>Werl<\/strong><\/span><\/span> u.v.m. Es tut sich ein sehr weit verzweigtes Adelsnetz auf, in welchem die Herren <strong><span style=\"color: #993300;\">von der Mark<\/span><\/strong> eine wichtige Rolle spielen (auch als Gouverneure f\u00fcr Boullion im 15. Jh.). Man findet vielf\u00e4ltige Familien-Verkn\u00fcpfungen zu Flandern und also auch zu dem Lat. Kaiserreich!<\/address>\n<address>\u00a0<\/address>\n<address><span style=\"color: #800000;\"><span style=\"text-decoration: underline;\">Wichtig ist auch das <strong>Haus Berg<\/strong><\/span>:<\/span> Wahrscheinlich heiratete <span style=\"color: #993300;\"><strong>Adolf von Berg<\/strong>\u00a0<span style=\"color: #000000;\">(s.<\/span> <\/span>Chronik\u00a0 &#8222;Annalista Saxo&#8220;) fr\u00fchestens um <span style=\"color: #993300;\">1090<\/span> <span style=\"color: #993300;\">Adelheid von Lauffen,<\/span> die <span style=\"text-decoration: underline; color: #800000;\">Tochter des Grafen Heinrich\u00a0II. von Lauffen<\/span> und damit <strong>Erbin<\/strong> aus dem Hause der <span style=\"color: #993300;\"><strong>Grafen von<\/strong> <strong>Werl<\/strong><\/span>.<sup>\u00a0<\/sup> Sie hatten 3 S\u00f6hne.<\/address>\n<p>Diese Str\u00e4nge m\u00fcssen weiterhin ins Auge gefasst werden.<\/p>\n<address>\n<hr \/>\n<hr \/>\n<\/address>\n<address>\u00a0<\/address>\n<div id=\"attachment_2945\" style=\"width: 253px\" class=\"wp-caption alignright\"><a href=\"http:\/\/www.von-dehn.de\/site\/wp-content\/uploads\/2014\/11\/Balduin-I_3.jpg\"><img decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-2945\" class=\"wp-image-2945\" src=\"http:\/\/www.von-dehn.de\/site\/wp-content\/uploads\/2014\/11\/Balduin-I_3.jpg\" alt=\"Balduin I_3\" width=\"243\" height=\"294\" \/><\/a><p id=\"caption-attachment-2945\" class=\"wp-caption-text\">Mons in Belgien &#8211; Balduin I.<\/p><\/div>\n<h4 style=\"text-align: right;\"><\/h4>\n<h4><span style=\"color: #008000;\"><strong>Vielleicht hilft ein Weg \u00fcber Flandern?<\/strong><\/span><\/h4>\n<h2><strong>Balduin I. (Lateinisches Kaiserreich)<\/strong><\/h2>\n<p><strong>Balduin<\/strong> (* Juli <a href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/1171\">1171<\/a>; \u2020 nach dem 20. Juli <a href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/1205\">1205<\/a> in <a href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Tarnowo\">Tarnowo<\/a>, <a href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Bulgarien\">Bulgarien<\/a>) war als <strong>Balduin IX.<\/strong> <a href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Grafschaft_Flandern\">Graf von Flandern<\/a>, als <strong>Balduin VI.<\/strong> <a href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Grafschaft_Hennegau\">Graf von Hennegau<\/a> und als <strong>Balduin I.<\/strong> erster Kaiser des <a href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Lateinisches_Kaiserreich\">Lateinischen Kaiserreiches<\/a>. Er war einer der Anf\u00fchrer des <a href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Vierter_Kreuzzug\">Vierten Kreuzzuges<\/a> (1202\u20131204), der am 13. April 1204 zur Eroberung <a href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Konstantinopel\">Konstantinopels<\/a> und weiter Teile des <a href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Byzantinisches_Reich\">Byzantinischen Reiches<\/a> und zur Gr\u00fcndung des Lateinischen Kaiserreiches f\u00fchrte.<\/p>\n<p><strong>Kaiser im Lateinischen Kaiserreich:<\/strong><\/p>\n<ol>\n<li><span style=\"text-decoration: underline;\"><strong><span style=\"color: #993300; text-decoration: underline;\">Graf Balduin VI.\/IX <\/span><\/strong><span style=\"color: #000000; text-decoration: underline;\">von<\/span><strong><span style=\"color: #993300; text-decoration: underline;\"> Hennegau-Flandern<\/span><\/strong> <\/span>wurde nach dem 4. Kreuzzug <span style=\"color: #993300;\"><strong>1204 <\/strong><span style=\"color: #000000;\">als<\/span><strong> Balduin I. <\/strong><span style=\"color: #000000;\">zum<\/span><span style=\"text-decoration: underline;\"><strong> 1. Lateinischen Kaiser<\/strong> <\/span><\/span>gew\u00e4hlt. Er war der \u00e4ltere Sohn von Graf Balduin V.\/VIII. von Hennegau-Flandern und der Gr\u00e4fin Margarete von Flandern.<\/li>\n<li><span style=\"color: #993300;\"><strong>Heinrich von Flandern<\/strong><\/span> (* um 1174 +11.06 1216) war der <strong><span style=\"color: #993300;\"><span style=\"text-decoration: underline;\">2. Kaiser<\/span> <\/span><\/strong><span style=\"color: #993300;\"><span style=\"color: #000000;\">des<\/span><\/span><span style=\"color: #000000;\"><strong> Lat. Kaiserreichs von Konstantinopel.<\/strong> <\/span>Er war ein j\u00fcngerer Sohn des Grafen <strong>Balduin V.\/VIII. von Hennegau-Flandern <\/strong>und der<strong> Gr\u00e4fin Margarete.<\/strong><\/li>\n<li><span style=\"color: #800000;\"><strong>Peter von Courtenay<\/strong><\/span> war der <span style=\"text-decoration: underline;\"><span style=\"color: #800000; text-decoration: underline;\"><strong>3. Kaiser<\/strong><\/span><\/span> <span style=\"color: #993300;\"><span style=\"color: #000000;\">des<\/span><\/span><span style=\"color: #000000;\"><strong> Lat. Kaiserreichs von Konstantinopel,<\/strong> <strong>Gemahl<\/strong> von<\/span><strong><span style=\"color: #993300;\"> Jolante von Flandern, <\/span><\/strong><span style=\"color: #993300;\">der Schwester der beiden ersten Kaiser <\/span><span style=\"color: #993300;\">Balduin I. und Heinrich. <\/span><\/li>\n<li><span style=\"color: #800000;\"><strong>Robert von<\/strong> <strong>Courtenay<\/strong><\/span> war der<span style=\"text-decoration: underline;\"><span style=\"color: #800000; text-decoration: underline;\"><strong> 4. Kaiser<\/strong><\/span><\/span> des<strong> Lat. Kaiserreichs von Konstantinopel,<\/strong> <span style=\"color: #800000;\">\u00e4lt. Sohn<\/span> von<span style=\"color: #000000;\"><span style=\"color: #000000;\"><strong> Jolante von Flandern <\/strong>und<strong> Peter von Courtenay. <\/strong><\/span><\/span><\/li>\n<li><span style=\"color: #000000;\"><span style=\"color: #000000;\">Nach Roberts Tod 1228 wurde dessen j\u00fcngerer Bruder (*1217 + 1273 in Neapel), der 11-j\u00e4hrige <span style=\"color: #800000;\"><strong>Balduin\u00a0II.<\/strong><\/span> Kaiser des Lat. Kaiserreichs.<\/span><\/span><\/li>\n<\/ol>\n<hr \/>\n<hr \/>\n<div id=\"attachment_2143\" style=\"width: 132px\" class=\"wp-caption alignleft\"><a href=\"http:\/\/www.von-dehn.de\/site\/wp-content\/uploads\/2014\/08\/Nimbuskreuz.png\"><img decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-2143\" class=\"wp-image-2143 size-full\" src=\"http:\/\/www.von-dehn.de\/site\/wp-content\/uploads\/2014\/08\/Nimbuskreuz.png\" alt=\"\" width=\"122\" height=\"135\" \/><\/a><p id=\"caption-attachment-2143\" class=\"wp-caption-text\">Lat. Kaiserreich: Jerusalemkreuz mit 4 Nimbuskreuzen, umstellt von 4 griech. Kreuzen<\/p><\/div>\n<p><span style=\"color: #800000;\"><b><span style=\"text-decoration: underline;\">Balduin II. von Courtena<span style=\"color: #800000; text-decoration: underline;\">y<\/span><\/span><\/b><\/span><span style=\"text-decoration: underline; color: #800000;\"> war von 1228 bis 1261 der 5.\u00a0 und letzte Lat. Kaiser aus dem <a style=\"color: #800000; text-decoration: underline;\" title=\"Haus Frankreich-Courtenay\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Haus_Frankreich-Courtenay\">Haus Courtenay<\/a><\/span><\/p>\n<div id=\"bodyContent\" class=\"mw-body-content\">\n<div id=\"mw-content-text\" class=\"mw-content-ltr\" dir=\"ltr\" lang=\"de\">\n<p>Der <span style=\"color: #800000;\">Titulark\u00f6nig von Jerusalem,\u00a0Johann von Brienne<\/span>, wurde zum Regenten auf Lebenszeit gew\u00e4hlt. <span style=\"color: #800000;\"><strong>Balduin II. <\/strong><span style=\"color: #000000;\">h<\/span><\/span><span style=\"color: #000000;\">ei<\/span>ratete 1234 <span style=\"color: #800000;\">Johanns Tochter <strong>Maria<\/strong>\u00a0<\/span> und bekam bei Johanns Ableben die volle Regierungsgewalt. Aber schon 1216, nach dem Tod von Kaiser Heinrich, Balduins Oheim, war das Lat. Kaiserreich im Niedergang begriffen, denn das ehemalige Byzantinische Reich gedieh zusehends.\u00a0 <span style=\"color: #800000;\">Johann von Brienne<\/span> hatte &#8211; mangels Geld und Unterst\u00fctzung &#8211; die Macht nicht erhalten k\u00f6nnen. &#8211; Erobern ist relativ einfach &#8211; die Macht halten und sehr schwer, wenn man umgeben ist von Feinden. Johann war vermutlich nicht der richtige Mann daf\u00fcr.<\/p>\n<p>Als <strong><span style=\"color: #800000;\">Balduin<\/span> <span style=\"color: #800000;\">II.<\/span> <\/strong>endlich an die Macht kam, bestand sein Herrschaftsgebiet im Prinzip nur noch aus dem Stadtgebiet Konstantinopel. Die Situation war <strong>dramatisch<\/strong>, dennoch suchte Balduin, die verlorenen Gebiete zur\u00fcckzuholen. Es gelang ihm sogar, ein Heer aufzustellen und so kehrte er 1240 mit einer beachtlichen Armee nach Konstantinopel zur\u00fcck. Geldmangel verhinderte\u00a0 jedoch den Einsatz seiner Streitmacht die sich in alle Winde zerstreute, als sie gewahr wurde, dass Balduin zahlungsunf\u00e4hig war und die S\u00f6ldner sich nur durch Pl\u00fcnderung h\u00e4tten schadlos halten m\u00fcssen. Dadurch mu\u00dfte Balduin 1245 erneut in Europa um Hilfe betteln gehen. Seine Gemahlin, <span style=\"color: #800000;\"><strong>Kaiserin Maria<\/strong><\/span>, und <span style=\"color: #0000ff;\"><b>Philippe de Toucy<\/b><\/span> (s.unten) regierten in Balduins Abwesenheit. Balduin II. sah sich gezwungen, wertvolle Reliquien (die Dornenkrone und die Spitze der Hl. Lanze) zu verkaufen. Finanzielle Not zwang ihn sogar, f\u00fcr laufende Kredite seinen einzigen Sohn Philipp als Geisel an Kaufleute zu \u00fcbergeben. (Balduins Sohn wurde sp\u00e4ter von K\u00f6nig Alfons von Kastilien ausgel\u00f6st.) Balduins Herrschaft endete, als <strong>Michael VIII.<\/strong> 1261 Konstantinopel eroberte. <span style=\"color: #800000;\"><strong>Balduin<\/strong><\/span> floh \u00fcber Athen u. Apulien nach Frankreich. Als Titularkaiser reiste Balduin nun von Hof zu Hof, um Unterst\u00fctzung zur R\u00fcckeroberung zu erlangen. 1267 konsultierte er <span style=\"color: #800000;\"><strong>Karl von Anjou,<\/strong><\/span> seit 1266 K\u00f6nig von <strong>Sizilien\/Neapel.<\/strong><strong><span style=\"color: #800000;\">\u00a0 <\/span><\/strong><\/p>\n<p><span style=\"color: #800000;\">Karl von Anjou hatte bereits f\u00fcr seinen Bruder K\u00f6nig Ludwig IX. d<\/span><span style=\"color: #800000;\">. Hl. den Kreuzzug organisiert, an welchem vielleicht schon unser &#8222;Keno de Broek&#8220; (Keno tom Brok) teilgenommen hat.<\/span> Von 1248 &#8211; 1250 begleitete <span style=\"color: #800000;\"><b>Karl<\/b><strong> von Anjou<\/strong><\/span> seinen Bruder<span style=\"color: #800000;\"> <b>Ludwig IX.<\/b><\/span> auf dessen Kreuzzug nach \u00c4gypten, wobei deren beider Bruder <span style=\"color: #800000;\"><b>Robert de Artois<\/b> <\/span>beim Kampf um al &#8211; Mansura den Tod fand.<\/p>\n<p><span style=\"color: #800000;\"><b>Karl von Anjou<\/b> <\/span>galt als skrupellos und ruhms\u00fcchtig. Der Schulterschlu\u00df mit dem Papst sicherte ihm sein <span style=\"text-decoration: underline;\"><strong><span style=\"color: #800000; text-decoration: underline;\">K\u00f6nigreich Neapel.<\/span> <\/strong><\/span>F\u00fcr <span style=\"color: #800000;\"><strong>Karl von Anjou<\/strong><\/span> schien eine R\u00fcckeroberung von Konstantinopel notwendig und somit schloss er mit <span style=\"color: #800000;\">Balduin<\/span> im Mai 1267 einen Vertrag. Im Oktober 1273 heiratete Balduins Sohn <span style=\"color: #800000;\"><strong>Philipp <\/strong><\/span><span class=\"_xdb\"><span style=\"color: #000000;\"><span style=\"color: #800000;\">de Courtenay <\/span><\/span><\/span>eine Tochter Karls von Anjou, <span style=\"color: #800000;\"><strong>Beatrix<\/strong><\/span>. Balduin II. starb kurz danach (1273) in Neapel.<\/p>\n<hr \/>\n<p><span id=\"Literatur\" class=\"mw-headline\">Lit.: <\/span>Robert Lee Wolff: <i>Mortgage and Redemption of an Emperor\u2019s Son. Castile and the Latin Empire of Constantinople.<\/i> In: <i>Speculum.<\/i> 29, 1954, <span class=\"plainlinks-print\"><a class=\"external text\" href=\"http:\/\/dispatch.opac.dnb.de\/DB=1.1\/CMD?ACT=SRCHA&amp;IKT=8&amp;TRM=1011-8772\" rel=\"nofollow\">ISSN\u00a01011-8772<\/a><\/span>, S. 45\u201384. \/<\/p>\n<address><span class=\"reference-text\"><span class=\"reference-text\">Steven <\/span><\/span><span class=\"reference-text\">Runciman: Geschichte der Kreuzz\u00fcge. C.H.Beck, M\u00fcnchen 1995, <a href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Spezial:ISBN-Suche\/3406399606\">ISBN 3406399606<\/a>, S. 1040<\/span><\/address>\n<address>Leo Heinrich: Zw\u00f6lf B\u00fccher ndl. Geschichten, Eduard Anton Verlag Halle 1832 Seite 8-10 W. Kohlhammer GmbH Stuttgart Berlin K\u00f6ln 1992 Seite 159,224\u00a0<\/address>\n<address><strong>Th<\/strong>iele, Andreas: Erz\u00e4hlende genealogische Stammtafeln zur europ\u00e4ischen Geschichte Band II, Teilband 1 Europ\u00e4ische Kaiser-, K\u00f6nigs- und F\u00fcrstenh\u00e4user I Westeuropa, R.G. Fischer Verlag 1993 Tafel 25<\/address>\n<\/div>\n<\/div>\n<p>Anm.: Der Name Baldwin \/ Balduin bedeutet &#8222;Bote&#8220; (auch Poppo genannt).<\/p>\n<div id=\"bodyContent\" class=\"mw-body-content\">\n<div id=\"mw-content-text\" class=\"mw-content-ltr\" dir=\"ltr\" lang=\"de\">\n<p>\u00a0(Familienzugeh\u00f6rigkeit zu &#8222;tom Brok&#8220; nicht nachweisbar)<\/p>\n<hr \/>\n<div class=\"_fdf _odf\">\n<h4 class=\"_gdf\"><del><\/del><span style=\"text-decoration: underline;\"><span style=\"color: #800000; text-decoration: underline;\">Balduin II.<\/span> <span style=\"color: #800000; text-decoration: underline;\">von<\/span> <span style=\"color: #800000; text-decoration: underline;\">Courtenay<\/span><\/span> <strong>Kaiser des Lateinischen Kaiserreichs &#8211; <\/strong><span class=\"_xdb\"><span style=\"color: #000000;\">verh. (1229) mit <span style=\"color: #800000;\">Maria von Brienne<\/span><\/span><\/span><\/h4>\n<h4 class=\"_gdf\"><span class=\"_xdb\"><span style=\"color: #000000;\"><span style=\"color: #800000;\"><span style=\"text-decoration: underline;\"> Sohn<\/span> Philipp de Courtenay ux <span style=\"text-decoration: underline;\">Beatrix, Tochter von Karl von Anjou <\/span><\/span><\/span><\/span><span style=\"text-decoration: underline;\"><span class=\"_Xbe kno-fv\"><br \/>\n<\/span><\/span><\/h4>\n<h4 class=\"_gdf\"><span style=\"color: #800000;\"><span class=\"_xdb\"><a class=\"fl\" style=\"color: #800000;\" href=\"https:\/\/www.google.de\/search?sa=X&amp;biw=1600&amp;bih=603&amp;q=balduin+ii+enkelkind&amp;stick=H4sIAAAAAAAAAGOovnz8BQMDgz4HnxCnfq6-gaFRUlGulkJGuZV-cn5OTmpySWZ-nn5Ban5BTqpVelFiXkpyRmZOimr828aLN2flyhlZc2TP22e7tjrdCQBNAa0MTAAAAA&amp;ved=0CIoBEOgTKAAwF2oVChMImMKun-utxwIVg1sUCh21DgpJ\" data-ved=\"0CIoBEOgTKAAwF2oVChMImMKun-utxwIVg1sUCh21DgpJ\">Enkeltochter<\/a>: <\/span><span class=\"_Xbe kno-fv\"><a class=\"fl\" style=\"color: #800000; text-decoration: underline;\" href=\"https:\/\/www.google.de\/search?sa=X&amp;biw=1600&amp;bih=603&amp;q=catherine+de+courtenay&amp;stick=H4sIAAAAAAAAAGOovnz8BQMDgxUHnxCnfq6-gaFRUlGuEpiZkhufZ6ilkFFupZ-cn5OTmlySmZ-nX5CaX5CTapVelJiXkpyRmZPyeYHxG6ZLuyRWXFpUqvMjddqe8sB-AOi2eeBXAAAA&amp;ved=0CIsBEJsTKAEwF2oVChMImMKun-utxwIVg1sUCh21DgpJ\" data-ved=\"0CIsBEJsTKAEwF2oVChMImMKun-utxwIVg1sUCh21DgpJ\">Catherine de Courtenay<\/a><\/span><\/span><\/h4>\n<\/div>\n<ul>\n<li class=\"mod\" data-md=\"1001\" data-ved=\"0CIgBEJApKAgwF2oVChMImMKun-utxwIVg1sUCh21DgpJ\">\n<div class=\"_eFb\">\n<div class=\"_mr kno-fb-ctx\" data-ved=\"0CIkBEMsTKAAwF2oVChMImMKun-utxwIVg1sUCh21DgpJ\">\n<p><b>Die Ur-Enkelin von Balduin II., <span style=\"color: #800000;\">Catherine de Valois-Courtenay<\/span><\/b> (*Nov. 1301 Siena; +20. Sept. 1346 in Neapel), war <span style=\"color: #800000;\">Titularkaiserin von Konstantinopel <\/span>und <span style=\"color: #800000;\">Regentin des F\u00fcrstentums Achaia<\/span>. Sie war die Tochter von <span style=\"color: #0000ff;\"><a style=\"color: #0000ff;\" title=\"Karl I. (Valois)\" href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Karl_I._%28Valois%29\">Charles de Valois<\/a> <\/span>und <span style=\"color: #0000ff;\"><a style=\"color: #0000ff;\" title=\"Catherine de Courtenay\" href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Catherine_de_Courtenay\">Catherine de Courtenay<\/a>.