{"id":2489,"date":"2014-09-25T20:15:54","date_gmt":"2014-09-25T18:15:54","guid":{"rendered":"http:\/\/www.von-dehn.de\/site\/?page_id=2489"},"modified":"2023-10-05T22:48:50","modified_gmt":"2023-10-05T20:48:50","slug":"kloster-scona-mora","status":"publish","type":"page","link":"http:\/\/www.von-dehn.de\/site\/friesen-und-freiheit\/kloster-scona-mora\/","title":{"rendered":"Kloster \u201eScona Mora\u201c"},"content":{"rendered":"<div id=\"fb-root\"><\/div>\n<address style=\"text-align: right;\"><audio class=\"wp-audio-shortcode\" id=\"audio-2489-1\" preload=\"none\" style=\"width: 100%;\" controls=\"controls\"><source type=\"audio\/mpeg\" src=\"http:\/\/www.von-dehn.de\/site\/wp-content\/uploads\/2015\/12\/18_Es-strahlet-die-Sonne-so-hell-fu\u0308r-cpr1.mp3?_=1\" \/><a href=\"http:\/\/www.von-dehn.de\/site\/wp-content\/uploads\/2015\/12\/18_Es-strahlet-die-Sonne-so-hell-fu\u0308r-cpr1.mp3\">http:\/\/www.von-dehn.de\/site\/wp-content\/uploads\/2015\/12\/18_Es-strahlet-die-Sonne-so-hell-fu\u0308r-cpr1.mp3<\/a><\/audio>\n<h4><span style=\"color: #800000;\">\u00a9 &#8211; Gunda von Dehn &#8211; aus meinem Musical &#8222;Die Schuhe der Prinzessin&#8220;: Es strahlet die Sonne so hell&#8230;<br \/>\n<\/span><\/h4>\n<\/address>\n<h4>\u00a0<a href=\"http:\/\/www.von-dehn.de\/site\/wp-content\/uploads\/2014\/09\/Schwan_Gedichtband.png\"><img decoding=\"async\" class=\"alignleft wp-image-2273\" src=\"http:\/\/www.von-dehn.de\/site\/wp-content\/uploads\/2014\/09\/Schwan_Gedichtband-300x300.png\" alt=\"Schwan_Gedichtband\" width=\"228\" height=\"228\" srcset=\"http:\/\/www.von-dehn.de\/site\/wp-content\/uploads\/2014\/09\/Schwan_Gedichtband-66x66.png 66w, http:\/\/www.von-dehn.de\/site\/wp-content\/uploads\/2014\/09\/Schwan_Gedichtband-150x150.png 150w, http:\/\/www.von-dehn.de\/site\/wp-content\/uploads\/2014\/09\/Schwan_Gedichtband-300x300.png 300w, http:\/\/www.von-dehn.de\/site\/wp-content\/uploads\/2014\/09\/Schwan_Gedichtband.png 415w\" sizes=\"(max-width: 228px) 100vw, 228px\" \/><\/a><\/h4>\n<h4><em>Nachfolgende Ausf\u00fchrungen beruhen auf Forschungsergebnissen von: Gunda und Annette von Dehn M.A., Westerstede<\/em><\/h4>\n<h3><span style=\"color: #993300;\"><strong>Gab es ein Kloster \u201eScona Mora\u201c bei M\u00f6nkeboe?<\/strong><\/span><\/h3>\n<p>Durch Luftbildaufnahmen konnten bei dem Ort M\u00f6nkeboe (S\u00fcdbrookmerland) Spuren einer Ansammlung von ehemaligen Geb\u00e4uden zwischen Kuhdrift und Sandkuhle ermittelt werden. Es gibt Vermutungen, dass dies eine Pr\u00e4monstratenser-Klosteranlage mit Namen \u201eScona Mora\u201c gewesen sei.<\/p>\n<p>Eine Hypothese soll hier zur Diskussion gestellt werden. Hierzu mu\u00df man die Geschichte aufrollen und es ist notwendig, sich von dem Gedanken zu l\u00f6sen, dass es im heutigen Ostfriesland keine Grafen gegeben h\u00e4tte, denn die gab es durchaus. (Die friesischen Grafenrechte waren <strong>unmittelbare<\/strong> <strong>K\u00f6nigslehen)<\/strong>.<\/p>\n<p>Zur 3. Bauphase des Domes von St. Marien (ca. 1220-50) in Marienhafe geh\u00f6rt die Schenkung des \u201eHofes der Maria\u201c an einen Kloster-Konvent. Es wird davon ausgegangen, dass dies Pr\u00e4monstratenser aus Westfriesland waren, welche \u00fcbergesiedelt sind, denn dort herrschte ein heftiger Ordensstreit, weil die bei Pr\u00e4monstratensern \u00fcblichen Doppelkl\u00f6ster in einen heiklen Ruch gekommen waren. Es wurde eine Trennung von Nonnen und M\u00f6nchen verlangt. \u2013 Der Konvent der Pr\u00e4monstratenser (wenn es denn Pr\u00e4monstratenser waren), h\u00e4tte vermutlich in Westfriesland bleiben k\u00f6nnen, so er sich denn aufgeteilt h\u00e4tte in Nonnen- und M\u00f6nchskloster. Das sp\u00e4ter von ihnen bezogene Kloster Aland ist n\u00e4mlich anfangs ebenfalls ein Doppelkloster gewesen, also kann die Ansiedlung im heutigen S\u00fcdbrookmerland damit eigentlich nicht im Zusammenhang stehen. Somit war vermutlich auch der mutma\u00dfliche \u201eZwischenaufenthalt\u201c der Pr\u00e4monstratenser <strong>bei<\/strong> M\u00f6nkeboe in dieser Form beschaffen, also als <span style=\"text-decoration: underline;\">Doppelkloster<\/span>. <strong>Kloster Aland<\/strong> (wahrscheinlich 1247 gegr.) ist zu Beginn auch ein Doppelkloster gewesen. <span style=\"color: #993300;\"><strong> Aland<\/strong><\/span> war <span style=\"color: #993300;\"><strong>1280<\/strong><\/span> besetzt mit <span style=\"color: #993300;\">90 Nonnen<\/span>. Zu jener Zeit hatte also bereits eine Trennung von M\u00f6nchen und Nonnen stattgefunden.