{"id":2314,"date":"2014-09-20T17:34:01","date_gmt":"2014-09-20T15:34:01","guid":{"rendered":"http:\/\/www.von-dehn.de\/site\/?page_id=2314"},"modified":"2023-10-05T22:17:24","modified_gmt":"2023-10-05T20:17:24","slug":"ocko-ii-der-enkel","status":"publish","type":"page","link":"http:\/\/www.von-dehn.de\/site\/die-tom-brok\/ocko-ii-der-enkel\/","title":{"rendered":"Ocko II. &#8211; Der Enkel"},"content":{"rendered":"<div id=\"fb-root\"><\/div>\n<audio class=\"wp-audio-shortcode\" id=\"audio-2314-1\" preload=\"none\" style=\"width: 100%;\" controls=\"controls\"><source type=\"audio\/mpeg\" src=\"http:\/\/www.von-dehn.de\/site\/wp-content\/uploads\/2014\/04\/08-Meereszauber-2.mp3?_=1\" \/><a href=\"http:\/\/www.von-dehn.de\/site\/wp-content\/uploads\/2014\/04\/08-Meereszauber-2.mp3\">http:\/\/www.von-dehn.de\/site\/wp-content\/uploads\/2014\/04\/08-Meereszauber-2.mp3<\/a><\/audio>\n<audio class=\"wp-audio-shortcode\" id=\"audio-2314-2\" autoplay preload=\"none\" style=\"width: 100%;\" controls=\"controls\"><source type=\"audio\/mpeg\" src=\"http:\/\/www.von-dehn.de\/site\/wp-content\/uploads\/2014\/09\/06-Gewitter.mp3?_=2\" \/><a href=\"http:\/\/www.von-dehn.de\/site\/wp-content\/uploads\/2014\/09\/06-Gewitter.mp3\">http:\/\/www.von-dehn.de\/site\/wp-content\/uploads\/2014\/09\/06-Gewitter.mp3<\/a><\/audio>\n<h5 style=\"text-align: right;\"><span style=\"color: #800000;\">\u00a9\u00a0 Musik Gunda von Dehn &#8211; &#8222;Kampf&#8220; aus meinem Musical &#8222;Zorn im Blut&#8220;<\/span><\/h5>\n<div id=\"attachment_3907\" style=\"width: 345px\" class=\"wp-caption aligncenter\"><a href=\"http:\/\/www.von-dehn.de\/site\/wp-content\/uploads\/2014\/09\/Dietrich-Janssen_WHV.jpg\"><img decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-3907\" class=\"wp-image-3907\" src=\"http:\/\/www.von-dehn.de\/site\/wp-content\/uploads\/2014\/09\/Dietrich-Janssen_WHV.jpg\" alt=\"Dietrich Janssen_WHV\" width=\"335\" height=\"225\" \/><\/a><p id=\"caption-attachment-3907\" class=\"wp-caption-text\">Grafik: Dietrich Janssen 1950<\/p><\/div>\n<h2 style=\"text-align: left;\"><span style=\"color: #800000;\">Ocko II. &#8211; Der Enkel<\/span><\/h2>\n<h2><strong>1417<\/strong><\/h2>\n<p><strong>Ocko II. folgt seinem Vater Keno II.<\/strong> in der H\u00e4uptlingsw\u00fcrde. Der unm\u00fcndige Ocko II. wurde von seinen Vorm\u00fcndern vertreten. Die bekanntesten davon sind seine Gro\u00dfmutter <strong>Foelke<\/strong> und<strong> Focko Ukena<\/strong>.<\/p>\n<p>Das B\u00fcndnis der tom Brok mit Groningen wurde erneuert, die Verhandlungen hier\u00fcber kamen am 16.8.1417 zum endg\u00fcltigen Abschluss<\/p>\n<ul>\n<li>Damit wurden die <strong>tom Brok<\/strong> wieder in die Wirren jenseits der Ems hineingezogen, aber diesmal im eigenen Interesse, denn bei einem Sieg der Schieringer (Zisterzienser) gegen die Vetkoper (Pr\u00e4monstratenser) <strong>drohte eine Zur\u00fcckf\u00fchrung<\/strong> <strong>Hisko Abdenas nach Emden.