<\/span><\/p>\n<p>Mit 2 Jahren (1303) wurde sie mit <span style=\"color: #800000;\">Hugo von Burgund<\/span> <span style=\"text-decoration: underline;\"><span style=\"color: #800000; text-decoration: underline;\">verlobt<\/span><\/span>. Nach dem Tod ihrer Mutter 1308 erbte <span style=\"color: #800000;\">Catherine<\/span> den <span style=\"color: #800000;\">Kaisertitel<\/span>. K\u00f6nig Philipp von Frankreich, ihr Onkel, hielt Hugo von Burgund f\u00fcr ungeeignet, <span style=\"color: #800000;\">Konstantinopel<\/span> zur\u00fcckzuerobern. <span style=\"text-decoration: underline;\">Die Verlobung wurde deshalb 1312 aufgel\u00f6st.<\/span><\/p>\n<p>Am 29. Juli 1313 <strong><span style=\"color: #800000;\">heiratete<\/span><\/strong>\u00a0 <strong><span style=\"color: #0000ff;\">Catherine<\/span><\/strong> den <span style=\"color: #0000ff;\"><strong>F\u00fcrsten Philipp von Tarent,<\/strong> <\/span>nachdem sie auf ihre franz\u00f6sischen Besitzungen verzichtet hatte. Im Ehevertrag, den <span style=\"color: #800000;\">Philipp der Sch\u00f6ne<\/span> am 30. Juli unterzeichnete, wurde die Wiedererrichtung der lateinischen Herrschaft in Konstantinopel als politisches Ziel der Ehe festgehalten. F\u00fcr den Fall eines vorzeitigen Todes Philipps von Tarent wurde Catherine als Regentin f\u00fcr ihre minderj\u00e4hrigen S\u00f6hne bestimmt; als Mitgift erhielt sie die Grafschaft Acerra.<\/p>\n<p style=\"padding-left: 30px;\">Kinder: <span style=\"color: #800000;\">Robert II.<\/span> (1326\u20131364), F\u00fcrst von Tarent und Achaia; <span style=\"text-decoration: underline;\"><span style=\"color: #0000ff; text-decoration: underline;\"><strong>Ludwig (1329\u20131362) F\u00fcrst von Tarent, verh. mit K\u00f6nigin <a style=\"color: #0000ff; text-decoration: underline;\" title=\"Johanna I. (Neapel)\" href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Johanna_I._%28Neapel%29\">Johanna I.<\/a> von Neapel; <\/strong><\/span><\/span>Margherita; Maria; Philipp II. (1331\u20131374) F\u00fcrst von Tarent und Achaia.<\/p>\n<\/div>\n<\/div>\n<\/li>\n<\/ul>\n<p style=\"padding-left: 30px;\"><span style=\"color: #000000;\"><a style=\"color: #000000;\" title=\"Horst Enzensberger\" href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Horst_Enzensberger\">Lit.: Enzensberger<\/a>:\u00a0<a class=\"external text\" style=\"color: #000000;\" href=\"http:\/\/www.treccani.it\/enciclopedia\/caterina-di-valois-imperatrice-titolare-di-costantinopoli_%28Dizionario-Biografico%29\/\" rel=\"nofollow\"><i>CATERINA di Valois, imperatrice titolare di Costantinopoli<\/i><\/a>. In: Alberto M. Ghisalberti (Hrsg.): <i><a style=\"color: #000000;\" title=\"Dizionario Biografico degli Italiani\" href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Dizionario_Biografico_degli_Italiani\">Dizionario Biografico degli Italiani<\/a><\/i> (DBI). Band 22\u00a0(Castelvetro\u2013Cavallotti), Istituto della Enciclopedia Italiana, Rom 1979, S. 379\u2013381.<\/span><\/p>\n<hr \/>\n<hr \/>\n<h4>Kleiner Ausflug nach Konstantinopel:<\/h4>\n<p><span style=\"color: #0000ff;\"><strong>Narjot de Toucy<\/strong><\/span> (+1241) war <strong><span style=\"color: #800000;\">Regent des Lateinischen Kaiserreichs von Konstantinopel<\/span><\/strong>. Er entstammte der Herrenfamilie von Toucy in Burgund.\u00a0 Sein Vater war <strong><span style=\"color: #800000;\">Sire Narjot II. von Toucyim.<\/span><\/strong> Seine Gemahlin war eine Tochter des<span style=\"color: #800000;\"> Theodoros Branas,<\/span> die \u00fcber ihre Mutter\u00a0<span style=\"color: #800000;\">(Agnes von Frankreich)<\/span> eine <span style=\"color: #800000;\">Nichte <span style=\"color: #000000;\">des<\/span> franz\u00f6sischen K\u00f6nigs Philipp II. August <span style=\"color: #000000;\">war. \u00dcber seine Gro\u00dfmutter m\u00fctterlicherseits, <a title=\"Agnes von Frankreich (1171\u20131240)\" href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Agnes_von_Frankreich_%281171%E2%80%931240%29\">Agnes von Frankreich<\/a>, war er mit der franz\u00f6sischen K\u00f6nigsdynastie der <a title=\"Kapetinger\" href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Kapetinger\">Kapetinger<\/a> verwandt.<br \/>\n<\/span><\/span><\/p>\n<p>Toucy liegt in der Region Burgund; Arrondissement Auxerre und zum Kanton Toucy. Die umgebende Landschaft ist unter dem Namen Puisaye bekannt.<\/p>\n<\/div>\n<div class=\"mw-content-ltr\" dir=\"ltr\" lang=\"de\" style=\"text-align: center;\">&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;-<\/div>\n<div class=\"mw-content-ltr\" dir=\"ltr\" lang=\"de\">\u00a0<span style=\"color: #0000ff;\"><b>Philippe de Toucy<\/b><\/span> (+ Jan. 1277) war <span style=\"color: #800000;\"><strong>ab 1243 Regent<\/strong><\/span><strong> (<i>Bailli<\/i>) des <span style=\"color: #800000;\">Lat. Kaiserreichs von Konstantinopel<\/span> <\/strong>f\u00fcr <span style=\"color: #800000;\"><b><span style=\"text-decoration: underline;\">Balduin II. von Courtenay. <\/span><\/b><\/span>Er war ein Sohn von <span style=\"color: #0000ff;\">Narjot de Toucy<\/span> und der Tochter des Theodoros Branas. M\u00fctterlicherseits war er ein <span style=\"color: #800000;\"><strong>Enkel<\/strong><\/span><strong>der<span style=\"color: #800000;\"> Agnes von Frankreich<\/span><\/strong>, war also mit den frz. <strong><span style=\"color: #800000;\">Kapetingern<\/span><\/strong> verwandt.1251 reiste <span style=\"color: #0000ff;\"><strong>Toucy<\/strong><\/span> nach Caeserea, wo er mit K\u00f6nig Ludwig IX. zusammentraf. Toucys <span style=\"color: #800000;\">Vater<\/span> war in zweiter Ehe mit einer Kumanenprinzessin verheiratet, mit deren Volk sich <span style=\"color: #800000;\"><strong>Kaiser Balduin II.<\/strong><\/span> gegen <a title=\"Kaiserreich Nikaia\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Kaiserreich_Nikaia\">Nikaia (s. u.)<\/a> verb\u00fcnden wollte. Der Kumanenf\u00fcrst K\u00f6t\u00f6ny wurde 1241 ermordet. Nach dem Ende des lateinischen Kaiserreichs im Jahr <strong>1261<\/strong> floh <span style=\"color: #0000ff;\"><strong>Toucy<\/strong><\/span> mit <span style=\"color: #800000;\"><strong>Kaiser Balduin II.<\/strong> <\/span>nach Frankreich.<\/div>\n<div class=\"mw-content-ltr\" dir=\"ltr\" lang=\"de\">\n<h4><span style=\"text-decoration: underline;\">Am <span style=\"color: #800000; text-decoration: underline;\"><strong>6. April 1273 <\/strong><span style=\"color: #000000; text-decoration: underline;\">wird <\/span><\/span><span style=\"color: #0000ff; text-decoration: underline;\"><strong>Toucy <\/strong><\/span>als <\/span><span style=\"color: #800000;\"><span style=\"text-decoration: underline;\">Admiral <span style=\"color: #000000; text-decoration: underline;\">von<\/span> K\u00f6nig Karl von Anjou von Sizilien\/Neapel<\/span> <\/span>erw\u00e4hnt (Chronik des Saba Malaspina &#8222;<i>Rerum sicularum&#8220;<\/i>), denn an diesem Tag befiehlt er auf Karls Flotte den Einsatz von Sarazenen &#8211; und zwar als Bogensch\u00fctzen.<span style=\"color: #0000ff;\"> Philippe de Toucy<\/span> war verheiratet mit <span style=\"color: #993300;\">Portia de Roye<\/span>. Ihre S\u00f6hne waren:<\/h4>\n<\/div>\n<div class=\"mw-content-ltr\" dir=\"ltr\" lang=\"de\">\n<ul>\n<li><span style=\"color: #0000ff;\"><strong>Narjot<\/strong> de Toucy<\/span> (+1293), Herr von Terza, <strong><span style=\"color: #800000;\">Generalkapit\u00e4n<\/span> von Durazzo <\/strong>und<strong><span style=\"color: #800000;\"> Admiral<\/span> von Sizilien<\/strong>; verheiratet mit <span style=\"color: #993300;\">Gr\u00e4fin Lucia von Tripolis<\/span><\/li>\n<li><span style=\"color: #0000ff;\"><strong>Othon<\/strong><\/span> <span style=\"color: #0000ff;\">de Toucy<\/span> (+nach 1300),<strong><span style=\"color: #800000;\"> Justiziar in Sizilien u. Admiral von Frankreich, <\/span><\/strong><span style=\"color: #800000;\"><span style=\"color: #000000;\">verh. mit Jeanne NN<\/span><\/span><br \/>\n(&#8222;Othon&#8220; ist eine Spielart von &#8222;Otto&#8220;)<\/li>\n<\/ul>\n<\/div>\n<div class=\"mw-content-ltr\" dir=\"ltr\" lang=\"de\">\n<p>(unwahrscheinlich, dass &#8222;Keno der Alte&#8220; einer dieser M\u00e4nner gewesen ist, zumal <span style=\"color: #800000;\">Keno<\/span> wegen seiner &#8222;ritterlichen Taten&#8220; von <span style=\"color: #800000;\"><strong>1269<\/strong><\/span> zum sog. &#8222;Obersten&#8220; ernannt wurde, womit vermutlich die Heeresleitung gemeint ist, w\u00e4hrend dem Admiral bekannterweise die Flotte untersteht und Toucy erst 1273 als Admiral erw\u00e4hnt wird. &#8211; Die ritterlichen Taten von Keno k\u00f6nnten sich evtl. (falls das Datum nicht ganz zutrifft) beziehen auf den Italienzug des Conradin (Enkel von Kaiser Friedrich) gegen Karl von Anjou bzw. auf Conradins Enthauptung im Auftrag von Karl von Anjou (29.10.1268). <strong><span style=\"color: #800000;\">1269<\/span> <\/strong>wurde ein Kreuzzug von Aragon unternommen.<\/p>\n<\/div>\n<div class=\"mw-content-ltr\" dir=\"ltr\" lang=\"de\">\n<p>Anm.: Das Kaiserreich<b> Nikaia<\/b> oder<b> Nik\u00e4a<\/b> war das gr\u00f6\u00dfte der 3 byz. Exilreiche nach der Eroberung Konstantinopels 1204 und Gr\u00fcndung des Lat. Kaiserreiches im 4. Kreuzzug. Es existierte bis zur R\u00fcckeroberung Konstantinopels.<\/p>\n<\/div>\n<div class=\"mw-content-ltr\" dir=\"ltr\" lang=\"de\">\n<p><span style=\"color: #0000ff;\"><span style=\"color: #000000;\">Gefunden auf:<\/span> <a href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Philippe_de_Toucy\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Philippe_de_Toucy<\/a><\/span><\/p>\n<\/div>\n<div class=\"mw-content-ltr\" dir=\"ltr\" lang=\"de\">\n<p>(Familienzugeh\u00f6rigkeit zu &#8222;tom Brok&#8220; nicht nachweisbar)<\/p>\n<\/div>\n<div class=\"mw-content-ltr\" dir=\"ltr\" lang=\"de\">\n<hr \/>\n<\/div>\n<div class=\"mw-content-ltr\" dir=\"ltr\" lang=\"de\">\n<address style=\"text-align: justify;\">\n<hr \/>\n<\/address>\n<\/div>\n<div class=\"mw-content-ltr\" dir=\"ltr\" lang=\"de\">\n<address style=\"text-align: justify;\">Der friesische Name &#8222;<strong><span style=\"color: #800000;\">Gibben<\/span><\/strong>&#8220; lehnt im Wortstamm an das Wort &#8222;<span style=\"color: #800000;\"><strong>Ghibellinen<\/strong>&#8220; an. Franco-Ghibellinen unterst\u00fctzen die franz\u00f6sische Seite des Grafen Balduin IX. (VI.) von Flandern bzw. Hennegau (1194\/95-1205) im Kampf gegen die Anglo-Welfen. &#8222;Ghibellinen&#8220; <span style=\"color: #000000;\">nannten sich aber auch sp\u00e4ter\u00a0<\/span><\/span> <span style=\"color: #800000;\">kaisertreue Adelige, die Kaiser Friedrich II.\u00a0<span style=\"color: #000000;\"> zu einem Kreuzzug ins Heilige Land <\/span><\/span><span style=\"color: #800000;\"><span style=\"color: #000000;\">begleiteten und zwar <\/span><\/span><span style=\"color: #800000;\"><span style=\"color: #000000;\">gegen den Willen des Papstes, was die Exkommunizierung des Kaisers nach sich zog. Wie die Quellen berichten, geh\u00f6rten die Friesen zu den Kaisertreuen, die dem Kaiser Beistand leisteten. Somit ist es wahrscheinlich, dass die<\/span><\/span> vorgenannten &#8222;<span style=\"color: #993300;\">Gibben<\/span>&#8220; zu den &#8222;<span style=\"color: #800000;\">Ghibellinen<\/span>&#8220; gerechnet werden k\u00f6nnen.<\/address>\n<address style=\"text-align: justify;\">Die <span style=\"color: #800000;\">Gibben<\/span> sind \u00fcbrigens Angeh\u00f6rige des Clans der &#8222;<span style=\"color: #800000;\">ten Broek<\/span>&#8220; (F. Edenhuizen, Norden &#8211; Mitglied der Theelacht, die seit 884, der Schlacht bei Norden gegen die Wikinger, besteht).<\/address>\n<\/div>\n<div class=\"mw-content-ltr\" dir=\"ltr\" lang=\"de\" style=\"text-align: left;\">\n<address style=\"text-align: justify;\">Als Ghibellinen wurden jene Leute der <span style=\"color: #800000;\">Staufer-Anh\u00e4ngerbezeichnet<\/span>, die anfangs nach ihrer schw\u00e4bischen Heimatstadt <span style=\"color: #800000;\">\u201e<a style=\"color: #800000; text-decoration: underline;\" title=\"Waiblingen\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Waiblingen\">Waiblinger<\/a>\u201c <span style=\"color: #000000;\">hie\u00dfen<\/span><\/span>. Allgemein wird die Meinung vertreten, dass aus einer Ableitung von &#8222;Waiblinger&#8220; die Bezeichnung \u201eGhibellinen\u201c entstanden sei. Meines Erachtens nimmt die Bezeichnung &#8222;Ghibellinen&#8220; m\u00f6glicherweise jedoch Bezug auf den Ort im Libanon bzw. das Haus &#8222;<span style=\"color: #800000;\"><strong>von Gibelet&#8220;<\/strong><\/span>. Raimund von Gibelet war <span style=\"color: #800000;\">Seneschall<\/span> von Jerusalem (siehe unten) und Herr von <span style=\"color: #800000;\"><strong>Gibelet<\/strong><\/span>. <span style=\"color: #800000;\"><span style=\"color: #000000;\">&#8222;Gibelet&#8220; ist eine Hafenstadt<span style=\"color: #800000;\"> n\u00f6rdlich von <a style=\"color: #800000;\" title=\"Beirut\" href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Beirut\">Beirut<\/a> im Libanon, <\/span><\/span><\/span><span style=\"color: #800000;\"><span style=\"color: #000000;\"><span style=\"color: #800000;\">heute <b>Byblos <\/b><\/span>genannt. <\/span><\/span>Wie gesagt, der friesische Name &#8222;<span style=\"color: #800000;\">Gibben<\/span>&#8220; lehnt im Wortstamm an das Wort<span style=\"color: #000000;\"> &#8222;<\/span><span style=\"color: #800000;\"><span style=\"color: #000000;\"><span style=\"color: #800000;\"><strong>Gibelet<\/strong><\/span>&#8220; an. <\/span><\/span><\/address>\n<address style=\"text-align: justify;\"><span style=\"color: #800000;\"><span style=\"color: #000000;\">M\u00f6glich ist <\/span><\/span><span style=\"color: #800000;\"><span style=\"color: #000000;\">also <\/span><\/span><span style=\"color: #800000;\"><span style=\"color: #800000;\"><span style=\"color: #000000;\">eine Verwandtschaft der H\u00e4user von &#8222;<strong><span style=\"color: #800000;\">Gibelet<\/span>&#8222;<\/strong> und &#8222;<strong><span style=\"color: #800000;\">Kene ten Broek<\/span><\/strong>&#8220; bzw. besteht sogar die M\u00f6glichkeit, dass die ten Broek ihren Ursprung im Hause &#8222;Gibelet&#8220; (= &#8222;Embriaco&#8220;) haben, zumal der Name <span style=\"color: #800000;\">Wilhelm<\/span> in div. Abwandlungen \u00fcber Generationen bei den &#8222;tom Brok&#8220; (ten Broek) fortgef\u00fchrt worden ist und selbst der Name &#8222;<strong><span style=\"color: #800000;\">Adda<\/span><\/strong>&#8220; (=Adelasia) auftaucht. (Kene = K\u00f6nigsrichter)<\/span><\/span><\/span><\/p>\n<hr \/>\n<\/address>\n<\/div>\n<div class=\"mw-content-ltr\" dir=\"ltr\" lang=\"de\">\n<address style=\"text-align: justify;\">\u00a0<\/address>\n<address style=\"text-align: justify;\"><span style=\"color: #800000;\"><strong><span style=\"text-decoration: underline;\">Das Haus<span style=\"text-decoration: underline;\"> &#8222;Embriaco&#8220; wurde auch &#8222;Gibelet&#8220; genannt<br \/>\n<\/span><\/span><\/strong><\/span><\/address>\n<\/div>\n<div class=\"mw-content-ltr\" dir=\"ltr\" lang=\"de\">\n<address style=\"text-align: justify;\">Das Haus<strong> <span style=\"color: #800000;\">Embriaco<\/span><\/strong> war ein aus <strong>Genua<\/strong> stammendes Adelsgeschlecht, welches zur Zeit der Kreuzz\u00fcge im Heiligen Land sehr viel Einfluss erlangte (ausf\u00fchrliche Stammliste des Hauses siehe bei Wikipedia unter <span style=\"color: #800000;\"><strong>&#8222;Embriaco&#8220;<\/strong><span style=\"color: #000000;\">).