<\/p>\n<p>Welchem Orden der Konvent auch angeh\u00f6rt hatte und woher er auch gekommen sein mochte, er kann keinesfalls ohne Unterst\u00fctzung der Landesherren gewesen sein. Ferner m\u00fcsste, wenn die Annahme zutrifft, dass es Pr\u00e4monstratenser waren, die wegen des Ordensstreites umgesiedelt worden sind, auch eine Mitwirkung von Papst und Kirche stattgefunden haben, deren Bisch\u00f6fe alle (mit Ausnahme von Otto III. von Holland) \u2013 ob Utrecht, Bremen, Hamburg oder M\u00fcnster &#8211; dem Familienclan der Oldenburger Grafen angeh\u00f6rten. Ist der Grund der Umsiedlung aber ein anderer gewesen, so ergibt sich ein v\u00f6llig anderes Bild:<\/p>\n<ul>\n<li>Erzbischof <strong>Otto<\/strong> <strong>zur<\/strong> <strong>Lippe<\/strong> unterstand das von Aufruhr gesch\u00fcttelte Bistum Utrecht. Aufgrund seiner milit\u00e4rischen Begabung wird nach Ottos Tod (+ 1.8. <strong>1227<\/strong>) <strong>WILBRAND<\/strong> von <strong>Oldenburg<\/strong>\u00a0 das Erzbistum<strong> Utrecht<\/strong> \u00fcbertragen, denn zur Niederschlagung der Aufst\u00e4nde braucht man die &#8222;eiserne Faust&#8220;. In langwierigen K\u00e4mpfen versucht <strong>Wilbrand<\/strong>, die Bauern der <strong>Drenthe<\/strong> (Groningen liegt darauf) zu unterwerfen. Die Drenthe war von <strong>Kaiser<\/strong> <strong>Friedrich II.<\/strong> (1212-1250) dem Bischof von Utrecht verliehen worden. Auf dieses Land erhob aber auch der <strong>Graf von Holland<\/strong> Anspruch, so da\u00df die Drenthe zum Zankapfel zwischen dem <strong>Erzbischof<\/strong> <strong>von<\/strong> <strong>Utrecht<\/strong> und dem <strong>Grafen von Holland<\/strong> wurde, w\u00e4hrend die dortigen <strong>Friesen<\/strong> weder den einen noch den anderen Herrn \u00fcber sich dulden wollten.<\/li>\n<li>M\u00f6glich ist dieserhalb als Grund f\u00fcr die Umsiedlung eine <strong>unzul\u00e4ssige Parteinahme<\/strong> in den Streitigkeiten zwischen dem <strong>Bischof von Utrecht<\/strong> und den <strong>Grafen von Holland,<\/strong> so da\u00df es sich hier mehr oder weniger um eine Art Verbannung oder\/und auch \u201eGewahrsam\u201c handelt, um den Konvent aus dem Fokus zu nehmen. F\u00fcr eine <span style=\"text-decoration: underline;\">Strafma\u00dfnahme<\/span> spricht sogar der lange, fast eine Generation umfassende Zeitraum (ca. 1220 \u2013 1247), in welchem der Konvent anscheinend kein origin\u00e4res Kloster besessen hat. W\u00e4hrend dieses Zeitraumes d\u00fcrfte ein Gro\u00dfteil der Mitglieder des urspr\u00fcnglichen Konvents verstorben sein.<\/li>\n<li>Denkbar ist auch, dass eine Ordensgemeinschaft sogar offiziell aufgel\u00f6st worden ist und deshalb erst nach ca. 30 Jahren das neue Pr\u00e4monstratenser-Kloster Aland gegr\u00fcndet werden konnte. Man kann daher vermuten, dass die <strong>Grafen von Holland<\/strong> in der Eigenschaft als <span style=\"text-decoration: underline;\">Schutzherren<\/span> die Ordensangeh\u00f6rigen am sog. \u201eHof der Maria\u201c angesiedelt haben. Fraglich ist ohnehin, ob es sich um Pr\u00e4monstratenser handelte. M\u00f6glich sind auch Benediktiner aus <strong>Egmont<\/strong>, dem Hauskloster der Grafen von Holland.<\/li>\n<li>Auch die verheerende <strong>Marcellus-Flut von 1219<\/strong> k\u00f6nnte einen zwingenden Anlass f\u00fcr eine Umsiedlung gegeben haben.<\/li>\n<li>Der &#8222;Dom von St. Marien&#8220; wies einst deutliche c<em>luniazensische<\/em> (Cluny = <strong>Benediktiner<\/strong>-Abtei n\u00f6rdl. von <em>Lyon<\/em><em>)<\/em> und <strong>Fuldaer<\/strong> Baumerkmale auf. Dass es sich gar um eine Bauh\u00fctte gehandelt hat, die sich erst w\u00e4hrend der Arbeiten zum Konvent zusammengefunden hat, ist sehr unwahrscheinlich, weil die Bauh\u00fctten einen festen Verbund von Arbeitskr\u00e4ften (Loge) besa\u00dfen. Um die baulichen Geheimnisse zu bewahren, kam dort kein anderer so leicht hinein und wenn, dann nur unter dem Eid der Verschwiegenheit. Nach Abschluss der Arbeiten wurde die Bauh\u00fctte stets an anderer Stelle eingesetzt. \u00dcberdies wurde vermutlich in etwa zur gleichen Zeit die <strong>Johannes<\/strong>&#8211;<strong>Kirche<\/strong> in <strong>Engerhafe<\/strong> und auch die <strong>Gangulf-Kirch<\/strong>e in Westeel ausgebaut. Letztere Bauma\u00dfnahmen sollen von Schwestern der legend\u00e4ren <strong>Maria<\/strong> in Auftrag gegeben worden sein.<\/li>\n<li>Leider sind weder der tats\u00e4chliche Grund noch der genaue Zeitpunkt einer \u00dcbersiedlung des Konvents exakt zu ermitteln.<\/li>\n<li>Interessant ist eine Ermahnung des <strong>Papstes<\/strong> <strong>Honorius<\/strong> <strong>III<\/strong>. vom 16. Dez. <strong>1220<\/strong>, der die \u00c4bte von Norden (Benediktiner), Feldwerth (bei Appingedam &#8211; Benediktiner) und Aduard<a href=\"#_ftn1\" name=\"_ftnref\">[1]<\/a> (bei Groningen &#8211; Zisterzienser) auffordert, den zwischen den Gebieten <strong>Federgau<\/strong> und <strong>Hinte<\/strong> um ein &#8222;anderes Gebiet&#8220; ausgebrochenen schweren Streit zu schlichten, weil dadurch viele Kreuzfahrer von der Unterst\u00fctzung des Heiligen Landes abgehalten w\u00fcrden<a href=\"#_ftn2\" name=\"_ftnref\">[2]<\/a>. Welches \u201eandere Gebiet\u201c? Etwa das Brookmerland? Wurde etwa das fragliche Gebiet anderweitig vergeben, um dem Streit den Boden zu entziehen? \u2013 Die Ermahnung des Papstes verhallte sicher nicht ungeh\u00f6rt, denn die Grafen von Holland waren \u201egl\u00fchende\u201c Kreuzfahrer. Das s\u00e4chsische Gebiet des Federgaus (und somit Brookmerland) z\u00e4hlte um 1200 zur Grafschaft Holland.<\/li>\n<\/ul>\n<p><strong>Die 3. Bauphase<\/strong> am \u201e<strong>Dom von St. Marien<\/strong>\u201c wurde vermutlich \u00fcberwiegend w\u00e4hrend der \u00c4ra <strong>Ottos<\/strong> <strong>III.<\/strong> von Holland (1233-1249 Bischof von Utrecht als Nachfolger von Wilbrand von Oldenburg) und <strong>Graf<\/strong> <strong>Floris<\/strong> <strong>IV. <\/strong>sowie auch Graf <strong>Wilhelm<\/strong> <strong>II.,<\/strong> dem sp\u00e4teren K\u00f6nig des \u201eHl. R\u00f6m. Reiches Deutscher Nation\u201c, durchgef\u00fchrt.<\/p>\n<p><strong>D<\/strong>em Konvent wurde der \u201eHof der Maria\u201c zugewiesen, der ja wohl als <span style=\"text-decoration: underline;\">Unterkunft<\/span> und <span style=\"text-decoration: underline;\">Lebensgrundlage<\/span> gedacht gewesen sein d\u00fcrfte. Es mu\u00dften mindestens 100 &#8211; 150 Personen untergebracht werden, wenn nicht gar das Doppelte, denn es handelte sich wohl um Nonnen und M\u00f6nche sowie die zugeh\u00f6rigen Laienbr\u00fcder und \u2013Schwestern.<\/p>\n<p>Hierzu folgende Anmerkung: Dem Kloster Marienkamp (bei Esens), vermutlich vom Heiligen Hatebrand gegr\u00fcndet, der 1183-1198 Abt von <strong>Feldwerth<\/strong> bei Appingedam war, standen im 15. Jh.\u00a0 <strong>200 \u2013 300 Laienbr\u00fcder<\/strong> zur Arbeit zur Verf\u00fcgung.<a href=\"#_ftn3\" name=\"_ftnref\">[3]<\/a> &#8211; Wir befinden uns bei dem Kloster Scona Mora zwar im 13. Jh., aber als &#8222;\u00fcberschaubare&#8220; Zahl muss man wohl mind. 100 Personen annehmen.<\/p>\n<p><strong>D<\/strong>ieser \u201eHof der Maria\u201c, der in den Brookmer Willk\u00fcren (= &#8218;freiwillige\u2019 Gesetze, 1276 niedergeschrieben) auftaucht, wird stets in Marienhafe gesucht, wobei man an einen kleinen <span style=\"text-decoration: underline;\">Erwerbshof<\/span> bei der Kirche bzw. unter Einbeziehung der Kirche denkt. An sich ist es logischer, dass dieser Hof &#8211; das sog. &#8222;Kloster\u201c &#8211; in der N\u00e4he des heutigen <span style=\"text-decoration: underline;\">M\u00f6nkeboe<\/span> gewesen ist. Die Entfernung von ca. 1 Stunde Fu\u00dfweg bis Marienhafe, wo die Pr\u00e4monstratenser die Kirche fertiggestellt haben sollen, war f\u00fcr Menschen jener Zeit, in der unglaubliche Strecken zu Fu\u00df zur\u00fcckgelegt wurden, durchaus akzeptabel.<\/p>\n<p><strong>W<\/strong>ie noch heute der Name des Ortes \u201eM\u00f6nkeboe\u201c andeutet, haben dort einst M\u00f6nche gelebt. [M\u00f6nk = M\u00f6nch (schwed. Munk); bo = wohnen \/ leben (schwed.)] Das hei\u00dft, sie haben dort gelebt, als Kloster wird der Ort nicht bezeichnet. (Im Plattdeutschen bedeutet &#8222;Boe&#8220; Stall bzw. Schafstall. Dort k\u00f6nnen sich also auch lediglich jene Geb\u00e4ude befunden haben, in denen die Schafe geschoren wurden pp.) Warum schwedisch? Die Herrscher von Friesland sind lange Zeit Normannen = \u201eNordm\u00e4nner\u201c gewesen, D\u00e4nen und Norweger, verwandt und verschw\u00e4gert mit dem schwed. K\u00f6nigshaus.