<\/span><\/span><\/p>\n<ol>\n<li><span style=\"color: #800000;\"><strong><a style=\"color: #800000;\" href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Wilhelm_I._Embriaco\">Wilhelm I.<\/a><\/strong><\/span> (\u2020 1118\/1127), genuesischer Admiral, <strong><span style=\"color: #800000;\">Konsul<\/span><\/strong> von Genua<\/li>\n<\/ol>\n<\/address>\n<\/div>\n<div class=\"mw-content-ltr\" dir=\"ltr\" lang=\"de\">\n<address style=\"text-align: justify; padding-left: 30px;\"><b><span style=\"text-decoration: underline;\"><span style=\"color: #800000; text-decoration: underline;\">Wilhelm<\/span><\/span> II. Embriaco<\/b> oder auch <b><span style=\"color: #800000;\">Wilhelm<\/span> II. von Gibelet <\/b>genannt (* vor 1135; \u2020 um 1159) war Herr von Gibelet in der Grafschaft Tripolis. Er war der Sohn von Hugo I. Embriaco von Gibelet und seiner Frau <span style=\"text-decoration: underline;\"><strong><span style=\"color: #800000; text-decoration: underline;\">Adelasia<\/span><\/strong><\/span>. Nach dem Tod seines Vaters um 1135 folgte Wilhelm II. ihm als Herr von Gibelet. Das Lehen \u00fcber <strong>Gibelet<\/strong> war seinem Vater gegen j\u00e4hrliche Zinszahlung <span style=\"text-decoration: underline;\">befristet<\/span> erteilt worden. Wilhelm II. erlangte 1154 die Erneuerung der \u00dcbertragung von Gibelet auf 29 Jahre,\u00a0 w\u00e4hrend seine Vettern Hugo und Nicola Embriaco genuesische Besitzungen in Antiochia und Akkon erhielten. Nach dem Tod von Wilhelm II. folgte ihm in <span style=\"color: #800000;\">Gibelet<\/span> sein Sohn <strong><span style=\"color: #800000;\">Hugo II.<\/span> <\/strong><\/address>\n<address style=\"text-align: justify; padding-left: 30px;\"><span style=\"color: #800000;\">Wilhelms II. Ehefrau <span style=\"color: #000000;\">war<\/span> Sancha<\/span> und stammte aus der <span style=\"color: #800000;\">Provence<\/span>. Mit ihr hatte er vier S\u00f6hne und eine Tochter:<\/p>\n<ol>\n<li><span style=\"color: #800000;\"><a style=\"color: #800000;\" title=\"Hugo II. Embriaco\" href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Hugo_II._Embriaco\">Hugo II. Embriaco<\/a> (\u2020 1179\/84), Herr von Gibelet;<\/span><\/li>\n<li><span style=\"color: #000000;\"><span style=\"color: #800000;\"><a style=\"color: #800000;\" title=\"Raimund von Gibelet\" href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Raimund_von_Gibelet\">Raimund <span style=\"text-decoration: underline;\">von Gibelet<\/span> bzw. Embria<span style=\"color: #800000;\">co<\/span><\/a> (\u2020 nach 1204), <span style=\"text-decoration: underline;\">Connetable von Tripolis;<\/span><\/span><\/span><\/li>\n<li><span style=\"color: #800000;\">Bertrand Embriaco (\u2020 nach 1217);<\/span><\/li>\n<li><span style=\"color: #000000;\"><span style=\"color: #800000;\"><a style=\"color: #800000;\" title=\"Wilhelm Embriaco\" href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Wilhelm_Embriaco\">Wilhelm Embriaco<\/a><\/span> (\u2020 nach 1204), \u221e Fadie, Tochter des <a style=\"color: #000000;\" title=\"Manasses von Hierges\" href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Manasses_von_Hierges\">Manasses von Hierges<\/a>;<\/span><\/li>\n<li><span style=\"color: #800000;\">Agnes Embriaco, \u221e Guermond II., Herr von <a class=\"mw-redirect\" style=\"color: #800000;\" title=\"Bet Sche'an\" href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Bet_Sche%27an\">Bethsan<\/a>.<\/span><\/li>\n<\/ol>\n<\/address>\n<\/div>\n<div class=\"mw-content-ltr\" dir=\"ltr\" lang=\"de\">\n<address style=\"text-align: justify; padding-left: 30px;\"><span style=\"text-decoration: underline;\"><span style=\"color: #800000; text-decoration: underline;\"><b>(2) Raimund von Gibelet<\/b><\/span><\/span> bzw. <span style=\"color: #800000;\"><b>Raimund Embriaco<\/b> (* vor 1159; \u2020 nach 1204)<\/span> war <span style=\"text-decoration: underline;\"><span style=\"color: #800000; text-decoration: underline;\"><a style=\"color: #800000; text-decoration: underline;\" title=\"Beamte der Grafschaft Tripolis\" href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Beamte_der_Grafschaft_Tripolis#Konstabler\">Konstabler (<\/a><\/span>Connetable) <span style=\"color: #800000; text-decoration: underline;\"><a style=\"color: #800000; text-decoration: underline;\" title=\"Beamte der Grafschaft Tripolis\" href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Beamte_der_Grafschaft_Tripolis#Konstabler\">von Tripolis<\/a>.<\/span><\/span> Er war der zweitgeborene Sohn des <strong><span style=\"color: #800000;\"><a style=\"color: #800000;\" title=\"Wilhelm II. Embriaco\" href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Wilhelm_II._Embriaco\">Wilhelm II. Embriaco<\/a>, <\/span><\/strong><span style=\"color: #800000;\">Herr von Gibelet und seiner Frau Sancha.<\/span> Sein \u00e4lterer Bruder <span style=\"color: #800000;\"><span style=\"text-decoration: underline;\">(1) <\/span><a style=\"color: #800000;\" title=\"Hugo II. Embriaco\" href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Hugo_II._Embriaco\">Hugo II.<\/a> <\/span>folgte dem Vater als <span style=\"color: #800000;\">Herr von Gibelet<\/span>. 1181 und 1183 wird er urkundlich als <span style=\"color: #800000;\"><a style=\"color: #800000;\" title=\"Konstabler\" href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Konstabler\">Konstabler<\/a> der <a style=\"color: #800000;\" title=\"Grafschaft Tripolis\" href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Grafschaft_Tripolis\">Grafschaft Tripolis<\/a> <\/span>genannt. Er war verheiratet und hatte einen Sohn, <span style=\"text-decoration: underline;\"><strong><span style=\"color: #800000; text-decoration: underline;\">Wilhelm<\/span><\/strong><\/span>, der Eva, eine Adlige aus dem <span style=\"color: #800000;\"><a style=\"color: #800000;\" title=\"F\u00fcrstentum Antiochia\" href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/F%C3%BCrstentum_Antiochia\">F\u00fcrstentum Antiochia<\/a> h<\/span>eiratete. Dessen einziger Sohn, Raimunds Enkel,<span style=\"color: #800000;\"> <a style=\"color: #800000;\" title=\"Johann von Gibelet\" href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Johann_von_Gibelet\">Johann von Gibelet<\/a> <\/span>wurde <span style=\"text-decoration: underline;\"><span style=\"color: #800000; text-decoration: underline;\">1259<\/span><\/span> <span style=\"color: #800000;\"><a style=\"color: #800000;\" title=\"Beamte des K\u00f6nigreichs Jerusalem\" href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Beamte_des_K%C3%B6nigreichs_Jerusalem#Marschall\">Marschall von Jerusalem<\/a>.<\/span> (<span class=\"reference-text\">Reinhold R\u00f6hricht: <i>Regesta regni Hierosolymitani (MXCVII-MCCXCI).<\/i> Libraria Academica Wageriana, Berlin 1893, S. 160<\/span> &#8211; gefunden auf Wikipedia)<\/address>\n<\/div>\n<div class=\"mw-content-ltr\" dir=\"ltr\" lang=\"de\">\n<ul>\n<li><span style=\"color: #800000;\">(1) Der \u00e4lteste Sohn von <span style=\"color: #800000;\"><strong>Hugo II. von Gibelet<\/strong><\/span>, Herr von Besmedin, und seiner Frau <\/span><span style=\"color: #800000;\"><span style=\"color: #800000;\">Agnes von Ham, war<\/span><\/span><strong><span style=\"color: #800000;\"> <span style=\"text-decoration: underline;\">Raimund von <\/span><\/span><span style=\"text-decoration: underline;\"><span style=\"color: #993300; text-decoration: underline;\"><span style=\"color: #800000; text-decoration: underline;\">G<\/span>ibelet<\/span><\/span><\/strong> (+nach 1253) Herr von Besmedin in der Grafschaft Tripolis (Libanon). Als <strong><span style=\"color: #800000;\">Kaiser Friedrich II. <\/span><\/strong><span style=\"color: #000000;\">s<\/span>ich auf seinem Kreuzzug 1228\/29 im Heiligen Land aufhielt,<span style=\"color: #800000;\"> ernannte er <strong>Raimund<\/strong> <strong>von Gibelet<\/strong> zum <span style=\"text-decoration: underline;\"><strong>Seneschall<\/strong> <strong>von Jerusalem.<\/strong> <\/span><\/span><\/li>\n<li><span style=\"color: #800000;\"><strong>Raimund von Gibelet<\/strong><\/span> war zweimal verheiratet:<\/li>\n<li>In 1. Ehe heiratete er <strong><span style=\"color: #800000;\">Margarethe von Scandalion<\/span><\/strong>, Schwester des <span style=\"color: #800000;\">Peter, Herr von Scandalion (<\/span><span style=\"color: #800000;\">Scandalion = heute &#8222;Iskander\u016bne&#8220; K\u00fcste von Israel)<\/span>, mit der er 3 Kinder hatte: <span style=\"color: #800000;\"><strong>Johann<\/strong><\/span> (1243 belegt ) heiratet <span style=\"color: #800000;\">Poitevine<\/span>, die Tochter des <strong>Marschalls<\/strong> von <strong>Tripolis; <span style=\"color: #800000;\">Eschiva<\/span><\/strong> heiratete Reymont Visconte; <strong><span style=\"color: #800000;\">Agnes<\/span><\/strong>\u00a0 NN<\/li>\n<li>2. Ehe mit <strong><span style=\"color: #800000;\">Alix (Alice) von Soudin<\/span><\/strong>, mit der er 5 Kinder hatte: <strong><span style=\"color: #800000;\">Hugo<\/span><\/strong> (+ jung); <strong><span style=\"color: #800000;\">Heinrich<\/span><\/strong>, Herr von Besmedin (+1310) heiratete <span style=\"color: #800000;\">Margarethe von Morf<\/span>, Tochter des Balduin von Morf, Herr von Cueillies; <strong><span style=\"color: #800000;\">Bertram<\/span><\/strong> (+jung); <strong><span style=\"color: #800000;\">Susanne<\/span><\/strong> (+jung); <strong><span style=\"color: #800000;\">Maria<\/span><\/strong> heiratete <strong><span style=\"color: #800000;\">Guido von Montolif. <\/span><\/strong><span style=\"color: #000000;\">(Guido ist eine Koseform von Guillaume)<strong><br \/>\n<\/strong><\/span><\/li>\n<\/ul>\n<\/div>\n<div class=\"mw-content-ltr\" dir=\"ltr\" lang=\"de\">\n<hr \/>\n<hr \/>\n<p>Nachdem ich in etlichen Familien nachgeforscht habe (nicht nur die wenigen hier genannten, die lediglich einen winzigen Ausschnitt darstellen), konnte bislang noch keine famili\u00e4re Verbindung stichhaltig nachgewiesen werden. Je tiefer man gr\u00e4bt, desto un\u00fcbersichtlicher und unsicherer werden die Angaben. &#8211; Es muss aber m. E. nicht unbedingt nach k\u00f6niglicher Abstammung bei der Familie &#8222;tom Brok&#8220; gesucht werden. Die Gr\u00fcnde, warum der <span style=\"text-decoration: underline;\">Reichsadler<\/span> das Wappen der &#8222;tom Brok&#8220; ist und der <span style=\"text-decoration: underline;\">Wappenschmuck<\/span> mit 3 Kronen best\u00fcckt ist, k\u00f6nnten evtl. folgende sein:<\/p>\n<ul>\n<li>Der <span style=\"color: #800000;\"><strong>Adler<\/strong><\/span> stammt evtl. aus einer <strong>Markgrafschaft<\/strong> &#8211; vielleicht Antwerpen. &#8211; Markgrafschaften, am Rande des Reiches gelegen, erhielten das Adler-Wappen. Deswegen gibt es einen Kranz von Adlerwappen rund um das ehemalige Hl. Reich Dt. Nation jener Zeit. (Friesland ist ja auch ein Randgebiet.)<\/li>\n<li>Oder: Es ist als Erkennungszeichen eines herausragenden Heerf\u00fchrers zu werten.<\/li>\n<li>Oder: Der tom-Brok-<span style=\"color: #800000;\">Adler<\/span> stammt urspr\u00fcnglich aus dem Grafenhaus <span style=\"color: #800000;\">Werl<\/span> (rechtsblickender Adler wie bei den &#8222;tom Brok&#8220;).<\/li>\n<li><span style=\"text-decoration: underline;\">Helmschmuck<\/span>: der <span style=\"color: #993300;\">alte Topfhelm<\/span> (im 14. Jh. l\u00e4ngst \u00fcberholt) bedeutet, wie bereits dargestellt, die t\u00e4tige Teilnahme an Kriegshandlungen (das steht zweifelsfrei fest). Dieser alte Helm wird gew\u00e4hlt worden sein, um auf jene alte Zeit hinzuweisen, in der dieser Kopfschutz getragen wurde und das war mind. 100 Jahre vor Ritter Ocko. Mit Sicherheit hat Ocko solch einen Helm nicht mehr getragen.<\/li>\n<li>Die <strong>Kronen<\/strong> auf der Helmdecke k\u00f6nnten evtl. hindeuten <span style=\"text-decoration: underline;\">auf jene Herrscher<\/span>, denen die &#8222;tom Brok&#8220; als <strong>Kronfeldherren <\/strong>oder oberste Feldherren gedient haben.<\/li>\n<li>Die mittlere gro\u00dfe Krone, aus welcher der Reichsadler w\u00e4chst, k\u00f6nnte evtl. auf jenen K\u00f6nig bzw. Kaiser hinweisen, welcher die &#8222;tom Brok&#8220; ehedem vielleicht mit einer Markgrafschaft begl\u00fcckt hat. Vielleicht Kaiser Friedrich I.,\u00a0 der 1165 das Kondominium (gemeinsame Herrschaft) zwischen dem Erzbistum Utrecht und dem Grafen von Holland durch Einsetzung eines Vogtes geschaffen hat? &#8211; Oder es ist m\u00f6glich, dass diese Krone auf den <span style=\"color: #800000;\">Ludwig den Heiligen von Frankreich bzw. dessen Bruder Karl von Anjou<\/span> hinweist und die Teilnahme an deren Kreuzz\u00fcgen. <span style=\"color: #800000;\"><span style=\"color: #000000;\"><br \/>\n<\/span><\/span><\/li>\n<li><span style=\"color: #800000;\">Karl der Gro\u00dfe lie\u00df ab 802 in den Grafschaften <strong>V\u00f6gte<\/strong> in kl\u00f6sterlichen und bisch\u00f6flichen Immunit\u00e4ten einsetzen. Im 11.\/12. Jahrhundert entwickelte sich dieses Amt zu einem erblichen Lehen. Es wurde von da an als eine Form der Macht- und territorialen Expansion genutzt. Dieses \u00fcberaus belangreiche Amt <\/span><span style=\"color: #800000;\">war also <\/span><span style=\"color: #800000;\">erblich wie auch &#8222;Advocatie&#8220; und &#8222;Capitales&#8220; (Richter \/ H\u00e4uptling).