<\/p>\n<p><strong>V<\/strong>ermutet wird, dass die aufgefundenen Spuren bei M\u00f6nkeboe das Kloster \u201eScona Mora\u201c markieren. &#8211; K\u00f6nnte evtl. ein Schreib- oder Lesefehler vorliegen und der Name lautet \u201eSona Mora\u201c? Das w\u00fcrde hindeuten auf einen Herrensitz der ehemaligen Herrscher von Friesland, n\u00e4mlich auf den \u201e<strong>Son a Mora<\/strong>\u201c (schwed.) = \u201e<strong>Sohn zu Mora<\/strong>\u201c<strong>,<\/strong> Enkel des Herrschers<strong> Gottfried<\/strong> von <strong>Friesland<\/strong> aus dem Hause des K\u00f6nigs Redbad. Dieser Enkel war der <strong>Sohn<\/strong> des <strong>schwedischen Grafen<\/strong> von <strong>Mora<\/strong> und der <strong>Ragnhild,<\/strong> To. von Gottfried<a href=\"#_ftn4\" name=\"_ftnref\">[4]<\/a>. Der Name des <strong>Sohnes<\/strong> <strong>von<\/strong> <strong>Mora<\/strong> war <span style=\"text-decoration: underline;\"><strong>Rollo Rognvaldsson<\/strong><\/span> und er hatte den Spitznamen \u201e<strong>Gangu-Rolf<\/strong>\u201c (G\u00f6ngu-Hr\u00f3lfr), weil seine langen Beine bis zur Erde reichten, w\u00e4hrend er zu Pferde sa\u00df, so da\u00df er praktisch mitlaufen konnte, denn die Pferde waren damals ja auch noch relativ klein.<\/p>\n<p><strong>Gangu-Rolf <\/strong>(+ca. 932) &#8211; [aus <strong>Ragnhilds<\/strong> 1. Ehe mit <strong>Rognvald I. Eysteinsson, Graf von Mora und Romsdal<\/strong> (Schweden); <strong>Jarl von Orkney<\/strong>] &#8211; ist vermutlich von seinem Gro\u00dfvater <strong>Gottfried<\/strong> f\u00fcr einen Teil von Friesland als Regent eingesetzt gewesen.<\/p>\n<p><strong><a href=\"http:\/\/www.von-dehn.de\/site\/wp-content\/uploads\/2014\/09\/Die_deutschen_Kaiser_Karl_der_Dicke.jpg\"><img decoding=\"async\" class=\"alignright wp-image-2496 size-medium\" src=\"http:\/\/www.von-dehn.de\/site\/wp-content\/uploads\/2014\/09\/Die_deutschen_Kaiser_Karl_der_Dicke-174x300.jpg\" alt=\"Die_deutschen_Kaiser_Karl_der_Dicke\" width=\"174\" height=\"300\" \/><\/a>Gottfried<\/strong>, Gangu-Rolfs Gro\u00dfvater, hatte sich an der Scheldem\u00fcndung festgesetzt und damit eine weitere Belehnung durch <strong>Karl den Kahlen<\/strong> erzwungen. 879 wurden die Wikinger zur ernsthaften Bedrohung der Herrschaft <strong>Karls des Dicken<\/strong>. Gottfried war einer der Anf\u00fchrer bei den Einf\u00e4llen in Flandern und Nordfrankreich. 880 schlug er die Sachsen entscheidend und erhob in der Folgezeit Anspruch auf Lothringen. <strong>Kaiser Karl der Dicke<\/strong> zog gegen ihn erfolglos ins Feld und musste letztlich Gottfrieds Herrschaft in <strong>Friesland<\/strong> anerkennen. Er best\u00e4tigte ihn auch als Herrscher an der Rhein- und Maasm\u00fcndung und gab ihm sogar <strong>Gisela<\/strong> (Gisla), die Tochter des 869 verstorbenen K\u00f6nigs <strong>Lothar II.<\/strong>, zur Frau. 885 konspirierte Gottfried mit seinem Schwager, <strong>Lothars Sohn Hugo<\/strong>, gegen <strong>Karl den Dicken<\/strong>, was offensichtlich \u201cdas Fass zum \u00dcberlaufen brachte&#8220;.<a href=\"#_ftn5\" name=\"_ftnref\">[5]<\/a><\/p>\n<p>Es hei\u00dft, dass Gottfried in eine Falle gelockt wurde, die man ersonnen hatte. Man t\u00e4uschte einen Aufstand vor und n\u00f6tigte Gottfried im Juni 885 nach Herispich, dem heutigen Spijk bij Lobith, an die Grenze seines Gebietes zu kommen, wo er und \u201eein gro\u00dfer Anteil Normannen\u201c regelrecht abgeschlachtet wurden.<\/p>\n<p><strong>Algemene geschiedenis der Nederlanden\u00a01949\u00a0:<\/strong><\/p>\n<p>\u00ab&#8230; \u00e9\u00e9n opstand wordt gemeld, die der \u201cCokingi\u201d of Kennemers. Hun graaf <strong>Gerulf<\/strong>, de stamvader van het Hollandse gravenhuis, werkt mee tot de ondergang van hertog Godfried.\u00bb<a href=\"#_ftn6\" name=\"_ftnref\">[6]<\/a><\/p>\n<ul>\n<li><span style=\"color: #800000;\"><strong>Dirc I.<\/strong><\/span> (Dietrich, Theodoric, Theudebert) hie\u00df der Sohn jenes <span style=\"color: #800000;\"><strong>Gerulf<\/strong><\/span>, der als M\u00f6rder von <span style=\"color: #800000;\"><strong>Gottfried<\/strong><\/span> genannt wird. Er heiratete Gottfrieds hinterbliebene Tochter Dieser Dirc trat also als Vormund seiner Ehefrau Ragnhild in das Erbe von Gottfried ein. Somit unterstanden West- und Ostfriesland dem Sachsenherzog Dirc.<\/li>\n<\/ul>\n<ul>\n<li>Die Mutter von<strong><span style=\"color: #800000;\"> Karl III.<\/span> (dem Dicken) <\/strong>war<strong><span style=\"color: #800000;\"> Hemma Welf<\/span> (*ca. 818 + 876), <\/strong>der Vater<span style=\"color: #800000;\"><strong> Ludwig II. der Deutsche <\/strong><\/span>(K\u00f6nig von Bayern, (826-843), K\u00f6nig von Ost-Franken (843-876), K\u00f6nig von Lothringen (869-876), Kaiser (855-875) +28.8.876.<\/li>\n<\/ul>\n<p style=\"padding-left: 30px;\"><strong>Hemma<\/strong> war die Tochter des Grafen <strong>Welf<\/strong> und der edlen <strong>S\u00e4chsin Eigilwich \/ Heilwich<\/strong>, mit denen der Aufstieg der <strong>WELFEN <\/strong>beginnt. Ihre Schwester war Judith, die Gemahlin LUDWIGS DES FROMMEN. <strong>Karl III. <\/strong>war also ein \u201e<strong>halber<\/strong> <strong>Welfe<\/strong>\u201c.<\/p>\n<ul>\n<li>Die K\u00f6nigsn\u00e4he der Sachsen begr\u00fcndete somit die Allianz zur <span style=\"color: #800000;\">Vernichtung<\/span> des <strong><span style=\"color: #800000;\">Gottfried von Friesland<\/span>. <\/strong><\/li>\n<li><span style=\"color: #800000;\"><strong>Gottfried<\/strong><\/span> war zwar belehnt gewesen mit <span style=\"color: #800000;\">ganz Friesland,<\/span> hat aber durchaus auch Alloden (Eigeng\u00fcter) in Friesland besessen, wie z. B. die Insel Walcheren (sp\u00e4ter zugeh\u00f6rig zur fl\u00e4mischen Grafschaft), die Gottfrieds Vater <span style=\"color: #800000;\">Harald<\/span> von <span style=\"color: #800000;\">Lothar<\/span> erhalten hatte. Auch diese Alloden wurden h\u00f6chstwahrscheinlich eingezogen, denn das war die \u00fcbliche Vorgehensweise von Kaiser und K\u00f6nig. (Aufgrund der sp\u00e4rlichen Quellenlage lassen sich diese Vorg\u00e4nge leider nicht exakt ermitteln.)<\/li>\n<li>Gesichert ist aber, dass nach der Ermordung des Gottfried West- und Ostfriesland dem Sachsenherzog <strong>Dirc (Dietrich) <\/strong>gegeben worden ist.<strong><br \/>\n<\/strong><\/li>\n<li>Somit ist der sog. \u201e<span style=\"color: #800000;\">Hof der Maria<\/span>\u201c gem. der Erbfolge vermutlich Eigengut gewesen von <span style=\"color: #800000;\"><strong>Kaiser<\/strong> <strong>Otto<\/strong> <strong>IV<\/strong>.<\/span> (Sohn des Sachsenherzogs <strong>Heinrich d. L\u00f6wen &#8211; Welfe<\/strong>) resp. seiner Gemahlin <span style=\"color: #800000;\"><strong>Maria von Brabant <\/strong><\/span>(aus dem Hause Boullion).<\/li>\n<\/ul>\n<p>Interessant ist in diesem Zusammenhang auch die Genealogie:<\/p>\n<p><strong>Irmhild von Engern<\/strong>, die Schwester des Sachsenherzogs <strong>Widukind<\/strong> (Wittekind), war verheiratet mit <strong>Harald von Haithabu<\/strong> (+750)<\/p>\n<p>&#8211; deren Sohn <span style=\"color: #800000;\"><strong>Halfdan<\/strong> (<strong>=<\/strong>Halbd\u00e4ne)<\/span>, <span style=\"color: #800000;\">K\u00f6nig von Haithabu<\/span> (+810), war der <span style=\"text-decoration: underline;\">Vater<\/span> von<\/p>\n<p>&#8211; <span style=\"color: #800000;\"><strong>Harald Klak<\/strong> <\/span>(= Harold II. &#8222;Klak&#8220; Haraldson) von <span style=\"color: #800000;\">Haithabu<\/span>, <span style=\"color: #800000;\">Herrscher von J\u00fctland<\/span>, belehnt mit <span style=\"color: #800000;\">R\u00fcstringen<\/span>. Haralds Sohn und Nachfolger war:<\/p>\n<p>&#8211; <span style=\"color: #800000;\"><strong>Gottfried<\/strong> K\u00f6nig von Haithabu<\/span> [Prinz von D\u00e4nemark], er war mit <span style=\"color: #800000;\">Gisela<\/span>, der <span style=\"color: #800000;\">Tochter von Kaiser Lothar<\/span> <span style=\"color: #800000;\">verheiratet<\/span>. Aus dieser Ehe stammte <span style=\"color: #800000;\"><strong>Ragnhild<\/strong><\/span> von Friesland, die mit Herzog <span style=\"color: #800000;\"><strong>Dirc<\/strong><\/span> (Dietrich) von Sachsen verheiratet wurde und dementsprechend nach dem Tod von <span style=\"color: #800000;\">Gottfried<\/span> die Erbfolge antrat. Aus der Ehe von Ragnhild und Dirc entsspro\u00df Hrolf (=Gangu-Rolf)<\/p>\n<p>&#8211; <span style=\"color: #800000;\">Gottfrieds<\/span> <span style=\"color: #800000;\">Enkel<\/span> war<strong><em><span style=\"color: #800000;\"> Gangu-Rolf<\/span> <\/em><\/strong><\/p>\n<p>Fu\u00dfend auf der mittelalterlichen Genealogie, die man bei einer mittelalterlichen Kirchengr\u00fcndung zugrunde legen mu\u00df, denn das war die Richtschnur, an der man sich orientiert hat, war dieser Eroberer\u00a0\u201e<strong><span style=\"color: #800000;\">Gangu-Rolf<\/span><\/strong>\u201c (ca.