\u00a0 St\u00fctzt man sich auf diese Tatsache, ist es eigentlich ganz einfach, die Vorfahren, der tom Brok zu ermitteln, w\u00e4ren da die nicht die unz\u00e4hligen \u00c4ste und Abzweigungen in den jeweiligen Familienclans. Trotzdem! Man orientiere sich\u00a0 an den jeweiligen V\u00f6gten! &#8211; Schon Kenos \u00c4lterv\u00e4ter werden das Amt des Vogtes inne gehabt haben. Das w\u00fcrde auch erkl\u00e4ren, wieso Keno eine derartig hervorragende <span style=\"color: #000000;\"><span style=\"color: #800000;\">Spitzenposition bei Karl von Anjou erlangte. Dazu geh\u00f6rte immer eine einflu\u00dfreiche Familie und die konnte an sich nur dem Hochadel zugeh\u00f6rig sein! &#8211;<\/span><\/span><\/span><\/li>\n<li><span style=\"color: #800000;\"><span style=\"color: #000000;\"><span style=\"color: #800000;\"> <span style=\"color: #000000;\"><span style=\"text-decoration: underline;\">Anmerkung hierzu:<\/span> 1367 und 1376 ist <span style=\"color: #800000;\">Everhard Itzinga als <span style=\"text-decoration: underline;\">Vogt<\/span> im Norderland<\/span> genannt. &#8211; Ermordet wurden 1377\u00a0 <\/span><\/span><\/span><\/span><span style=\"color: #000000;\">auf der Itzingaburg bei Lintel (heute Stadtteil von Norden) <\/span><span style=\"color: #800000;\"><span style=\"color: #000000;\">Keno Kenesna tom Brok (1300 u. 1310 genannt als Richter + B\u00fcrgermstr. in Norden) sowie <span style=\"color: #800000;\">Haro Syertza<\/span> und <span style=\"color: #800000;\">Rembold Elana<\/span>. Die Stadt Norden wurde nicht zentral gegr\u00fcndet, sondern entstand aus den umliegenden Bauerschaften Ekel, <span style=\"color: #800000;\">Lintel<\/span> und Westgaste.<br \/>\n<\/span><\/span><\/li>\n<li>Die beiden kleinen sowie auch die gro\u00dfe Krone haben <strong>dieselbe <\/strong><strong>Form<\/strong>; diese Form ist aus einem bestimmten Grunde gew\u00e4hlt worden &#8211; das war damals Brauch.<\/li>\n<li>Die beiden \u00e4u\u00dferen kleineren Kronen deuten vielleicht hin auf 2 weitere K\u00f6nige als Dienstherren. Es k\u00f6nnte sich aber auch um Grafenh\u00e4user handeln wie <span style=\"color: #800000;\">Werl<\/span> oder <span style=\"color: #800000;\">Geldern<\/span>, um auf die Abstammung hinzuweisen. Die geldern&#8217;sche Blasonierung von Pont zeigt ebenfalls 3 rote Rosen (oder Mispel)-Bl\u00fcten.<\/li>\n<li>Nebenbei: Interessant ist die Reihenfolge der Herrscher im K\u00f6nigreich Jerusalem: <span style=\"color: #000000;\">Mit <span style=\"color: #800000;\"><strong>Balduin II<\/strong><\/span> <strong>endete die Linie <\/strong>der<span style=\"color: #800000;\"><strong> Bouillon <\/strong><\/span>und das<strong> Haus <span style=\"color: #800000;\">Anjou<\/span> trat die Nachfolge im K\u00f6nigreich Jerusalem an.<\/strong><\/span><\/li>\n<\/ul>\n<div id=\"attachment_2784\" style=\"width: 200px\" class=\"wp-caption aligncenter\"><a href=\"http:\/\/www.von-dehn.de\/site\/wp-content\/uploads\/2014\/04\/Karl-von-Anjou-4.jpg\"><img decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-2784\" class=\"wp-image-2784\" src=\"http:\/\/www.von-dehn.de\/site\/wp-content\/uploads\/2014\/04\/Karl-von-Anjou-4-268x300.jpg\" alt=\"Microsoft Word - Karl von Anjou.docx\" width=\"190\" height=\"213\" srcset=\"http:\/\/www.von-dehn.de\/site\/wp-content\/uploads\/2014\/04\/Karl-von-Anjou-4-268x300.jpg 268w, http:\/\/www.von-dehn.de\/site\/wp-content\/uploads\/2014\/04\/Karl-von-Anjou-4.jpg 397w\" sizes=\"(max-width: 190px) 100vw, 190px\" \/><\/a><p id=\"caption-attachment-2784\" class=\"wp-caption-text\">Karl von Anjou *1227 &#8211; Standbild Palazzo Reale 19. Jh.<\/p><\/div>\n<hr \/>\n<p><span style=\"text-decoration: underline;\">Zum Thema &#8222;Belehnung&#8220; folgende Einlassung von Prof. Hinrichs, Oldenburg:<\/span><\/p>\n<ul>\n<li>792 wird <strong>Liudger<\/strong> (*742 bei Utrecht) von Karl d. Gr. zum Missionsleiter Westsachsens berufen und erh\u00e4lt <strong>Humsterland, Hunsegau, Fivelgau, Emsgau, Federgau\u00a0<\/strong> als Missionsgebiet (also Ems \u00fcbergreifend). An anderer Stelle hei\u00dft es, dass er damit <span style=\"color: #ff0000;\">belehnt<\/span> wurde. Das ist nachzupr\u00fcfen! <strong>Das w\u00fcrde bedeuten, dass Liudgers Nachfahren jene Gockingas, Hemstrats etc. sind, die sp\u00e4ter dem Grafen von Holland diese Gaue \u00fcbergeben haben und zu Lehen zur\u00fcckerhalten haben.\u00a0 <\/strong><\/li>\n<\/ul>\n<p>Sofern eine Belehnung erfolgte, dann m. E. mit der ganzen Di\u00f6zese, nicht nur mit Teilgebieten jenseits der Ems.<\/p>\n<hr \/>\n<p><span style=\"text-decoration: underline;\">Ostfrs. UrkB.I, Abschnitt 5:<\/span><strong> <span style=\"color: #800000;\">24.10.1062<\/span> <span style=\"color: #800000;\">K\u00f6nig Heinrich IV.<\/span> \u00fcbertr\u00e4gt die Grafschaften des <span style=\"color: #800000;\">Grafen Bernhard (von Werl)<\/span>\u00a0 in den Gauen Emsgau, Westfalen und Egern dem<span style=\"color: #800000;\"> erzbisch\u00f6flichen Stuhl zu Hamburg<\/span>! <\/strong>Dieser Bernhard geh\u00f6rte zu jenen F\u00fcrsten, die gegen K\u00f6nig Heinrich IV rebellierten, weswegen er bestraft wurde. \u00dcblicherweise wurde das Lehen eingezogen. <span style=\"color: #800000;\"><strong>1096<\/strong><\/span> gibt <strong><span style=\"color: #800000;\">Kaiser Heinrich IV<\/span>\u00a0<\/strong> die o.g. Grafschaften <strong>des <span style=\"color: #800000;\">Grafen Bernhard (von Werl)<\/span>\u00a0 in den Gauen Emsgau, Westfalen und Egern <\/strong>zur\u00fcck an die <span style=\"color: #800000;\">hamburgische<\/span> Kirche.<\/p>\n<hr \/>\n<p><span style=\"color: #800000;\"><strong>Kaiser Friedrich II.<\/strong><\/span> (<span style=\"color: #000000;\">* <span style=\"text-decoration: underline;\"><a style=\"color: #000000; text-decoration: underline;\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/26._Dezember\">26. Dezember<\/a> <a style=\"color: #000000; text-decoration: underline;\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/1194\">1194<\/a> in <a style=\"color: #000000; text-decoration: underline;\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Jesi\">Jesi<\/a> bei <a style=\"color: #000000; text-decoration: underline;\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Ancona\">Ancona<\/a>, <a style=\"color: #000000; text-decoration: underline;\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Italien\">Italien<\/a>; \u2020 <a style=\"color: #000000; text-decoration: underline;\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/13._Dezember\">13. Dezember<\/a> <a style=\"color: #000000; text-decoration: underline;\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/1250\">1250) <\/a><\/span><\/span><strong>Der Kreuzzug von Friedrich II. war 1228\/29 \u2013 nur<\/strong><strong> die Deutschen waren ihm treu geblieben, alle anderen abgefallen von ihm, sogar die Templer, weil der Papst ihn gebannt hatte <\/strong>(s. Buch Dt. C\u00e4saren S.117 pp.). Angeblich sollen die Friesen als Dank den Adler (Reiderland) als Wappentier verliehen bekommen haben.<\/p>\n<p>Hierbei ist allerdings zu ber\u00fccksichtigen, dass mit gro\u00dfer Wahrscheinlichkeit nicht das Volk den Reichsadler verliehen bekommen hat, sondern der siegreiche Heerf\u00fchrer. Das Volk bekam damals niemals ein Wappen verliehen, sondern nur St\u00e4dte, Herrscher und Institution wie z.B. Orden. M\u00f6glich ist aber, dass der geehrte \u201cFeldherr\u201d bereits den Adler im Wappen f\u00fchrte und dieser ihm nach dem erfolgreichen Feldzug zugestanden und nicht aberkannt wurde. Das alte Wappen von <span style=\"color: #800000;\">Flandern<\/span> f\u00fchrt einen <span style=\"color: #800000;\">Adler<\/span> im Schild. <strong>Mit der Erlaubnis<\/strong> zum F\u00fchren des <strong>Reichsadlers<\/strong> bzw. des <strong>L\u00f6wen<\/strong> wurden nicht nur Privilegien erteilt, sondern auch bestimmte Pflichten auferlegt. Dieses lehnrechtliche Verh\u00e4ltnis bedeutete, dass das auf Lebenszeit \u00fcberlassene <strong>Lehen auf die Erben<\/strong> \u00fcberging! Das bedeutete aber nicht, dass es nicht h\u00e4tte enteignet werden k\u00f6nnen. Der Lehnmann war total abh\u00e4ngig von seinem Lehnherrn, wobei sich der beeidete Schutz des Lehnherrn in Grenzen hielt und\u00a0 meistens nur wirksam wurde, wenn das &#8222;Damoklesschwert&#8220; des Gebietsverlustes \u00fcber dem Lehen hing. Ansonsten musste der Lehnmann selbst f\u00fcr die Verteidigung sorgen und gelang ihm das nicht, so folgte ihm halt ein anderer nach. Selbstverst\u00e4ndlich musste der Lehnmann Heeresfolge leisten, was ebenfalls Nachteile beinhaltete wie z. B. den Kostenfaktor; Verlust an Mensch und Tier pp. &#8211; Widerstand gegen den F\u00fcrsten wurde schier unm\u00f6glich, wollte man nicht &#8222;Kopf und Kragen&#8220; verlieren.<\/p>\n<hr \/>\n<p>Zur Information:<\/p>\n<p><span style=\"color: #800000;\"><strong>1224, 20. Sept. <\/strong>(Ostfrs. Urk.B.I, Seite 13) belehnt <strong>K\u00f6nig Heinrich VII.\u00a0<\/strong> Sophia,<strong> Gfn. von Ravensberg,<\/strong> mit dem <strong>Emsgau.<\/strong><\/span><br \/>\n<span style=\"color: #800000;\"><strong>K\u00f6nig Wilhelm<\/strong> <strong>von Holland<\/strong> <\/span>(= auch Graf\u00a0 v. Holland pp. &#8211; * Februar 1228 ?; \u2020 28. Jan. 1256) belehnt den Bischof von M\u00fcnster Otto (= Otto I. zur Lippe) mit den Friesischen G\u00fctern,\u00a0 die der Graf Montjoie (d.i. heute &#8222;Monschau&#8220; bei Aachen) bzw. seine Gemahlin Jutta von Ravensberg an den Bischof von M\u00fcnster verkauft hat.\u00a0 Das hei\u00dft, dass der Bischof Otto I. zur Lippe das Gebiet K\u00f6nig Wilhelm von Holland zu Lehen aufgetragen hat und nun seinerseits damit belehnt wird, dazu geh\u00f6rt der <span style=\"color: #800000;\">Emsgau <span style=\"color: #000000;\">und<\/span> vermutlich auch die Gebiete jenseits der Ems bis hoch nach Groningen<\/span>, denn soweit reichte die Di\u00f6zese M\u00fcnster.<\/p>\n<hr \/>\n<p><span style=\"text-decoration: underline;\">Frage:<\/span> Kommt eine der folgenden Personen als jener &#8222;<span style=\"color: #800000;\">Keno der Alte&#8220;<\/span> in Betracht, der zum &#8222;<span style=\"color: #800000;\">Obersten<\/span>&#8220; von <span style=\"color: #800000;\">Karl von Anjou<\/span> ernannt wurde? <strong>1250<\/strong> ist Consul Keno von Norden genannt.<\/p>\n<hr \/>\n<ul>\n<li>\u00a01262 gab es an der K\u00fcste ein Erdbeben, der das Kloster Wittewirum im Groningerland zumeist zerst\u00f6rt hat (Turm zusammengebrochen, Altarraum pp.). Dar\u00fcber hinaus suchte eine Sturmflut die K\u00fcste heim (\u00e4hnl. wie ein Tsunami).<\/li>\n<li>1263 setzt eine weitere gro\u00dfe Flut das Land unter Wasser, so da\u00df viele Menschen und Tiere ertranken und die Deiche zerst\u00f6rt wurden.<\/li>\n<\/ul>\n<p>Das sind Gr\u00fcnde genug, um ein neues Kloster zu errichten:<\/p>\n<p><span style=\"color: #800000;\"><strong>1264 <\/strong><\/span>schenkten<strong><span style=\"color: #800000;\"> Hicco Itzinga <\/span><\/strong><span style=\"color: #800000;\">(auch &#8222;Ytzinga&#8220; &#8211; Hicco bzw. Hicko ist vermutlich eine Ableitung von Heinrich)<\/span><strong><span style=\"color: #800000;\">,<\/span> <span style=\"color: #800000;\">Harko Uding, <span style=\"text-decoration: underline;\">Reiner Egeram <\/span><\/span><\/strong><span style=\"color: #800000;\"><span style=\"text-decoration: underline;\">(aus dem Hause Geldern)<\/span><\/span> dem Dominikaner-Orden den Platz zur Anlage eines Klosters in Norden! Diese ersten <span style=\"color: #800000;\">Dominikaner<\/span> soll <strong><span style=\"color: #800000;\">Ludwig IX der Hl. von Frankreich 1264<\/span> <\/strong>nach <span style=\"color: #800000;\"><strong>Norden<\/strong><\/span> geschickt haben, um f\u00fcr seinen geplante Kreuzzug zu werben, und das in einer Zeit von Mi\u00dfernten und Hungersnot, Regenperioden und kaum von der Sonne zu durchdringenden Wolkendecken aufgrund von Vulkanasche (1257-1260 Vulkanausbruch in Indonesien). Obgleich es Wissenschaftler gibt, die das kleinreden wollen, ist es doch so: vern\u00e4sster\u00a0 und versumpfter Boden kehrt nicht von heut auf morgen zur Normalit\u00e4t zur\u00fcck, Seuchen h\u00f6ren nicht auf, weil das Wetter sich verbessert, fehlende Arbeitskr\u00e4fte f\u00fcr Ackerbau und Viehzucht lassen sich nicht aus dem Hut zaubern! Solche Naturkatastrophen haben fatale Auswirkungen noch sehr lange, nachdem &#8222;die Sonne wieder scheint&#8220;. In unserer Zeit ist es leider so, dass absichtlich h\u00e4ufig sehr wichtige Dinge negiert, verschwiegen oder unter den Teppich gekehrt werden, um sich selbst ins Rampenlicht zu setzen oder um Gewinn zu erzielen! Dies ist ganz besonders h\u00e4ufig bei Umweltfragen zu erkennen.<\/p>\n<p>Nat\u00fcrlich muss ein Kreuzzug von langer Hand vorbereitet werden und niemand war damals besser daf\u00fcr geeignet, um &#8222;Werbung&#8220; zu machen, als Kirchen und Kl\u00f6ster. Eine Klosterstiftung wurde selbstverst\u00e4ndlich beim Orden beantragt, beim Papst und der Di\u00f6zese, dem Bischof und dem K\u00f6nig pp. Das war ein sehr langer Proze\u00df, der wohl von der Bev\u00f6lkerung unterst\u00fctzt wurde, aber im Prinzip vom Hochadel ausging. Von den o. g. M\u00e4zen kann ich momentan nur <span style=\"color: #800000;\">Reiner Egeram dem Hause Geldern <span style=\"color: #000000;\">zuordnen.<\/span><\/span> Wichtig ist u. a. auch der Hinweis, dass das Kloster auf dem Gebiet der &#8222;<span style=\"color: #800000;\">alten M\u00fcnze<\/span>&#8220; erbaut wurde. \u00dcber die M\u00fcnzst\u00e4tte verf\u00fcgte einzig der Landesherr. Das Land wurde seinerzeit regiert von dem Grafen von <span style=\"color: #800000;\">Geldern<\/span> und in seiner Eigenschaft als Sohn bzw. Adoptivsohn des Regenten hat <span style=\"color: #800000;\">Reiner Egeram<\/span> die Schenkung beurkundet. Nun war das Grundst\u00fcck nicht gro\u00df genug f\u00fcr eine ausreichend gro\u00dfe Klosteranlage (Es gab manchmal Besatzungen von 700 und mehr Leuten). Dementsprechend musste weiteres Gel\u00e4nde gestiftet werden. Dieses kam von Hicco Itzinga bzw. Harko Uding.<\/p>\n<p>In der Beninga-Handschrift (siehe S. 205; 1. Ausg.) wird ein &#8222;<strong><span style=\"color: #800000;\">Gerardus<\/span><\/strong>&#8220; genannt, <span style=\"color: #000000;\">der das<\/span><strong><span style=\"color: #800000;\"> Kloster zu Norden gestiftet <\/span><\/strong><span style=\"color: #000000;\">haben soll. Der Gerardus (deutsch: Gerhard) geh\u00f6rte wohl ebenfalls dem Hause <span style=\"color: #800000;\">Geldern<\/span> an, vermutlich war es <\/span> <span style=\"color: #000000;\">(*um 1220), <strong><span style=\"color: #800000;\">der <\/span><span style=\"color: #800000;\"><strong>Bisc<\/strong>hof\u00a0 von M\u00fcnster<\/span><\/strong> <\/span><strong><span style=\"color: #800000;\">Gerhard Graf von der Mark <\/span><\/strong><span style=\"color: #000000;\"><span style=\"color: #800000;\"><span style=\"color: #000000;\">(er hatte das Amt inne v. 27.1.1261 bis zu seinem Tod 11.8.1272). <span style=\"color: #800000;\"><strong>Gerhard<\/strong><\/span> war<\/span><\/span> der j\u00fcngere Sohn des <strong><span style=\"color: #800000;\">Grafen Adolf I. von Berg und Mark<\/span> <\/strong>aus seiner 2. Ehe mit der <strong><span style=\"color: #800000;\">Irmgard von Geldern<\/span><\/strong>, <span style=\"color: #800000;\">Tochter von Graf Otto I.<\/span>\u00a0 <span style=\"color: #800000;\">von Geldern.<\/span>\u00a0 &#8211; <\/span>Folgende Begebenheit rundet das Bild ab: <span style=\"text-decoration: underline;\"><span style=\"color: #800000; text-decoration: underline;\"><strong>1267<\/strong><\/span><\/span> fand die <span style=\"color: #800000;\"><strong>Schlacht bei Z\u00fclpich<\/strong><\/span> statt, die mit &#8222;Gottes Beistand&#8220; von <span style=\"color: #0000ff;\">J\u00fclich<\/span> und seinen Verb\u00fcndeten gewonnen wurde, zu denen der o.g. <span style=\"color: #800000;\">Graf Gerhard von der Mark<\/span> z\u00e4hlte.<br \/>\nEs standen sich die Heerscharen des K\u00f6lner Erzbischofs <span style=\"color: #800000;\">Engelbert II von Falkenburg<\/span> und des Grafen von <span style=\"color: #0000ff;\">J\u00fclich Wilhelm IV. <\/span>sowie deren jeweilige Verb\u00fcndete gegen\u00fcber. Auf J\u00fclichs Seite k\u00e4mpfte neben anderen auch <span style=\"color: #800000;\"><strong>Bischof Gerhard von M\u00fcnster.<\/strong><\/span> Die Truppen des <span style=\"color: #800000;\">Erzbischofs<\/span> <span style=\"color: #800000;\">Engelbert von K\u00f6ln<\/span> waren dabei <span style=\"text-decoration: underline;\">deutlich st\u00e4rker<\/span> als die Gegenseite. Daher musste Graf <span style=\"color: #0000ff;\">Wilhelm von J\u00fclich<\/span> zun\u00e4chst zur\u00fcckweichen. In einem Gegensto\u00df konnten die Verb\u00fcndeten dann aber bis in die Mitte der gegnerischen Truppen vorsto\u00dfen und\u00a0 <span style=\"color: #800000;\">Erzbischof Engelbert<\/span>, den <span style=\"color: #800000;\">Grafen von Kleve<\/span>, sowie den <span style=\"color: #800000;\">Bischof von Paderborn<\/span> und den <span style=\"color: #800000;\">Grafen von Rietberg<\/span> gefangen nehmen. Der <span style=\"color: #800000;\">Bischof von Paderborn<\/span> und der <span style=\"color: #800000;\">Graf von Rietberg<\/span> gerieten in Gefangenschaft von <span style=\"text-decoration: underline;\"><strong><span style=\"color: #0000ff; text-decoration: underline;\">Bischof<\/span> <span style=\"color: #0000ff; text-decoration: underline;\">Gerhard von M\u00fcnster<\/span>.<\/strong><\/span> Sie wurden nach 1 \u00bd Jahren freigelassen.<\/p>\n<p>Nach diesem fulminanten Sieg mag Dankbarkeit ein Grund f\u00fcr die Klosterstiftung des <span style=\"color: #0000ff;\">Gerhard<\/span> gewesen sein. <span style=\"color: #000000;\">&#8211; Das muss noch gesichert werden. &#8211; <span style=\"color: #800000;\">Ersichtlich wird aus der <span style=\"text-decoration: underline;\">Klosterstiftung<\/span> aber, dass hier mit der Bezeichnung &#8222;Friesland&#8220; ebenfalls der Teil diesseits der Ems gemeint ist, da das Kloster in Norden auf dem Boden der alten M\u00fcnzst\u00e4tte errichtet worden ist!<\/span><\/span><\/p>\n<ul>\n<li><span style=\"text-decoration: underline;\"><span style=\"color: #800000; text-decoration: underline;\"><strong>1268<\/strong><\/span> nahm <strong><span style=\"color: #800000; text-decoration: underline;\">K\u00f6nig Ludwig IX. d. Hl. von Frankreich <\/span><span style=\"color: #0000ff; text-decoration: underline;\">Friesland<\/span><\/strong> unter seinen Schutz <\/span>(siehe S. 205 Beninga Handschrift 1. Ausg.)<\/li>\n<\/ul>\n<p><span style=\"color: #800000;\">Wie kam es zur Einflussnahme von Frankreich? <\/span><span style=\"color: #800000;\">Das scheint seltsam!<\/span><span style=\"color: #800000;\"> &#8211; Ist es aber nicht, denn KRONFLANDERN ist ja in jener Zeit ein Lehen des franz. K\u00f6nigreichs!\u00a0<\/span><span style=\"color: #800000;\">Ludwig IX. K\u00f6nig von Frankreich *<\/span><span style=\"color: #800000;\"><span class=\"cbl b_lower\">(<\/span>25. Apr 1214 \u202025. Aug. 1270)<\/span><span style=\"color: #800000;\"> war also der Lehnherr von Kronflandern. Nach Ludwigs Tod hatte sein Bruder Karl von Anjou die Macht inne. Der im 11. Jh. entstandene\u00a0 Teil der Grafschaft <\/span><span style=\"color: #800000;\">\u00f6stlich der Schelde = <\/span><span style=\"color: #800000;\">Reichsflandern<\/span> <span style=\"color: #800000;\">im Gebiet des Dt. Reiches<\/span> <span style=\"color: #800000;\">unterstand <\/span><span style=\"color: #800000;\"><span style=\"color: #800000;\">dem <span style=\"text-decoration: underline;\">deutschen K\u00f6nig Richard von Cornwall <\/span>(1257-1272) bzw. <span style=\"text-decoration: underline;\">Alfons X. von Kastilien<\/span> (1257-1284). <\/span><\/span><span style=\"color: #800000;\"><span style=\"color: #800000;\">&#8211; In diese Zeit des deutschen Chaos&#8216; fiel also die Eheschlie\u00dfung des Keno! <\/span><\/span><\/p>\n<p>Aber nicht nur hier herrschte Chaos. 1257-1260 gab es\u00a0 einen derart gewaltigen Vulkanausbruch des Samalas in Indonesien, dass durch die Staubdecke in der Stratosph\u00e4re <span style=\"text-decoration: underline;\">weltweit<\/span> eine\u00a0 jahrelange gro\u00dfe Hungersnot ausbrach, gefolgt von Seuchen aller Art. London verlor fast die H\u00e4lfte aller Einwohner. In dieser Zeit zu regieren, stellte die Herrscher vor namenlose Schwierigkeiten. Es ging ums t\u00e4gliche Brot und alles andere war sekund\u00e4r.<\/p>\n<p><span style=\"color: #800000;\"><strong>Graf Otto II. von Geldern<\/strong> war stark involviert in den Kreuzzug des frz. K\u00f6nigs Ludwig IX. Otto II. ist Regent f\u00fcr <\/span><span style=\"color: #800000;\">Zeeland<\/span><span style=\"color: #800000;\"> und\u00a0 <\/span><span style=\"color: #800000;\">Holland <\/span><span style=\"color: #800000;\">und dazu geh\u00f6rte eindeutig das Friesland diesseits der Ems, wie aus der Klosterschenkung sichtbar wird.<br \/>\n<\/span><\/p>\n<p><span style=\"color: #800000;\"><strong>Gilles de Trazegnies<\/strong> <strong>le Brun<\/strong><\/span> (\u2020 nach 1272) war\u00a0 Conn\u00e9table von Frankreich und Flandern sowie Kommandant von Karl von Anjou in der Schlacht bei Benevent gegen Manfred von Sizilien (Enkel des Kaisers Friedrich II.)<\/p>\n<p>Hier m\u00f6chte ich nur wiedergeben, was helfen k\u00f6nnte, die Intervention von Ludwig IX d. Hl. bzw. von Karl von Anjou (Ludwigs Bruder u. Regent von Frankreich) zu verstehen. Frauen waren damals in Flandern vollg\u00fcltige Erbinnen, sofern ihnen das Erstgeburtsrecht den Vorrang gab:<\/p>\n<ul>\n<li><span style=\"color: #800000;\"><strong>1244<\/strong><\/span> hatte <span style=\"color: #800000;\">Margarete von Flandern<\/span> ihre Schwester, die <span style=\"color: #800000;\">Gr\u00e4fin Johanna,<\/span> beerbt, die kinderlos verstorben war.<\/li>\n<li><strong><span style=\"color: #800000;\">Margarete von Flandern<\/span> <\/strong>(auch <span style=\"color: #800000;\">&#8222;von Gui&#8220;<\/span> genannt; *1202 +1280) war die Tochter und Nacherbin des <strong><span style=\"color: #800000;\">Kaisers von Byzanz Graf<\/span> <span style=\"color: #800000;\">Balduin IX von Flandern-Hennegau-Namur! <\/span><\/strong><\/li>\n<li><strong><span style=\"color: #800000;\">1212<\/span><\/strong> heiratete <span style=\"color: #800000;\">Margarete<\/span> in 1. Ehe (1212-1221) Burchard von Avesnes, Herr von Leuze, Dr. jur. und Bailli von Hennegau +1244, dem sie 2 S\u00f6hne gebar. Die Ehe wurde f\u00fcr ung\u00fcltig erkl\u00e4rt, weil Burchard von Avesnes Geistlicher war (Subdiakon). Die Eheleute mussten sich dem Druck der Kirche beugen und sich trennen.<\/li>\n<li><strong><span style=\"color: #800000;\">1223<\/span><\/strong> heiratete <strong><span style=\"color: #800000;\">Margarete von Flandern<\/span><\/strong> <span style=\"color: #800000;\">WILHELM II von DAMPIERRE,<\/span> Seigneur de St. Dizier +1231, dem sie 3 S\u00f6hne gebar. Dadurch entstand der Erbstreit zwischen den Halbbr\u00fcdern aus 1. und 2. Ehe. Die S\u00f6hne aus Margaretes 2. Ehe mit <span style=\"color: #800000;\">WILHELM II von DAMPIERRE <span style=\"color: #000000;\">sprachen ihren Halbbr\u00fcdern aus der f\u00fcr ung\u00fcltig erkl\u00e4rten Ehe das Erbrecht ab. Eine Eskalation lie\u00df sich kaum vermeiden, da Margarete ihre S\u00f6hne aus der 2. Ehe unterst\u00fctzte.<\/span><\/span><\/li>\n<li><span style=\"color: #000000;\">Margaretes Sohn<\/span> <span style=\"color: #0000ff;\"><strong>Johann von Avesnes<\/strong><\/span> suchte sich daher Verb\u00fcndete <span style=\"text-decoration: underline;\">gegen<\/span> seine eigene Mutter.<\/li>\n<li><span style=\"color: #0000ff;\"><strong><span style=\"color: #800000;\">1246<\/span> <\/strong><\/span>heiratete <span style=\"color: #0000ff;\"><strong>Johann von Avesnes<\/strong><\/span> <span style=\"color: #800000;\"><strong>Adelheid von Holland <\/strong><\/span>(+1284); <span style=\"color: #0000ff;\"><span style=\"color: #800000;\">Adelheid<\/span> <span style=\"color: #000000;\">und<\/span> <span style=\"color: #800000;\">Graf Wilhelm von Holland<\/span> <span style=\"color: #000000;\">waren Geschwister, Kinder<\/span><\/span> des <span style=\"color: #800000;\">Grafen Florens IV. von Holland (<a style=\"color: #800000;\" title=\"Gerulfinger\" href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Gerulfinger\">Gerulfinger<\/a>).\u00a0 Graf Wilhelm II.<\/span> unterst\u00fctzte ma\u00dfgeblich seine Schwester <span style=\"color: #800000;\">Adelheid<\/span> und seinen Schwager <span style=\"color: #0000ff;\">Johann von Avesnes<\/span> im Kampf um <span style=\"color: #800000;\"><strong>Hennegau<\/strong><\/span>. Es gab Krieg. <span style=\"color: #800000;\">Wilhelm II.<\/span> besiegte <span style=\"color: #800000;\">Margarete von Flandern<\/span> (Johanns Mutter) in der Schlacht bei Westkapelle.<\/li>\n<li><span style=\"color: #800000;\"><strong>1246 <\/strong><\/span>musste <span style=\"color: #800000;\"><strong>Margarete von Flandern<\/strong><\/span> folglich ihrem Erstgeborenen Sohn <span style=\"color: #0000ff;\"><strong>Johann von Avesnes<\/strong><\/span> durch Schiedsspruch von <span style=\"color: #800000;\"><strong>K\u00f6nig Ludwig IX. von Frankreich<\/strong> <span style=\"color: #000000;\">(<strong>Lehnherr<\/strong> von Margarete)<\/span> <span style=\"color: #000000;\">den<\/span> <strong>Hennegau<\/strong><\/span> abtreten.<\/li>\n<li><span style=\"color: #800000;\"><strong>Margarete von Flandern<\/strong><\/span> wandte sich nun an <strong><a href=\"http:\/\/www.manfred-hiebl.de\/genealogie-mittelalter\/deutschland_koenige_2\/friedrich_2_roger_deutscher_koenig_1250_staufer\/friedrich_2_roger_deutscher_koenig_+_1250.html\">Kaiser FRIEDRICH II.<\/a><\/strong> (+13.12.1250) und bekam <strong>Namur<\/strong> und <strong>Reichsflandern<\/strong> von ihm zugesprochen. Das hielt nicht lange, weil<span style=\"color: #800000;\"> Kaiser Friedrich II. <\/span>bereits am 17. Juli 1245 auf auf Betreiben des Papstes abgesetzt worden war.<\/li>\n<li><span style=\"color: #0000ff;\"><span style=\"color: #800000;\"><strong>1247<\/strong><\/span> <span style=\"color: #000000;\">wurde<\/span>\u00a0<\/span><strong><span style=\"color: #0000ff;\">Graf Wilhelm II. von Holland <\/span><\/strong><span style=\"color: #000000;\">(<\/span><span style=\"color: #0000ff;\"><span style=\"color: #000000;\">d<\/span><\/span><span style=\"color: #000000;\">er<\/span> Bruder der <span style=\"color: #0000ff;\">Adelheid von Holland<\/span><span style=\"color: #000000;\">)<\/span> &#8211; unterst\u00fctzt vom englischen K\u00f6nigshaus Lancaster &#8211; <span style=\"color: #0000ff;\">Dt. K\u00f6nig<\/span> gegen den vom Papst gebannten und abgesetzten <span style=\"color: #800000;\">Dt. Kaiser Friedrich II.<br \/>\n<\/span><\/li>\n<li>Nat\u00fcrlich konnte <span style=\"color: #0000ff;\"><strong>K\u00f6nig Wilhelm von Holland <\/strong><\/span>(1247-1256) die Zuweisung des abgesetzten Kaisers Ludwig II. nicht akzeptieren und somit verlor <span style=\"color: #800000;\"><strong>Margarete<\/strong><\/span>\u00a0<span style=\"color: #800000;\"><strong>von Flandern<\/strong><\/span> nun <span style=\"color: #0000ff;\"><span style=\"color: #000000;\">Namur und Reichsflandern\u00a0<\/span><\/span>an ihren erstgeborenen Sohn <span style=\"color: #0000ff;\">Johann von Avesnes.<\/span> Sie suchte jetzt Hilfe bei <span style=\"color: #800000;\">Karl I. von Anjou,<\/span> dem sie aber f\u00fcr seine milit\u00e4rische Unterst\u00fctzung <span style=\"color: #800000;\"><strong>Hennegau<\/strong><\/span> versprechen musste. Sie kaufte Karl von Anjou den Hennegau sp\u00e4ter wieder ab.<\/li>\n<li><strong><span style=\"color: #800000;\">1256, 28. Jan., fiel <\/span><\/strong><span style=\"color: #0000ff;\"><strong>K\u00f6nig Wilhelm II. von Holland <\/strong><\/span>im Krieg gegen Friesen.<\/li>\n<li>Sein Nachfolger als <span style=\"color: #800000;\"><strong>Graf<\/strong> von Holland <\/span>wurde <span style=\"color: #000000;\">Wilhelms<\/span> <span style=\"color: #800000;\"><span style=\"color: #800000;\"><strong>Sohn Florens V.,<\/strong> <span style=\"color: #000000;\">der jed. noch minderj\u00e4hrig war und deshalb unter die Vormundschaft des Bruders von <span style=\"color: #0000ff;\">K\u00f6nig Wilhelm II.<\/span> kam. Das war <strong><span style=\"color: #0000ff;\">Florens IV. <\/span><\/strong><span style=\"color: #0000ff;\">von Holland<\/span> <\/span><\/span><\/span>(auch\u00a0genannt der Vogt oder der Vormund; ndl. <em>Floris de Voogd).<\/em><span style=\"color: #800000;\"><span style=\"color: #800000;\"><span style=\"color: #000000;\"><span style=\"color: #0000ff;\"><br \/>\n<\/span><\/span><\/span><\/span><\/li>\n<li><span style=\"color: #800000;\"><strong>1256 <\/strong><\/span>musste <span style=\"color: #800000;\"><strong>Margarete von Flandern<\/strong><\/span> endg\u00fcltig die Erbteilung anerkennen und behielt nur noch <span style=\"color: #800000;\"><strong>Flandern-Namur<\/strong><\/span>. Zeitweise gewann sie Zeeland f\u00fcr ihren Sohn <span style=\"color: #800000;\">Guido von Dampierre <\/span>(*1226 +1304, Graf von Flandern und Markgraf von Namur), zu dessen Gunsten sie 1278 v\u00f6llig verzichtete.<\/li>\n<li><span style=\"color: #000000;\"><span style=\"color: #800000;\"><strong>1257, 24. Dez., starb <\/strong><\/span><\/span><span style=\"color: #0000ff;\"><strong>Johann<\/strong><\/span> <span style=\"color: #0000ff;\">von Avesnes<\/span>, <span style=\"color: #0000ff;\">Graf von Hennegau,<\/span> (Erstgeborener von Margaret von Flandern)<\/li>\n<li><span style=\"color: #800000;\"><strong>1258, 24. M\u00e4rz, <span style=\"color: #800000;\">starb<\/span><\/strong><\/span> <span style=\"color: #0000ff;\"><strong>Florens IV<span style=\"color: #0000ff;\">.<\/span>, der Vogt<\/strong><\/span>, bei einem Turnier.<\/li>\n<li><strong><span style=\"color: #800000;\">1258<\/span><\/strong> wurde dann <strong><span style=\"color: #0000ff;\">Adelheid<\/span> <span style=\"color: #0000ff;\">von Holland<\/span><\/strong> (Witwe von <span style=\"color: #000000;\">Johann von Avesnes) <\/span><span style=\"color: #800000;\">Regentin<\/span> der <span style=\"color: #0000ff;\">Grafschaft Holland<\/span>. Als Frau hatte <span style=\"color: #0000ff;\">Adelheid von Holland <span style=\"color: #000000;\">ein schweren Stand und sofort &#8222;s\u00e4gte&#8220; man an ihrem Stuhl<\/span><\/span><span style=\"color: #000000;\">. &#8211; <\/span>Der Adel berief an ihrer Statt Graf <a title=\"Otto II. (Geldern)\" href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Otto_II._%28Geldern%29\">Otto II. von Geldern<\/a> als Regenten. Dieser griff zu den Waffen und nahm <a title=\"Dordrecht\" href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Dordrecht\">Dordrecht<\/a> ein, w\u00e4hrend Adelheid sich nach Zeeland zur\u00fcckziehen musste. Otto II. gelang es, die Truppen Adelheids bei <a title=\"Reimerswaal\" href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Reimerswaal\">Reimerswaal<\/a> zu schlagen. Damit errang er die Macht. Sie erkannte ihre Niederlage an und sprach in einer Urkunde von <span style=\"color: #800000;\">1264 <\/span>von einer &#8222;fr\u00fcheren Gewalt&#8220;.