+932). Er ist ein sehr bedeutsamer Ahne des Hauses <span style=\"color: #800000;\"><strong>Boullion<\/strong><\/span>. Wenn die genealogischen Informationen aus dem Mittelalter zutreffen, war er der direkte Vorfahre von <span style=\"color: #800000;\">Wilhelm dem Eroberer<\/span> und weiter ein Ahnherr der heutigen <span style=\"color: #800000;\">Queen Elizabeth<\/span> II.<a href=\"#_ftn7\" name=\"_ftnref\">[7]<\/a><\/p>\n<p>In diesem Kontext ist die ehem. (in der Leybucht versunkene) <span style=\"color: #800000;\"><strong>Gangolf-Kirche<\/strong><\/span> von <span style=\"color: #800000;\">Westeel<\/span> interessant. Der Name der Kirche geht anscheinend zur\u00fcck auf den <span style=\"color: #800000;\">Heiligen \u201cGangulf\u201c aus Burgund<\/span> (auch bekannt als: Gengoul, Gangolf, Gangulphus), der 760 von seiner untreuen Frau ermordet wurde. Die Gangolf-Reliquien des Burgunder Heiligen befinden sich in Bamberg. Verehrt wird der Heilige u. a. in Schwaben. Gangolf ist Patron der Gerber, Schuhmacher, Kinder und Pferde. \u2013 Unbekannt ist der Zeitpunkt der Heiligsprechung von Gangolf. Im Dunkel liegt ebenfalls die Gr\u00fcndungszeit der urspr\u00fcnglichen Westeeler Kirche. Insofern kann dort der Stifter nicht benannt werden.<\/p>\n<p>Bemerkenswert ist die \u201ezwiefache\u201c Bedeutung des Kirchen-Namens und zwar l\u00e4sst sich eine Verquickung herstellen zwischen dem <span style=\"color: #800000;\">Heiligen<\/span> <strong><span style=\"color: #800000;\">Gangulf<\/span><\/strong> (Heerf\u00fchrer von Pippin; Heiliger von Brabant \/ Burgund + um 760) und dem bedeutenden Vorfahren des Hauses <span style=\"color: #800000;\"><strong>Brabant<\/strong> <strong>Gangu<\/strong>(<\/span><span style=\"color: #800000;\">Ro)l<\/span><strong><span style=\"color: #800000;\">f<\/span><\/strong><span style=\"color: #800000;\">, <\/span>dem 1. Herzog der Normandie. Da es noch keine Rechtschreibung gab, sind aus dem Mittelalter Namen h\u00e4ufig in verschiedenen Schreibweisen \u00fcberliefert. Man lasse sich also nicht irritieren durch unterschiedliche Schreibweisen.<\/p>\n<p><strong>Kl\u00f6ster<\/strong> wurden stets mit L\u00e4ndereien ausgestattet. Davon ist nichts bekannt bei dem sog. \u201eKloster\u201c von <span style=\"color: #800000;\">M\u00f6nkeboe<\/span>. Zus\u00e4tzliche L\u00e4ndereien waren auch wohl unn\u00f6tig, wenn die Pr\u00e4monstratenser ein <span style=\"color: #800000;\">komplettes Gut<\/span> \u00fcbernommen haben. Ein Gut (<span style=\"color: #800000;\">Herrenhof<\/span>) umfasste oft viele Quadratkilometer, besa\u00df <span style=\"color: #800000;\">Ackerland, Weiden, W\u00e4lder, Seen, Auen, W\u00fcsteneien und zuweilen sogar D\u00f6rfer.<\/span> Es war nicht immer arrondiert, u. U. geh\u00f6rte auch sog. <span style=\"color: #800000;\">Streugut<\/span> dazu, d. h. weiter entfernte L\u00e4ndereien. Ein Gut ern\u00e4hrte nicht nur die Besitzer, sondern auch das zahlreiche Gesinde und deren Familien, denen zumeist Land verpachtet wurde. Schmied, Stellmacher, M\u00fcller und andere Gewerke geh\u00f6rten zum Gut.<\/p>\n<p>Man kann auch davon ausgehen, dass ein Gutshof f\u00fcr den Konvent gen\u00fcgend Unterbringungs- und Ausbaum\u00f6glichkeiten besa\u00df \u2013 dies auch auf den zugeh\u00f6rigen L\u00e4ndereien -, um einige Zeit auf eine origin\u00e4re Klosteranlage verzichten zu k\u00f6nnen. Der \u201eHof der Maria\u201c soll denn auch <strong>1247<\/strong> (Umsiedlung der Pr\u00e4monstratenser nach Aland) verkauft worden sein. Demnach dienten diese Geb\u00e4ude dem Konvent zu einem l\u00e4ngeren Zwischenaufenthalt.<\/p>\n<p>Da lt. \u00dcberlieferung die urspr\u00fcnglichen Bewohner des \u201eHofes der Maria\u201c nach <span style=\"color: #800000;\">Berum<\/span> verzogen sind, kann man vermuten, dass diese ein Verwaltungsamt bekleideten und mit einem Anwesen in Berum abgefunden wurden. Gut 100 Jahre sp\u00e4ter (1358) wird ein <span style=\"color: #800000;\">Martin Syertza von Berum<\/span> genannt. Die Familie Syertza wird von Historikern generell mit der Familie Circsena gleichgesetzt.<\/p>\n<p><strong> Ein Kloster mit Namen \u201cScona Mora\u201c <\/strong><\/p>\n<p>Dort, wo die Dom\u00e4ne <strong>Schoo<\/strong> im Amt Esens liegt, befand sich ehedem ein Kloster. Lt. Klosterverzeichnis von <strong>Wittewirum<\/strong> (bei Appingedam) war dies ein Tochterkloster. Es wurde vermutlich 1235 im Harlingerland gegr\u00fcndet. Nach Ebrecht soll mit \u201e<strong>Scona Mora<\/strong>\u201c das Kloster Schoo gemeint sein.<\/p>\n<p>M\u00f6glicherweise k\u00f6nnte sich der Name \u201eScona Mora\u201c von \u201eSchoo\u201c ableiten lassen, was jedoch eher unwahrscheinlich scheint, weil die l\u00e4ndlichen Gegebenheiten nicht konform sind mit der \u00dcberlieferung, dass das Kloster sehr unter der Sturmflut gelitten hat und gro\u00dfen Landverlust hinnehmen mu\u00dfte. Das Kloster Schoo geh\u00f6rte urspr\u00fcnglich zum <strong>Klosterbesitz von Rastede,<\/strong> denn 1190 wird u. a. ein Kloster \u201eUtmore\u201c genannt. Das Kloster Rastede hatte umfangreiche Besitzungen im Harlingerland, die aus dem Besitz des Grafen Huno von Oldenburg und seinen Nachfolgern stammten. <a href=\"#_ftn8\" name=\"_ftnref\">[8]<\/a><\/p>\n<p><strong> Es ergibt sich folgendes Bild: <\/strong><\/p>\n<p>Da der Grund und Boden des \u201eHofes der Maria\u201c gestiftet wurde, mu\u00df er zuvor Eigentum gewesen sein bzw. mu\u00df \u00fcberdies hinaus die Vergabe (vom Herzog \/ K\u00f6nig \/ Bischof) gestattet worden sein. Es kommen sowohl das Herzogtum Sachsen als Eigent\u00fcmer in Betracht als auch die Grafschaft Holland, zu deren Lehngut der Federgau z\u00e4hlte, m\u00f6glicherweise auch <strong>Brabant<\/strong>, dem die <strong>Grafschaft Holland<\/strong> unterstand. Hier greift die Legende von jener <strong>Maria<\/strong>, die das Land gestiftet haben soll. Es k\u00f6nnte sich bei der Stifterin durchaus um die Kaiserin <strong>Maria von Brabant <\/strong>(Tochter des Herzogs Heinrich I. von Brabant), <strong>Witwe <\/strong>von<strong> Kaiser Otto IV<\/strong>, nach dessen Tod dann <strong>Gemahlin <\/strong>von<strong> Graf Wilhelm I. <\/strong>von<strong> Holland <\/strong>(Vater von<strong> Wilhelm II., K\u00f6nig von Deutschland<\/strong>), handeln.<\/p>\n<p><span style=\"text-decoration: underline;\">Eine Generation benutzte immer das &#8222;Fundament&#8220; der vorherigen, das trifft besonders auf Festungsanlagen zu.<\/span> Der sog. &#8222;Hof der Maria&#8220; ist daher nichts anderes gewesen als die sp\u00e4ter <strong>&#8222;Oll B\u00f6rg&#8220;<\/strong> genannte Burg im heutigen Oldeborg\/S\u00fcdbrookmerland. Allein dort konnten derart viele Menschen untergebracht und versorgt werden mit allem, was die Menschen zum Leben ben\u00f6tigten; sogar eine Kapelle f\u00fcr das &#8222;Seelenheil&#8220; gab dort. Ein simpler Bauernhof w\u00e4re viel zu klein gewesen!<\/p>\n<hr \/>\n<p><a href=\"#_ftnref\" name=\"_ftn1\">[1]<\/a> <a href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/1192\">1192<\/a> durch <a href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Zisterzienser\">Zisterzienser<\/a> des <a href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Kloster_Klaarkamp\">Klosters Klaarkamp<\/a> (bei <a href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Dokkum\">Dokkum<\/a>) gegr\u00fcndet. Es galt einst als das reichste, gr\u00f6\u00dfte und ber\u00fchmteste <a href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Kloster\">Kloster<\/a> der n\u00f6rdlichen Niederlande.<\/p>\n<p><a href=\"#_ftnref\" name=\"_ftn2\">[2]<\/a> Ostfrs. UB S. 5, Nr. 17<\/p>\n<p><a href=\"#_ftnref\" name=\"_ftn3\">[3]<\/a> Klageschrift der H\u00e4uptlinge Hero Omken von Esens u. Ulrich von Dornum von 1503 gegen das Kloster Marienkamp Jahrbuch der Ges. f. bildende K\u00fcnste u. vaterl\u00e4nd. Altert\u00fcmer zu Emden Bd. 43, 1963<\/p>\n<p><a href=\"#_ftnref\" name=\"_ftn4\">[4]<\/a> Genealogie der graven van Holland, t.a.p., p.\u00a011; bronnen\u00a0: \u00abChronicon van Regino van Pr\u00fcm (uitg. F.\u00a0Kurze, S.S.\u00a0R. Germ. in us Schol., 1890) p.\u00a0123 en Annales Vedastini (uitg. B.\u00a0de Simson, aldaar, 1909) p.\u00a057. Vgl. ook OB Utr.\u00a0I, 49 (p.\u00a044), en I.H. Gosses, De vorming van het graafschap Holland, in zijn Verspreide Geschiften, 1946, p.