<\/li>\n<li>In diesem Konflikt ergriff <span style=\"color: #0000ff;\">Graf Otto II. von Geldern <\/span><span style=\"color: #000000;\">Partei gegen <span style=\"color: #0000ff;\">Adelheid von Holland<\/span><\/span>, da er gro\u00dfe Vorteile f\u00fcr sich daraus ziehen konnte!\u00a0(Anhand der Expansionsbem\u00fchungen des <span style=\"color: #0000ff;\">Grafen<strong> Otto II. von Geldern<\/strong>, der ma\u00dfgeblich an der Absetzung von Adelheid beteiligt war,<\/span> ist eine enge diplomatische Beziehung zu <strong><span style=\"text-decoration: underline;\"><span style=\"color: #0000ff; text-decoration: underline;\">Karl von<\/span> <span style=\"color: #0000ff; text-decoration: underline;\">Anjou<\/span> <\/span><\/strong>erkennbar).<\/li>\n<li>Nachdem Adelheid von Holland <span style=\"color: #800000;\">1264<\/span> abgesetzt worden war, nahm nun <span style=\"text-decoration: underline;\"><span style=\"color: #0000ff; text-decoration: underline;\"><strong>Graf Otto II. von Geldern<\/strong> <\/span><\/span>die Regierung<span style=\"color: #0000ff;\"><span style=\"color: #000000;\"> \u00fcber<\/span><strong> Holland <\/strong>und<strong> Zeeland<\/strong><\/span> in seine H\u00e4nde. <span style=\"color: #800000;\">Das f\u00e4llt genau auf die Klostergr\u00fcndung von Norden!<\/span><\/li>\n<\/ul>\n<\/div>\n<div class=\"mw-content-ltr\" dir=\"ltr\" lang=\"de\">\n<p><span style=\"color: #000000;\">Lit.:\u00a0 manfred-hiebl\/genealogie-mittelalter\/Burchard von Avesnes; Le Goff Jacques: Seite 220-222 bzw.\u00a0<\/span>Andreas Thiele: Tafel 29 &#8211; &#8222;Erz\u00e4hlende genealogische Stammtafeln zur europ\u00e4ischen Geschichte Band II, Teilband 1 Europ\u00e4ische Kaiser-, K\u00f6nigs- und F\u00fcrstenh\u00e4user I Westeuropa&#8220;<\/p>\n<\/div>\n<div class=\"mw-content-ltr\" dir=\"ltr\" lang=\"de\">\n<hr \/>\n<hr \/>\n<p><span style=\"color: #000000;\">Eggerik Beninga spricht auf Seite 205 in o.g. Handschrift von einem <span style=\"color: #800000;\">&#8222;Missionar Gerardus&#8220;<\/span>, der das Kloster gestiftet hat. Der Text ist m. E. missverst\u00e4ndlich. In Friesland musste schon lange nicht mehr missioniert werden. Friesen waren eifrige Kreuzfahrer! Meine pers\u00f6nliche Interpretation lautet daher wie folgt: Beninga nimmt vermutlich Bezug auf den vorangegangenen Kreuzzug von <strong><span style=\"color: #800000;\">Ludwig IX von Frankreich <\/span><\/strong><span style=\"color: #800000;\">1264, an dem Gerardus (Enkel von Graf Otto I. von Geldern) <strong><span style=\"text-decoration: underline;\">als<\/span> Missionar<\/strong> teilgenommen hat. Hier schlie\u00dft sich der Verwandtenkreis zu Reiner Egeram (Rainald I. von Geldern), der 1264 in der Urkunde f\u00fcr die Schenkung des Baugel\u00e4ndes von Norden <\/span><\/span><span style=\"color: #000000;\"><span style=\"color: #800000;\">genannt ist. Dieser Reiner Egeram ist m. E. eindeutig jener sp\u00e4ter als &#8222;<em><strong><span style=\"text-decoration: underline;\">Rainald I. von Geldern<\/span><\/strong><\/em><span style=\"text-decoration: underline;\"><span style=\"color: #000000; text-decoration: underline;\"> <strong><span style=\"color: #800000; text-decoration: underline;\"><em>der Streitbare&#8220; <\/em><\/span><\/strong><\/span><\/span><span style=\"color: #000000;\"><span style=\"color: #800000;\"><em>bezeichnete Graf von Geldern. <\/em><span style=\"color: #000000;\"><span style=\"color: #800000;\">Holland und Zeeland<\/span> geh\u00f6rte damals zum Machtbereich des <strong><span style=\"color: #800000;\">Grafen Otto II. von Geldern,<\/span> <\/strong>nachdem\u00a0<span style=\"color: #800000;\">Adelheid von Holland <\/span><\/span><\/span><\/span><\/span><\/span><span style=\"color: #000000;\"><span style=\"color: #800000;\"><span style=\"color: #000000;\"><span style=\"color: #800000;\"><span style=\"color: #000000;\">als <span style=\"color: #800000;\">Regentin<\/span> abgesetzt worden war<\/span><\/span><\/span><\/span><\/span> <span style=\"color: #800000;\">(<span style=\"color: #000000;\">genannt <\/span><\/span>auch: <em><span style=\"color: #800000;\">Adelheid von Avesnes<\/span> oder<\/em><em>Aleid<\/em>, <em>Aleydis;<\/em><em> die Schwester des K\u00f6nigs Wilhelm von Holland;<\/em> * um 1230 \u2020 1284).\u00a0<span style=\"color: #800000;\"> <strong>Adelheid von Holland, <\/strong><\/span>Gr\u00e4fin von Hennegau, war zwischen 1258 und 1263\u00a0 Regentin der Grafschaft Zeeland und Holland f\u00fcr ihren unm\u00fcndigen Neffen,<strong><span style=\"color: #800000;\"> den sp\u00e4teren Grafen Florens V.<br \/>\n<\/span><\/strong><\/p>\n<\/div>\n<div class=\"mw-content-ltr\" dir=\"ltr\" lang=\"de\">\n<hr \/>\n<hr \/>\n<p><strong><span style=\"text-decoration: underline;\"><span style=\"color: #800000; text-decoration: underline;\">Reiner Egeram <\/span><\/span><\/strong><span style=\"color: #800000;\">identifiziere <\/span><span style=\"color: #800000;\">ich<\/span> (<span style=\"color: #000000;\">entgegen der\u00a0 landl\u00e4ufigen Meinung) <\/span><span style=\"color: #800000;\">als<\/span><strong><span style=\"color: #800000;\"> Sohn <\/span><\/strong><span style=\"color: #800000;\">von<\/span><strong><span style=\"color: #800000;\"> Raoul de Coucy II. <\/span><\/strong><\/p>\n<p><span style=\"color: #800000;\">Folgendes f\u00fcgt sich zusammen:<\/span><strong><span style=\"color: #800000;\"><br \/>\n<\/span><\/strong><\/p>\n<p><span style=\"color: #800000;\">Mit<\/span><strong><span style=\"color: #800000;\"> &#8222;Reiner Egeram&#8220;<\/span><\/strong> ist definitiv <em><span style=\"color: #800000;\"><strong><span style=\"text-decoration: underline;\">Rainald I. von Geldern<\/span><\/strong><\/span><\/em><span style=\"text-decoration: underline;\"><span style=\"color: #000000; text-decoration: underline;\"> <strong><span style=\"color: #800000; text-decoration: underline;\"><em>&#8222;der Streitbare&#8220;<\/em><\/span><\/strong><\/span><\/span> gemeint (*<span style=\"color: #000000;\">ca. 1250; \u2020 9. Okt. 1326 Montfort in Geldern) er war vom 10. Januar 1271 bis 1320 <span style=\"color: #800000;\"><a style=\"color: #800000;\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Herzogtum_Geldern\">Graf von Geldern<\/a><\/span> und von 1280 bis 1288 auch <span style=\"color: #800000;\"><span style=\"text-decoration: underline;\">Herzog von Limburg.<\/span><strong> Rainald I.<\/strong><\/span> wird landl\u00e4ufig als <strong><span style=\"color: #800000;\">Sohn<\/span><\/strong> von <span style=\"color: #800000;\"><strong>Graf Otto II. von Geldern<\/strong> <em>&#8222;<\/em><\/span><em><span style=\"color: #800000;\">der Lahme&#8220;<\/span> (<\/em>* ca.1215 \u2020 10. Jan. 1271) bezeichnet. <span style=\"color: #800000;\"><strong> Graf Otto II.<\/strong><strong> von Geldern<\/strong><\/span> war ein au\u00dfergew\u00f6hnlicher Mann. Er erreichte als <strong><span style=\"color: #800000;\">Vormund<\/span> <span style=\"color: #800000;\">des Herzogs von <a style=\"color: #800000;\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Herzogtum_Brabant\">Brabant<\/a> und des Grafen von <a style=\"color: #800000;\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Grafschaft_Holland\">Holland<\/a><\/span><\/strong> (ab 1261\/62) eine \u00fcberragende Position. <\/span><\/p>\n<p><span style=\"color: #000000;\">In <strong><span style=\"color: #800000;\">1. Ehe<\/span> <\/strong>war <strong><span style=\"color: #800000;\">Otto II.<\/span> <\/strong>mit <span style=\"color: #800000;\"><strong>Margarete von Kleve<\/strong><\/span> verheiratet (\u2020 10. Sept. 1251), Tochter des Grafen <a style=\"color: #000000;\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Dietrich_IV.\/VI._%28Kleve%29\">Dietrich IV.<\/a> und Mechtild von <a style=\"color: #000000;\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Dinslaken\">Dinslaken<\/a> (* 1195; \u2020 1262(?). Aus dieser Ehe stammen seine beiden T\u00f6chter Elisabeth und Margareta. <span style=\"color: #800000;\">Margareta<\/span> war verheiratet (vor 1262) mit Graf<\/span><span style=\"color: #0000ff;\"> <a style=\"color: #0000ff;\" href=\"http:\/\/genealogy.euweb.cz\/french\/coucy1.html#E4\"><strong>Enguerrand IV de Coucy<\/strong><\/a>,<\/span> Herzog von Meaux (+1310).<span style=\"color: #000000;\">\u00a0 <\/span><span style=\"color: #0000ff;\"><span style=\"color: #000000;\"> Dieser<\/span> <a style=\"color: #0000ff;\" href=\"http:\/\/genealogy.euweb.cz\/french\/coucy1.html#E4\">Enguerrand IV de Coucy<\/a><\/span> war der Bruder des in \u00c4gypten beim Kreuzzug von <span style=\"color: #800000;\">Ludwig IX. d. Hl.<\/span> gefallenen <span style=\"color: #0000ff;\">Raoul de Coucy II.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"color: #000000;\">In<strong><span style=\"color: #800000;\"> 2. Ehe <\/span><\/strong>war\u00a0<strong><span style=\"color: #800000;\">Otto II.<\/span><\/strong> verheiratet mit <strong><span style=\"color: #800000;\">Philippa de Dammartin<\/span> \u2020 <\/strong>1277\/81(?), Tochter des Grafen <a style=\"color: #000000;\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Simon_von_Dammartin\">Simon von Ponthieu<\/a> aus dem <a style=\"color: #000000;\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Haus_Mello\">Haus Mello<\/a>. Aus dieser Verbindung gingen <\/span><span style=\"color: #000000;\">zwei T\u00f6chter hervor (und vielleicht der <\/span><span style=\"color: #000000;\">Sohn <span style=\"color: #800000;\"><strong><a style=\"color: #800000;\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Rainald_I._%28Geldern%29\">Rainald I.)<\/a> <\/strong><\/span><\/span><br \/>\n<span style=\"color: #800000;\"><strong>Reinald I<\/strong><\/span><strong><span style=\"color: #800000;\">, Graf von Geldern und Zutphen, Herzog von Limburg (1280-88), *ca 1255, +Montfort 9.10.1326<\/span> <\/strong>soll angeblich aus<strong><span style=\"color: #800000;\"> Ottos 2. Ehe mit Philippa<\/span> <span style=\"color: #000000;\"><span style=\"color: #800000;\">de Dammartin<\/span><\/span> <span style=\"color: #800000;\">stammen<\/span>. <\/strong>Das bezweifle ich und liefere nachfolgend den Beleg: Reiner Egeram war zwar nicht Graf Ottos leiblicher Sohn, wohl aber sein Nachfolger!<\/p>\n<p><em>Ich identifiziere <span style=\"text-decoration: underline;\"><strong><span style=\"color: #800000; text-decoration: underline;\">Reiner Egeram<\/span> <\/strong><\/span>als <span style=\"text-decoration: underline;\">Sohn aus der Ehe der <\/span><span style=\"color: #000000;\"><strong><span style=\"text-decoration: underline;\"><span style=\"color: #800000; text-decoration: underline;\">Philippa de Dammartin<\/span> <span style=\"color: #800000; text-decoration: underline;\">mit <\/span><\/span><span style=\"color: #800000;\"><span style=\"text-decoration: underline; color: #ff0000;\">Raoul von Coucy<\/span> (\u20201250)! <\/span><\/strong><span style=\"color: #800000;\">Der Name &#8222;Egeram&#8220; ist eine Version des frz. &#8222;Enguerrand&#8220;.<\/span><span style=\"color: #800000;\">\u00a0<\/span> Erstgeborene Kinder <\/span><span style=\"color: #000000;\">wurden<\/span><span style=\"color: #000000;\"> der Reihenfolge nach immer zuerst nach den Gro\u00dfeltern und dann nach anderen Familienmitgliedern benannt. <\/span><\/em><em><span style=\"color: #000000;\">Ein &#8222;<\/span><\/em><em><span style=\"color: #000000;\"><span style=\"color: #0000ff;\"><strong>Enguerran&#8220; <\/strong><\/span><\/span><\/em><em><span style=\"color: #000000;\">war der <span style=\"color: #0000ff;\"><strong>Gro\u00dfvater<\/strong> von <strong>Reiner Egeram<\/strong>,<\/span> <\/span><\/em><em><span style=\"color: #000000;\"><span style=\"color: #0000ff;\"><span style=\"color: #000000;\">wie nachfolgende Auflistung zeigt: <\/span><\/span><\/span><\/em><\/p>\n<ul>\n<li><span style=\"color: #000000;\">Unter den Vorfahren von <span style=\"color: #800000;\">Graf Otto II von Geldern <span style=\"color: #000000;\">i<\/span><\/span>st weder ein &#8222;<span style=\"color: #800000;\">Egeram<\/span>&#8220; noch ein &#8222;<span style=\"color: #800000;\">Reiner<\/span>&#8220; o. \u00e4. genannt, <\/span><span style=\"color: #000000;\">w\u00e4hrend der Name &#8222;<span style=\"text-decoration: underline;\"><span style=\"color: #800000; text-decoration: underline;\">Rainald<\/span><\/span>&#8220; im Hause <strong><span style=\"color: #800000;\">Dammartin<\/span><\/strong> vorkommt.<\/span><\/li>\n<li><strong><span style=\"color: #800000;\">Philippa <em>de <span style=\"color: #800000;\">Dammartins<\/span><\/em> Vater<\/span><\/strong> war<strong><span style=\"color: #800000;\"> Simon von Dammartin<\/span><\/strong> (\u20201239<span style=\"color: #000000;\">, Graf von Aumale<\/span> und Ponthieu).<\/li>\n<li><span style=\"color: #000000;\">Der <\/span>\u00e4ltere Bruder von <strong><span style=\"color: #800000;\">Philippas<\/span> <span style=\"color: #800000;\">Vater<\/span><\/strong> war <span style=\"color: #0000ff;\"><span style=\"text-decoration: underline;\"><strong> <span style=\"text-decoration: underline;\"><b>Rainald I. <\/b><\/span><\/strong><\/span>von <\/span><span style=\"color: #800000;\"><span style=\"color: #0000ff;\">Dammartin.<\/span> <span style=\"color: #000000;\">Er wird in den Chroniken zumeist mit<span style=\"text-decoration: underline;\"><span style=\"color: #800000; text-decoration: underline;\"> Rainald von Boulogne<\/span> <\/span>bezeichnet (* um 1165; \u20201227), denn er war von 1190 bis 1211 <a class=\"mw-redirect\" style=\"color: #000000;\" title=\"Graf von Boulogne\" href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Graf_von_Boulogne\">Graf von Boulogne<\/a>, von 1200 bis 1211<\/span><\/span><span style=\"color: #000000;\"> <a class=\"mw-redirect\" style=\"color: #000000;\" title=\"Graf von Dammartin\" href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Graf_von_Dammartin\">Graf von Dammartin<\/a>, von 1204 bis 1206 <a class=\"mw-redirect\" style=\"color: #000000;\" title=\"Graf von Aumale\" href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Graf_von_Aumale\">Graf von Aumale<\/a> und von 1206 bis 1211 <a class=\"mw-redirect\" style=\"color: #000000;\" title=\"Graf von Mortain\" href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Graf_von_Mortain\">Graf von Mortain<\/a>.<\/span><\/li>\n<li><span style=\"color: #000000;\">Der 1. Ehemann von <span style=\"color: #800000;\"><strong>Philippa de Dammartin <\/strong><\/span>war<span style=\"text-decoration: underline;\"><strong> <span style=\"color: #0000ff; text-decoration: underline;\">Raoul de Coucy<\/span>,<\/strong> <\/span><\/span><span style=\"color: #000000;\"><span style=\"color: #800000;\">der auf dem 6. Kreuzzug mit Ludwig d. Hl. von Frankreich in \u00c4gypten gefallen ist.<\/span><\/span><\/li>\n<li><span style=\"color: #000000;\">Der <\/span><span style=\"color: #000000;\"><span style=\"color: #800000;\"><strong>Vater<\/strong><\/span> von jenem <span style=\"color: #0000ff;\"><strong><span style=\"text-decoration: underline;\">Raoul de Coucy,<\/span><\/strong><\/span><strong><span style=\"color: #800000;\">\u00a0<\/span><\/strong> war der <span style=\"color: #0000ff;\">\u00e4lteste Sohn<\/span> von <strong><a title=\"Enguerrand III. de Coucy\" href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Enguerrand_III._de_Coucy\">Enguerrand III. de Coucy<\/a> <\/strong>(\u2020 1243) und dessen Ehefrau <strong>Marie de Montmirail.\u00a0<\/strong> <\/span><\/li>\n<li><span style=\"color: #000000;\"><span style=\"color: #0000ff;\"><strong>Raouls Bruder<\/strong> war<\/span> <span style=\"color: #0000ff;\"> <a style=\"color: #0000ff;\" href=\"http:\/\/genealogy.euweb.cz\/french\/coucy1.html#E4\"><strong>Enguerrand IV de Coucy<\/strong><\/a><\/span>. <\/span><\/li>\n<li><span style=\"color: #800000;\"><span style=\"color: #0000ff;\"><a style=\"color: #0000ff;\" href=\"http:\/\/genealogy.euweb.cz\/french\/coucy1.html#E4\">Enguerrand IV de Coucy<\/a><\/span> trat <strong>1250<\/strong> die <strong>Nachfolge f\u00fcr seinen Bruder <span style=\"color: #0000ff;\">Raoul II.<\/span><\/strong> an, der auf dem 6. Kreuzzug in \u00c4gypten gefallen war. <\/span><\/li>\n<li><span style=\"color: #800000;\"><strong>Graf Ottos Tochter <span style=\"color: #0000ff;\">Margarete<\/span><\/strong><\/span> (aus Ottos 1. Ehe) war mit diesem vorgenannten <span style=\"color: #000000;\"><span style=\"color: #0000ff;\"><span style=\"color: #000000;\"><span style=\"color: #0000ff;\"><a style=\"color: #0000ff;\" href=\"http:\/\/genealogy.euweb.cz\/french\/coucy1.html#E4\"><strong>Enguerrand IV de Coucy<\/strong><\/a><\/span><\/span><\/span><\/span> verheiratet!\u00a0<span style=\"color: #800000;\"><span style=\"color: #0000ff;\"><br \/>\n<\/span><\/span><\/li>\n<li><span style=\"color: #000000;\"><span style=\"color: #0000ff;\"><span style=\"color: #000000;\">Es<\/span><span style=\"color: #000000;\"> verdichtet sich der Beweis, dass <span style=\"color: #800000;\"><strong><span style=\"color: #0000ff;\">Reiner Egeram<\/span><\/strong> von <span style=\"text-decoration: underline;\"><strong>Graf Otto II. von Geldern<\/strong><\/span><\/span> adoptiert worden ist<\/span><\/span><\/span><span style=\"color: #000000;\"><span style=\"color: #0000ff;\"><span style=\"color: #000000;\">!<\/span><\/span><\/span><\/li>\n<\/ul>\n<p><strong><span style=\"color: #000000;\">Kommen wir zu Graf Otto II. von Geldern:<\/span><\/strong><br \/>\n(Der angebliche Sohn aus 2. Ehe wurde mit gro\u00dfer Wahrscheinlichkeit an Sohnes statt angenommen. Es war durchaus \u00fcblich, dass Waisen oder Halbwaisen adoptiert wurden.)<\/p>\n<ol>\n<li><span style=\"text-decoration: underline;\"><span style=\"color: #800000; text-decoration: underline;\"><strong> Graf Otto II<span style=\"color: #800000; text-decoration: underline;\">.<\/span><\/strong><\/span><\/span><strong><span style=\"color: #800000;\"> von Geldern<\/span><\/strong> hatte beim Tode seiner 1. Frau (1251)\u00a0 <span style=\"color: #800000;\">zwei<\/span> <span style=\"color: #800000;\">T\u00f6chter aus dieser Ehe<\/span>, aber keinen m\u00e4nnlichen Nachfolger und er <span style=\"color: #800000;\"><span style=\"color: #000000;\">trug den signifikanten Beinamen &#8222;<em>der<strong> Lahme<\/strong><\/em><strong>&#8220; &#8211;<\/strong> m\u00f6glicherweise aufgrund einer Kriegsverletzung.<strong><br \/>\n<\/strong><\/span><\/span><\/li>\n<li>Die <span style=\"color: #800000;\">Gemahlin von <strong>Otto II.<\/strong> <strong>von Geldern<\/strong><\/span> war <span style=\"color: #800000;\"><strong>1251<\/strong> verstorben.<\/span><\/li>\n<li><strong><span style=\"color: #0000ff;\">Margarete<\/span><\/strong> (Tochter aus<strong> <span style=\"color: #800000;\">Graf Ottos 1. Ehe<\/span><\/strong>) war mit <span style=\"color: #000000;\"><span style=\"color: #0000ff;\"><span style=\"color: #000000;\"><span style=\"color: #0000ff;\"><a style=\"color: #0000ff;\" href=\"http:\/\/genealogy.euweb.cz\/french\/coucy1.html#E4\"><strong>Enguerrand IV de Coucy<\/strong><\/a><\/span><\/span><\/span><\/span> verheiratet!<\/li>\n<li><span style=\"color: #000000;\"><span style=\"color: #0000ff;\"><a style=\"color: #0000ff;\" href=\"http:\/\/genealogy.euweb.cz\/french\/coucy1.html#E4\"><strong>Enguerrand IV de Coucy<\/strong> <span style=\"color: #000000;\">hatte den<\/span> <span style=\"color: #ff0000;\"><strong>Bruder Raoul II. de <span style=\"text-decoration: underline;\">Coucy<\/span><\/strong><\/span><\/a><\/span><\/span><\/li>\n<li><span style=\"color: #ff0000;\"><b>Raoul II. de Coucy<\/b><\/span> war <span style=\"color: #000000;\">im <span style=\"color: #800000;\">Februar <strong>1250<\/strong><\/span><\/span> in der Schlacht bei <span style=\"color: #000000;\">El-Mansoura \/ \u00c4gypten<\/span> gefallen.<\/li>\n<li><span style=\"color: #000000;\"><span style=\"color: #800000;\"><strong><span style=\"color: #ff0000;\">Raouls<\/span> <span style=\"color: #0000ff;\">Ehefrau<\/span><\/strong>, <\/span><\/span><span style=\"color: #000000;\"><span style=\"color: #800000;\"><strong><span style=\"color: #ff0000;\">Philippa von Dammartin<\/span>,<\/strong> war damit zur<\/span><\/span> <span style=\"color: #800000;\"><strong>Witwe<\/strong><\/span> geworden. Bis <em><span style=\"color: #800000;\">Philippa<\/span> <span style=\"color: #000000;\"><span style=\"color: #800000;\">von Dammartin<\/span><\/span><\/em> die Nachricht vom Tod ihres Gemahls aus \u00c4gypten erreichte, vergingen wom\u00f6glich sogar mehrere Jahre.<\/li>\n<li>Als Witwe brauchte <span style=\"color: #ff0000;\"><strong><em>Philippa<\/em> <em>von Dammartin<\/em><\/strong><\/span> einen Vormund bzw. Ehemann (die Frau stand damals immer unter der Vormundschaft ihres Mannes). Witwen wurden daher flugs erneut verheiratet oder gingen ins Kloster.<\/li>\n<li><span style=\"color: #800000;\"><strong><span style=\"color: #ff0000;\">Philippa <\/span><span style=\"color: #800000;\"><span style=\"color: #ff0000;\">von Dammartin<\/span> <\/span><\/strong><span style=\"color: #000000;\">aber hatte einen<\/span><strong> Sohn, <\/strong><span style=\"color: #000000;\">einen m\u00e4nnl. Erben also. <\/span><\/span> Dieser mu\u00dfte erzogen und auf den Waffendienst sowie auf andere administrative Aufgaben vorbereitet werden.<\/li>\n<li>M\u00f6glicherweise war dies ein Grund f\u00fcr die<span style=\"color: #800000;\"> Eheschlie\u00dfung des <span style=\"color: #800000;\">Grafen<span style=\"color: #ff0000;\"><strong> Otto II. von Geldern <\/strong><\/span><\/span><span style=\"color: #ff0000;\">mit <\/span><\/span><span style=\"color: #800000;\"><strong><span style=\"color: #ff0000;\">Philippa <\/span><span style=\"color: #800000;\"><span style=\"color: #ff0000;\">von Dammartin<\/span>, <\/span><\/strong><\/span><span style=\"color: #800000;\">der <span style=\"text-decoration: underline;\">Witwe des Raoul de Coucy<\/span> <strong>&#8211; <\/strong><span style=\"color: #000000;\">1252\/54, denn durch den <span style=\"text-decoration: underline;\"><span style=\"color: #800000; text-decoration: underline;\">Verzicht<\/span><\/span> von <strong><span style=\"color: #800000;\">Philippas<\/span><\/strong> <span style=\"color: #800000;\"><strong>Sohn<\/strong><\/span> auf den Titel von <span style=\"color: #800000;\">Coucy<\/span> pp.<\/span><\/span>\u00a0 konnte <strong><span style=\"color: #800000;\">Graf<\/span> <\/strong><span style=\"color: #800000;\"><strong>Ottos Tochter<\/strong> <\/span><strong><span style=\"color: #0000ff;\">Margarete<\/span><\/strong> zur <span style=\"color: #0000ff;\">Gr\u00e4fin<\/span> aufsteigen und ihr Gemahl zum <strong><span style=\"color: #0000ff;\">Grafen<\/span><\/strong> <span style=\"color: #000000;\"><span style=\"color: #0000ff;\"><a style=\"color: #0000ff;\" href=\"http:\/\/genealogy.euweb.cz\/french\/coucy1.html#E4\"><strong>Enguerrand IV de Coucy<\/strong><\/a><\/span><\/span> pp. werden.<\/li>\n<li><span style=\"color: #800000;\"><strong>Philippas Sohn<\/strong><\/span> &#8222;<span style=\"color: #0000ff;\"><strong>Reiner Egeram&#8220;<\/strong><\/span> aber wurde zum Erben des <strong><span style=\"color: #800000;\">Grafen Otto II. von Geldern, was sehr viel mehr Macht und Gr\u00f6\u00dfe bedeutete als der Grafentitel von Coucy!<\/span><\/strong> &#8211; Ein gegenseitiges Gesch\u00e4ft, w\u00fcrde man heute dazu sagen. &#8211; Seine Gemahlin <em><span style=\"color: #800000;\">Philippa<\/span><\/em> gebar <em><span style=\"color: #800000;\">Otto II.<\/span><\/em> zwei weitere T\u00f6chter.<\/li>\n<li>Zumindest deutet der Name &#8222;<strong><span style=\"color: #800000;\"><em>Egeram<\/em>&#8222;<\/span><\/strong> ebenso auf eine Adoption hin wie &#8222;<strong><span style=\"color: #800000;\"><em>Reiner&#8220;<\/em><\/span><\/strong> (=Reinoud=Rainald), denn beide Namen gab es zuvor im Hause <span style=\"color: #800000;\">Geldern <span style=\"text-decoration: underline;\">nicht<\/span><\/span>.<\/li>\n<li>W\u00e4re es Graf Ottos leiblicher Sohn gewesen, dann w\u00fcrde er sicherlich Gerard bzw. Gerhard genannt worden sein nach dem Gro\u00dfvater. Von da ab taucht jedoch der Name &#8222;Rainald&#8220; noch zwei weitere Male im Haus Geldern auf.<\/li>\n<\/ol>\n<ul>\n<li><b><span style=\"text-decoration: underline;\">Information zu <span style=\"color: #800000; text-decoration: underline;\">Raoul<\/span>:<\/span> <span style=\"color: #ff0000;\">Raoul II. de Coucy<\/span><\/b><span style=\"color: #000000;\"> (\u2020 <a style=\"color: #000000;\" title=\"8. Februar\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/8._Februar\">8. Februar<\/a> <a style=\"color: #000000;\" title=\"1250\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/1250\">1250<\/a> in <a style=\"color: #000000;\" title=\"Al-Mansura\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Al-Mansura\">al-Mansura<\/a>) war <span style=\"color: #ff0000;\"><strong><a style=\"color: #ff0000;\" title=\"Burg Coucy\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Burg_Coucy\">Herr von Coucy<\/a><\/strong><\/span>, <span style=\"color: #ff0000;\"><strong><a style=\"color: #ff0000;\" title=\"Grafschaft Marle\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Grafschaft_Marle\">Marle<\/a><\/strong><\/span> und <span style=\"color: #ff0000;\"><strong><a style=\"color: #ff0000;\" title=\"La F\u00e8re\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/La_F%C3%A8re\">La F\u00e8re<\/a><\/strong><\/span>.<\/span> Er war der \u00e4lteste Sohn von <strong><span style=\"color: #ff0000;\"><a style=\"color: #ff0000;\" title=\"Enguerrand III. de Coucy\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Enguerrand_III._de_Coucy\">Enguerrand III. de Coucy<\/a><\/span> <\/strong>(\u2020 1243) und dessen Ehefrau Marie de Montmirail. Er war verheiratet mit <span style=\"color: #800000;\"><strong>Philippa von Dammartin<\/strong><\/span> (\u2020 1278\/81).\u00a0 <span style=\"color: #800000;\"><strong>Raoul de Coucy<\/strong><\/span> nahm am <a title=\"Sechster Kreuzzug\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Sechster_Kreuzzug\">sechsten Kreuzzug<\/a> unter <span style=\"color: #800000;\">K\u00f6nig<\/span> <span style=\"color: #000000;\"><span style=\"color: #800000;\"><a style=\"color: #800000;\" title=\"Ludwig IX. (Frankreich)\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Ludwig_IX._%28Frankreich%29\">Ludwig IX.<\/a> dem Hl.<\/span> (<span style=\"color: #800000;\">Bruder von Karl von Anjou<\/span>) nach <a style=\"color: #000000;\" title=\"\u00c4gypten\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/%C3%84gypten\">\u00c4gypten<\/a> teil. Er geh\u00f6rte der <span style=\"color: #800000;\"><strong>Vorhut<\/strong><\/span> unter dem Grafen <span style=\"color: #800000;\"><a style=\"color: #800000;\" title=\"Robert I. (Artois)\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Robert_I._%28Artois%29\">Robert von Artois (Bruder von K\u00f6nig Ludwig IX.)<\/a><\/span> an und nahm an der Erst\u00fcrmung der Stadt al-Mansura im Februar 1250 teil. <span class=\"reference-text\">Der englische Chronist Matth\u00e4us Paris berichtet in seiner <i>Historia Anglorum<\/i>, dass <span style=\"color: #800000;\">Raoul de Coucy<\/span> am 6. April 1250 bei der Gefangennahme des K\u00f6nigs gefallen sei. <\/span><\/span>Sein Bruder <span style=\"color: #000000;\"><span style=\"color: #800000;\"><strong><a style=\"color: #800000;\" title=\"Enguerrand IV. de Coucy\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Enguerrand_IV._de_Coucy\">Enguerrand IV<\/a><\/strong>. wurde sein Nachfolger in der Grafschaft.<br \/>\n<\/span><\/span><\/li>\n<li>Sofern <em><span style=\"color: #800000;\">Reiner<\/span> <span style=\"color: #800000;\">Egerams<\/span><\/em> Vater jener<em><span style=\"color: #800000;\"> Raoul de Coucy<\/span><\/em> gewesen ist, der 1250 w\u00e4hrend des Kreuzzuges in \u00c4gypten gefallen ist, bestand nat\u00fcrlicherweise eine besondere Beziehung des <span style=\"color: #800000;\"><em>Reiner<\/em> <em>Egeram<\/em><\/span> zum <span style=\"color: #800000;\">frz. K\u00f6nig Ludwig d.Hl.<\/span>, da <em><span style=\"color: #800000;\">Raoul de Coucy<\/span> <\/em>ein enger Vertrauter und wichtiger Heerf\u00fchrer auf dem Kreuzzug des frz. K\u00f6nigs gewesen war und wahrscheinlich den K\u00f6nig mit seinem Leben verteidigt hat. <span style=\"text-decoration: underline;\">Als Ausfluss dieser Beziehung ist auf folgendes auff\u00e4lliges Ereignis hinzuweisen:<\/span><\/li>\n<li><strong><span style=\"color: #800000;\">1264<\/span><\/strong> schenkten die <span style=\"text-decoration: underline;\"><span style=\"color: #800000; text-decoration: underline;\">H\u00e4uptlinge<\/span><\/span> Hicko Itzinga; Harko Uding und <em><strong><span style=\"color: #800000;\">Reiner Egeram<\/span><\/strong><\/em> dem Dominikaner-Orden den Platz zur Anlage eines Klosters in Norden und <strong><span style=\"color: #800000;\">K\u00f6nig Ludwig IX. <\/span><\/strong><span style=\"color: #800000;\"><strong>d.Hl.<\/strong> schickte etwa zur selben Zeit die Dominikaner dorthin! <\/span><span style=\"color: #0000ff;\"><strong><br \/>\n<\/strong><\/span><\/li>\n<li>Zur selben Zeit war <span style=\"color: #800000;\"><strong>Gerhard von der Mark<\/strong> Bischof von M\u00fcnster<\/span> (1261\u20131272) &#8211; Verwandtschaft von <strong><span style=\"color: #800000;\">Geldern<\/span><\/strong>.<span style=\"color: #000000;\"><span style=\"color: #000000;\">\u00a0<span style=\"color: #800000;\">Gerhard von der Mark<\/span> war ein j\u00fcngerer Sohn des <span style=\"color: #800000;\">Grafen Adolf I. von der Mark<\/span> aus seiner Ehe mit <span style=\"color: #800000;\"><strong>Irmgard von Geldern<\/strong><\/span><strong>, <\/strong>der<strong> <span style=\"color: #800000;\">Tochter <\/span><\/strong>von<strong><span style=\"color: #800000;\"> Graf Otto I. von Geldern.<br \/>\n<\/span><\/strong><\/span><\/span><\/li>\n<li><span style=\"color: #ff0000;\"><strong><em>Reiner Egeram<\/em><\/strong> wird also 1264 als <span style=\"text-decoration: underline;\"><strong>H\u00e4uptling<\/strong><\/span> bezeichnet! <\/span><\/li>\n<li><span style=\"color: #ff0000;\"><span style=\"color: #000000;\">Ist dieser <strong><em>Reiner Egeram<\/em><\/strong> also der gesuchte Vogt und Richter &#8222;Keno&#8220;, der von K\u00f6nig <span style=\"color: #800000;\">Karl von Anjou<\/span> zum &#8222;Obersten&#8220; gemacht wurde? Reich war er; sein Vater war Heerf\u00fchrer bei dem <span style=\"color: #800000;\">frz. K\u00f6nig Ludwig d.Hl.<\/span> gewesen und besa\u00df einen edlen Stammbaum, er ging als &#8222;Rainald der Streitbare&#8220; in die Analen ein<\/span><\/span> (+.10.1326). Er hatte selbst einen Sohn, Rainald II.