\u00a0252 e.v.\u00bb<\/p>\n<p><a href=\"#_ftnref\" name=\"_ftn5\">[5]<\/a> W. Vogel: Die Normannen und das fr\u00e4nkische Reich 1906 &#8211; D.P. Blok: De Wikingen in Friesland, Naamkunde 10,1978.<\/p>\n<p><a href=\"#_ftnref\" name=\"_ftn6\">[6]<\/a> <em>Algemene geschiedenis der Nederlanden<\/em>, 1949, t.a.p., p. 404, een bron wordt niet opgegeven. De naam van de \u2018Cockingi\u2019 is met evenveel \u2013 of liever even weinig \u2013 recht opge\u00ebist voor de vier Noorder-Koggen in West-Friesland, zie\u00a0: De vroege middeleeuwen in Holland\u00a0\/ Dr.\u00a0G.N.\u00a0Honig.\u00a0&#8211; Derde druk.\u00a0&#8211; Amsterdam\u00a0: Allert de Lange, 1947.\u00a0&#8211; 114\u00a0p.\u00a0&#8211; (Heemschut-serie\u00a0; nr. 6).\u00a0&#8211; p.\u00a056.<\/p>\n<p><a href=\"#_ftnref\" name=\"_ftn7\">[7]<\/a> G\u00f6ngu Hrolfs saga in Old Norse from heimskringla.no<\/p>\n<p><a href=\"#_ftnref\" name=\"_ftn8\">[8]<\/a> Backmund, S. 223 ff. (Almuth Salomon in Ostfriesland Zeitschrift f\u00fcr Kultur \u2219 Wirtschaft \u00b7 Verkehr 1964\/4)<\/p>\n<hr \/>\n<h2><strong><em><span style=\"color: #993300;\"><a href=\"http:\/\/www.von-dehn.de\/site\/wp-content\/uploads\/2014\/04\/AutogrammkarteGunda.png\"><img decoding=\"async\" class=\"alignleft wp-image-3171 size-thumbnail\" src=\"http:\/\/www.von-dehn.de\/site\/wp-content\/uploads\/2014\/04\/AutogrammkarteGunda-150x150.png\" alt=\"AutogrammkarteGunda\" width=\"150\" height=\"150\" srcset=\"http:\/\/www.von-dehn.de\/site\/wp-content\/uploads\/2014\/04\/AutogrammkarteGunda-66x66.png 66w, http:\/\/www.von-dehn.de\/site\/wp-content\/uploads\/2014\/04\/AutogrammkarteGunda-150x150.png 150w\" sizes=\"(max-width: 150px) 100vw, 150px\" \/><\/a><\/span><\/em><\/strong><\/h2>\n<h2><strong><em><span style=\"color: #993300;\">Hinweis: Roman &#8222;Chroniken der tom Brook&#8220;<\/span><\/em><\/strong><\/h2>\n<h4><span style=\"color: #800000;\">Band I-IV &#8222;Chroniken der tom Brook&#8220; Download bei versch. Anbietern<\/span><\/h4>\n<p>http:\/\/www.hugendubel.de\/de\/ebook\/gunda_von_dehn-chroniken_der_tom_brook-29133974-produkt-details.html<\/p>\n<h4><span style=\"color: #800000;\">Band II &#8222;Chroniken der tom Brook&#8220;:<\/span> <span style=\"color: #0000ff;\"><a class=\"moz-txt-link-freetext\" style=\"color: #0000ff;\" href=\"http:\/\/store.kobobooks.com\/de-DE\/ebook\/chroniken-der-tom-brook-1\">http:\/\/store.kobobooks.com\/de-DE\/ebook\/chroniken-der-tom-brook-1<\/a><\/span><\/h4>\n<hr \/>\n<p>Letzte \u00c4nderung 05.10.2023<\/p>\n<hr \/>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>\u00a9 &#8211; Gunda von Dehn &#8211; aus meinem Musical &#8222;Die Schuhe der Prinzessin&#8220;: Es strahlet die Sonne so hell&#8230; \u00a0 Nachfolgende Ausf\u00fchrungen beruhen auf Forschungsergebnissen von: Gunda und Annette von Dehn M.A., Westerstede Gab es ein Kloster \u201eScona Mora\u201c bei M\u00f6nkeboe? Durch Luftbildaufnahmen konnten bei dem Ort M\u00f6nkeboe (S\u00fcdbrookmerland) Spuren einer Ansammlung von ehemaligen Geb\u00e4uden [&hellip;]<\/p>\n","protected":false},"author":2,"featured_media":0,"parent":34,"menu_order":7,"comment_status":"closed","ping_status":"open","template":"side-navigation.php","meta":{"footnotes":""},"class_list":["post-2489","page","type-page","status-publish","hentry"],"_links":{"self":[{"href":"http:\/\/www.von-dehn.de\/site\/wp-json\/wp\/v2\/pages\/2489","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"http:\/\/www.von-dehn.de\/site\/wp-json\/wp\/v2\/pages"}],"about":[{"href":"http:\/\/www.von-dehn.de\/site\/wp-json\/wp\/v2\/types\/page"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"http:\/\/www.von-dehn.de\/site\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"http:\/\/www.von-dehn.de\/site\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=2489"}],"version-history":[{"count":39,"href":"http:\/\/www.von-dehn.de\/site\/wp-json\/wp\/v2\/pages\/2489\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":6954,"href":"http:\/\/www.von-dehn.de\/site\/wp-json\/wp\/v2\/pages\/2489\/revisions\/6954"}],"up":[{"embeddable":true,"href":"http:\/\/www.von-dehn.de\/site\/wp-json\/wp\/v2\/pages\/34"}],"wp:attachment":[{"href":"http:\/\/www.von-dehn.de\/site\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=2489"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}