<\/li>\n<li>Der Name &#8222;<strong><span style=\"color: #ff0000;\">Eger<\/span><\/strong>&#8220; taucht wieder auf bei den Attana (=Attena) von Norden (&#8222;attha&#8220; = Freie \/ Edle; s. Buma: De eerste Riustringer Codex, S.128; Richter wurden jenseits der Ems als &#8222;Atthen&#8220; bezeichnet)<\/li>\n<\/ul>\n<hr \/>\n<p><span style=\"color: #ff0000;\"><strong>Da Ritter Ocko I. 3 Rosen in sein Siegel aufgenommen hat, liegt es im Rahmen des M\u00f6glichen, dass die &#8222;tom Brok&#8220; urspr\u00fcnglich dem Hause Geldern entstammen bzw. durch Eheschlie\u00dfung mit ihm verbunden waren, denn das alte Wappen von Geldern trug\u00a0 3 rote Rosen (Mispelbl\u00fcten) im Schild.<\/strong><\/span><\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/www.von-dehn.de\/site\/wp-content\/uploads\/2014\/04\/Wappen-Ocko-tom-Brook.jpg\"><img decoding=\"async\" class=\" size-medium wp-image-434 aligncenter\" src=\"http:\/\/www.von-dehn.de\/site\/wp-content\/uploads\/2014\/04\/Wappen-Ocko-tom-Brook-289x300.jpg\" alt=\"Wappen Ocko tom Brook\" width=\"289\" height=\"300\" srcset=\"http:\/\/www.von-dehn.de\/site\/wp-content\/uploads\/2014\/04\/Wappen-Ocko-tom-Brook-289x300.jpg 289w, http:\/\/www.von-dehn.de\/site\/wp-content\/uploads\/2014\/04\/Wappen-Ocko-tom-Brook.jpg 976w\" sizes=\"(max-width: 289px) 100vw, 289px\" \/><\/a><\/p>\n<hr \/>\n<h3 class=\"mw-content-ltr\" dir=\"ltr\" lang=\"de\">Schilling &#8211; Moneta des Broca<\/h3>\n<p>Auffallend ist Lilie der Anjou in dem Kreuz des Ritterordens. Die Legende der R\u00fcckseite (Militis II) zeigt Adler und Itzinga-Sterne. (Ocko II stammte ab von Adda Itzinga und Keno II. tom Brok)<\/p>\n<\/div>\n<div class=\"mw-content-ltr\" dir=\"ltr\" lang=\"de\">DNI = del Nodo Italia (?) Ockonis<\/div>\n<div class=\"mw-content-ltr\" dir=\"ltr\" lang=\"de\">Die Perlen im Rand der M\u00fcnze geben ein Datum wieder (siehe Web-Seite Ocko II)<\/div>\n<h3 class=\"mw-content-ltr\" dir=\"ltr\" lang=\"de\" style=\"padding-left: 120px;\"><a href=\"http:\/\/www.von-dehn.de\/site\/wp-content\/uploads\/2014\/04\/Mu\u0308nze-Wappen-Ocko-tom-Brook-II-Schilling-Ru\u0308ckseite.jpg\"><img decoding=\"async\" class=\"  wp-image-418 alignleft\" src=\"http:\/\/www.von-dehn.de\/site\/wp-content\/uploads\/2014\/04\/Mu\u0308nze-Wappen-Ocko-tom-Brook-II-Schilling-Ru\u0308ckseite-281x300.jpg\" alt=\"Mu\u0308nze Wappen Ocko tom Brook II Schilling Ru\u0308ckseite\" width=\"203\" height=\"216\" srcset=\"http:\/\/www.von-dehn.de\/site\/wp-content\/uploads\/2014\/04\/Mu\u0308nze-Wappen-Ocko-tom-Brook-II-Schilling-Ru\u0308ckseite-281x300.jpg 281w, http:\/\/www.von-dehn.de\/site\/wp-content\/uploads\/2014\/04\/Mu\u0308nze-Wappen-Ocko-tom-Brook-II-Schilling-Ru\u0308ckseite.jpg 332w\" sizes=\"(max-width: 203px) 100vw, 203px\" \/><\/a><a href=\"http:\/\/www.von-dehn.de\/site\/wp-content\/uploads\/2014\/04\/Mu\u0308nze-Wappen-Ocko-tom-Brook-II-Schilling.jpg\"><img decoding=\"async\" class=\"  wp-image-419 aligncenter\" src=\"http:\/\/www.von-dehn.de\/site\/wp-content\/uploads\/2014\/04\/Mu\u0308nze-Wappen-Ocko-tom-Brook-II-Schilling-229x300.jpg\" alt=\"Mu\u0308nze Wappen Ocko tom Brook II Schilling\" width=\"204\" height=\"267\" srcset=\"http:\/\/www.von-dehn.de\/site\/wp-content\/uploads\/2014\/04\/Mu\u0308nze-Wappen-Ocko-tom-Brook-II-Schilling-229x300.jpg 229w, http:\/\/www.von-dehn.de\/site\/wp-content\/uploads\/2014\/04\/Mu\u0308nze-Wappen-Ocko-tom-Brook-II-Schilling.jpg 673w\" sizes=\"(max-width: 204px) 100vw, 204px\" \/><\/a><\/h3>\n<hr \/>\n<hr \/>\n<\/div>\n<p>Der US-amerikanische K\u00fcnstler <strong>Jan ten Broeke<\/strong> gab mir folgende Hinweise zum Thema Genealogie der tom Brok (\u00dcbersetzung):<\/p>\n<p>&#8230; ten Broeke G\u00fcter (Landg\u00fcter) sind seit dem vierzehnten und f\u00fcnfzehnten Jahrhundert in der Achterhoek in der Provinz Gelderland bekannt und in Twente und Dalfsen in der Provinz Overijssel in den Niederlanden, genau in jenen Regionen, in denen es heutzutage eine F\u00fclle von &#8218;ten Broekes&#8216; gibt&#8230;&#8220;<\/p>\n<hr \/>\n<p>There are several branches of ten Broeke families. To my knowledge the earliest mention of a ten Broeke is the infamous thirteenth century Keno ten Broeke from Groningen\/East Frisia, whose father was Burgermeister van Norden. Keno participated in a crusade to Palestine. His descendants were chronicled under several names such as ten Broek, Broekmer, tom Brook, Kensma etc.<\/p>\n<p>Gunda von Dehn wrote a fascinating historical novel &#8222;Die tom Brook&#8220; about this family.<\/p>\n<hr \/>\n<p>Het &#8222;Goed ten Broeke&#8220; in de Heffinck in Wippelgem, words reeds vermeld in de 13de eeuw maar werd in 1843 ingrijpend gewijzigd. De hovenierswoning en de duiventoren van 1531 zijn behouden. Goed ten Broeke, Heffink 2, was in de Middeleeuwen een der belangrijkste uitbatingen van Evergem. Note: Evergem is in Oost Vlaanderen<\/p>\n<hr \/>\n<p>Op de plaats van het huidige <strong>Schildehof<\/strong> stond er een hoeve met <strong><span style=\"color: #800000;\">pont<\/span><\/strong> (brug). Het goed genaamd <strong>Hof ten Broeke<\/strong> was toen een verdedigingsschrans ter bescherming van de plaatselijke bevolking. Andere voorbeelden in de omgeving zijn het <strong>Puttenhof<\/strong> en het <strong>Diegemhof<\/strong>. Het <span style=\"color: #800000;\"><strong>Hof ten Broeke<\/strong><\/span> stond vlakbij de natte beemden van de Schijnvallei. Men vermoedt dat de eerste vestiging op het <strong>.<\/strong> \u00c8\u00e8n van de ridders door Hertog Godfried-met-den-baard (Gottfried mit dem Barte) gezonden naar Scille, bouwt hoeve en <strong><span style=\"color: #800000;\">pont<\/span><\/strong> in Waterbracka.<\/p>\n<hr \/>\n<p>In 1286 verleende Hertog <a title=\"Jan I van Brabant\" href=\"https:\/\/nl.wikipedia.org\/wiki\/Jan_I_van_Brabant\">Jan I van Brabant<\/a> aan de inwoners van Berghem, Duuren (Durendseind) en Oss <a class=\"mw-redirect\" title=\"Gemeenterechten\" href=\"https:\/\/nl.wikipedia.org\/wiki\/Gemeenterechten\">gemeenterechten<\/a> over een complex <strong>broeklanden<\/strong> ten noorden van deze nederzettingen. De namen <i>Groote Gemeente<\/i> en <i>Gement<\/i> herinneren hier nog aan.<\/p>\n<hr \/>\n<p><strong><span style=\"color: #800000;\">Pont<\/span><\/strong> liegt linksrheinisch im niederrheinischen Tiefland, als Ortschaft der Stadt Geldern. Der Ort liegt im Durchschnitt 27\u00a0m\u00a0\u00fc.\u00a0NN. Er wird durchflossen von der Niers, einem Zufluss der Maas. Die Gelderner Fleuth m\u00fcndet in Geldern in die Niers und bildet die Grenze des Dorfgebietes.<\/p>\n<p><strong>Haus Golten<\/strong> wird erstmals 1294 genannt. Im sp\u00e4ten Mittelalter war auf Haus Golten, das damals \u201ete Boemert\u201c hie\u00df, der Sitz der <strong><span style=\"color: #800000;\">Herren von Pont<\/span> <\/strong>&#8211; der Sage nach Gr\u00fcnder der Burg und der Stadt Geldern.<\/p>\n<p>Blasonierung des Wappens von <strong><span style=\"color: #800000;\">Pont<\/span><\/strong>: \u201eIn Gold (Gelb) drei rote Mispelbl\u00fcten genannt &#8222;<span style=\"color: #800000;\">Rosen von Geldern&#8220;<\/span>), 2:1 gestellt\u201c. Bedeutung: Das Wappen von Pont bezieht sich eventuell auf die Geschehnisse, die in der Drachensage erz\u00e4hlt werden.<\/p>\n<p>Anhand dieser (bisher unvollst\u00e4ndigen) Daten kann die Suche zu den Urspr\u00fcngen der Familie &#8222;tom Brok&#8220; (ten Broek) auf <strong>Geldern<\/strong> ausgedehnt werden.<\/p>\n<hr \/>\n<p><em>Nach Lage der Akten\/Urkunden ist unschwer zu erkennen, dass viele Bisch\u00f6fe ziemlich &#8222;unheilig&#8220; gewesen sind &#8211; \u00fcberheblich, rabiat, rach-,\u00a0 macht- und raffs\u00fcchtig; Geld von ihren &#8222;Sch\u00e4fchen&#8220; konnten sie immer gebrauchen. &#8211; Wie hei\u00dft es so sch\u00f6n? &#8222;Wie der Herr, so das Gescherr!&#8220; Somit verwundert es kaum, dass die Friesen sich gewehrt und manch Geistlichen erschlagen haben.<\/em><\/p>\n<p><em><span style=\"color: #0000ff;\"><span style=\"color: #000000;\">Der Name <span style=\"color: #800000;\"><strong>Guido<\/strong><\/span><\/span><\/span> entstand in den roman. Sprachen w\u00e4hrend der V\u00f6lkerwanderung aus dem germanischen Namen <strong><span style=\"color: #800000;\">Withold<\/span><\/strong>. &#8222;<span style=\"color: #800000;\">Wit<\/span>&#8222;, &#8222;<span style=\"color: #800000;\">Wid<\/span>&#8220; oder &#8222;<span style=\"color: #800000;\">Widu<\/span>&#8220; wie in &#8222;<span style=\"color: #800000;\">Widukind<\/span>&#8220; bedeutet Wald, &#8222;<span style=\"color: #800000;\">hold<\/span>&#8220; (=held) bedeutet Mann oder Kerl in der althochdt. Sprache. Sinngem\u00e4\u00df ist &#8222;<span style=\"color: #800000;\">Withold<\/span>&#8220; also die Grundlage f\u00fcr den Namen &#8222;<span style=\"color: #800000;\"><strong>Widzelt<\/strong><\/span> ten Broek&#8220; (=Widselt; &#8230;elt = held),<br \/>\n<\/em><\/p>\n<p><em>Der Name <strong>Rainer<\/strong> wird gedeutet als \u201eRat der Heerscharen\u201c, \u201eHeeresberater\u201c oder \u201eVolksberater\u201c. Herkunft aus dem <span style=\"color: #000000;\"><a style=\"color: #000000;\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Althochdeutsch\">Althochdeutschen<\/a><\/span> (ragin = der Rat, der Beschluss; heri = das Heer, der Krieger).<\/em><\/p>\n<hr \/>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Quellen<br \/>\n<\/strong><span style=\"color: #000000;\"><a style=\"color: #000000;\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Lignages_d%27Outre-Mer\">Lignages d&#8217;Outre-Mer<\/a>,<\/span> Le Vaticanus Latinus 4789, CCC.L, S. 116 (Wikipedia) (Familienzugeh\u00f6rigkeit zu den frs. <em>Gibben<\/em> ist bislang nicht b\u00fcndig) \/ <span style=\"color: #000000;\"><span style=\"text-decoration: underline;\"><a style=\"color: #000000; text-decoration: underline;\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Pieter_Lodewijk_Muller\">Lit. Otto II.: Pieter Lodewijk Muller<\/a>:<\/span> <\/span><span class=\"reference-text\"><em><a style=\"color: #000000;\" href=\"http:\/\/de.wikisource.org\/wiki\/ADB:Otto_II._%28Graf_von_Geldern_und_Zuetphen%29\">Otto II<\/a>.<\/em> In: <em><a style=\"color: #000000;\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Allgemeine_Deutsche_Biographie\">Allgemeine Deutsche Biographie<\/a><\/em> (ADB). Band\u00a024, Duncker &amp; Humblot, Leipzig 1887, S.\u00a0690\u00a0f. \/ Lit. de Coucy: Ethel Wedgwood (Hrsg.): <i>The Memoirs of the Lord of Joinville.<\/i> John Murray, London 1906, II, \u00a7 10. \u2013\u00a0 \/ <i>L&#8217;Estoire de Eracles empereur<\/i> Liv. 34, Cap. I, in: <span style=\"color: #000000;\"><i><a style=\"color: #000000;\" title=\"Recueil des historiens des croisades\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Recueil_des_historiens_des_croisades\">Recueil des historiens des croisades<\/a><\/i> (1859), Historiens Occidentaux II, S. 438<\/span><\/span><\/p>\n<p><span style=\"color: #000000;\"><a style=\"color: #000000;\" href=\"http:\/\/www.geldern.de\/C125722700518C19\/html\/ADA41386913B3AA0C125723D003DB2A6?opendocument&amp;nid1=18826_56471\">Pont auf der Webseite der Stadt Geldern<\/a><\/span><\/p>\n<p style=\"margin: 0cm; margin-bottom: .0001pt;\"><span style=\"font-weight: normal;\"><span style=\"text-decoration: underline;\">Atthen<\/span> siehe Abhandlungen zur Sozial- und Verfassungsgeschichte Frieslands im Hoch- und Sp\u00e4tmittelalter von Dr. Gerhard Teschke 1966 Verlag Ostfrs. Landsch. AUR Bd. XLII \u2013 Seite 43: <\/span>Rq (=Rechtsquellen) Seite 504 Deichrecht der Hemmen<\/p>\n<hr \/>\n<h2><span style=\"color: #800000;\"><strong><em><a href=\"http:\/\/www.von-dehn.de\/site\/wp-content\/uploads\/2014\/04\/AutogrammkarteGunda.png\"><img decoding=\"async\" class=\"alignleft wp-image-3171 \" src=\"http:\/\/www.von-dehn.de\/site\/wp-content\/uploads\/2014\/04\/AutogrammkarteGunda-243x300.png\" alt=\"AutogrammkarteGunda\" width=\"144\" height=\"178\" srcset=\"http:\/\/www.von-dehn.de\/site\/wp-content\/uploads\/2014\/04\/AutogrammkarteGunda-243x300.png 243w, http:\/\/www.von-dehn.de\/site\/wp-content\/uploads\/2014\/04\/AutogrammkarteGunda-830x1024.png 830w, http:\/\/www.von-dehn.de\/site\/wp-content\/uploads\/2014\/04\/AutogrammkarteGunda.png 934w\" sizes=\"(max-width: 144px) 100vw, 144px\" \/><\/a><\/em><\/strong><\/span> <span style=\"color: #800000;\"><strong><em>Hinweis: Roman Chroniken der tom Brook<\/em><\/strong><\/span><\/h2>\n<h4><span style=\"color: #800000;\"><span style=\"color: #800000;\">Band I-IV &#8222;Chroniken der tom Brook&#8220;:\u00a0 als E-Books\u00a0bei versch. Anbietern erh\u00e4ltlich<\/span><\/span><\/h4>\n<p><a title=\"https:\/\/www.amazon.de\/Chroniken-tom-Brook-Das-Erbe-ebook\/dp\/B071HXYF8H\" href=\"https:\/\/www.amazon.de\/Chroniken-tom-Brook-Das-Erbe-ebook\/dp\/B071HXYF8H\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">https:\/\/www.amazon.de\/Chroniken-tom-Brook-Das-Erbe-ebook\/dp\/B071HXYF8H<\/a><br \/>\n<span style=\"color: #0000ff;\"><a style=\"color: #0000ff;\" href=\"http:\/\/www.hugendubel.de\/de\/ebook\/gunda_von_dehn-chroniken_der_tom_brook-29133974-produkt-details.html\">http:\/\/www.hugendubel.de\/de\/ebook\/gunda_von_dehn-chroniken_der_tom_brook-29133974-produkt-details.html<\/a><\/span><\/p>\n<h4><strong><span style=\"color: #0000ff;\"><span style=\"color: #800000;\">Bd. II &#8222;Chroniken der tom Brook&#8220;:<\/span> <a class=\"moz-txt-link-freetext\" style=\"color: #0000ff;\" href=\"http:\/\/store.kobobooks.com\/de-DE\/ebook\/chroniken-der-tom-brook-1\">http:\/\/store.kobobooks.com\/de-DE\/ebook\/chroniken-der-tom-brook-1<\/a><\/span><\/strong><\/h4>\n<hr \/>\n<p>Letzte \u00c4nderung: 05. 10. 2023<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>\u00a0 \u00a9Musik: Gunda von Dehn \/ &#8222;Buben am Feuerkreise&#8220; aus meinem Musical &#8222;Gel\u00f6bnis unterm Sternenzelt&#8220; Nutzlose Suchpfade? Gesucht wird nach der Herkunft des\u00a0 &#8222;Obersten&#8220;, zu welchem Karl von Anjou einen gewissen Keno\u00a0 um 1269 gemacht haben soll. Man arbeite sich also durch einen Dschungel von Familienbanden, die naturgem\u00e4\u00df h\u00e4ufig zu keinerlei Ergebnis f\u00fchren. Zu beachten [&hellip;]<\/p>\n","protected":false},"author":2,"featured_media":0,"parent":66,"menu_order":5,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","template":"side-navigation.php","meta":{"footnotes":""},"class_list":["post-3029","page","type-page","status-publish","hentry"],"_links":{"self":[{"href":"http:\/\/www.von-dehn.de\/site\/wp-json\/wp\/v2\/pages\/3029","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"http:\/\/www.von-dehn.de\/site\/wp-json\/wp\/v2\/pages"}],"about":[{"href":"http:\/\/www.von-dehn.de\/site\/wp-json\/wp\/v2\/types\/page"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"http:\/\/www.von-dehn.de\/site\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"http:\/\/www.von-dehn.de\/site\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=3029"}],"version-history":[{"count":291,"href":"http:\/\/www.von-dehn.de\/site\/wp-json\/wp\/v2\/pages\/3029\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":6931,"href":"http:\/\/www.von-dehn.de\/site\/wp-json\/wp\/v2\/pages\/3029\/revisions\/6931"}],"up":[{"embeddable":true,"href":"http:\/\/www.von-dehn.de\/site\/wp-json\/wp\/v2\/pages\/66"}],"wp:attachment":[{"href":"http:\/\/www.von-dehn.de\/site\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=3029"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}