<\/strong><\/li>\n<li>Im <strong>September 1417<\/strong> best\u00e4tigte <strong>K\u00f6nig Sigismund<\/strong> zu Konstanz Privilegien der Friesen, die ihnen die <strong>Reichsunmittelbarkeit<\/strong> garantierten. Damit waren Kenos Siege nahezu wertlos geworden. Der K\u00f6nig schickte Gesandte, um die Streitigkeiten jenseits der Ems zu beenden. Zwar erkannten Oster- und Westergo die Autorit\u00e4t der Gesandten an, nicht jedoch <strong>Ocko II.<\/strong> und dessen Lehnsmann <strong>Fokko Ukena,<\/strong> die sich vom K\u00f6nig betrogen sahen. Ocko II. hat das Freiheitsprivileg nicht unterzeichnet! Diese Standhaftigkeit hielt ihm den Weg offen f\u00fcr die Erhebung zum Grafen. Somit wurde das &#8222;Privileg der Frisischen Freiheit&#8220; nicht ohne weiteres wirksam f\u00fcr den Herrschaftsbereich von Ocko II. Der Vertrag wurde auch nicht mit Gewalt durchgesetzt! Ocko II. erreichte das Ziel, zum Reichsgrafen erhoben zu werden, zwar nicht mehr, jedoch Ulrich Circsena &#8211; Erbe der G\u00fcter der tom Brok &#8211; wurde zum Grafen erhoben. Es war auch gar nicht notwendig, dass der Herrschaftsbereich von Ocko II. die &#8222;Friesische Freiheit&#8220; erhielt. Es ging im Grunde genommen nur darum, Friesland jenseits der Ems dem Herrschaftsanspruch von <span style=\"color: #993300;\">Jakob\u00e4a<\/span> und ihrem Gemahl <span style=\"color: #993300;\">Humphrey<\/span> <span style=\"color: #993300;\">von<\/span>\u00a0<span style=\"color: #800000;\"><b>Gloucester<\/b><\/span> (Angeh\u00f6riger des engl. K\u00f6nigshauses) zu entziehen, indem man es der Reichsunmittelbarkeit unterstellte. Ritter OCKOS Herrschaftsbereich war ein Lehen der Grafen von Holland \/ Geldern \/ Brabant und anderer Herren gewesen. Da hat es eine &#8222;friesische Freiheit&#8220; nicht gegeben, obwohl dies von verschiedenen Leuten anno 1417 und davor gro\u00dfartig behauptet wurde.<br \/>\n<hr \/>\n<\/li>\n<\/ul>\n<h2>\u00a0<strong>1418<\/strong><\/h2>\n<p>Zun\u00e4chst suchten die Gesandten im <strong>Juni 1418<\/strong>, die Hansest\u00e4dte dazu zu bewegen, gegen die Ver\u00e4chter kaiserlicher Befehle einzuschreiten: allein, vergeblich. Daraufhin lie\u00dfen die Gesandten \u00fcber die \u00dcbelt\u00e4ter die <strong>Reichsacht <\/strong>erkl\u00e4ren!<\/p>\n<p>Dies geschah &#8211; wie es in der <strong>Achterkl\u00e4rung<\/strong> hei\u00dft &#8211; weil <strong>Ocko ten Brok<\/strong> und seine Helfershelfer nicht nur des K\u00f6nigs Befehlen trotzten, sondern \u00fcberdies jene, die dem K\u00f6nig Gehorsam versprochen h\u00e4tten, mit Krieg arg bedr\u00e4ngten. &#8211; Die Ge\u00e4chteten waren somit gleichsam zum Erfolg verurteilt. \u2013<\/p>\n<ul>\n<li>Es gelang<strong> Ocko II.<\/strong> durch geschickte Kriegf\u00fchrung, seinen Machtbereich auszudehnen.<\/li>\n<li>Das Land zwischen Weser und Lauwers geh\u00f6rte teils zu Groningen, teils war es der Herrschaft Kenos untertan.<\/li>\n<li>Das 6. Seeland zwischen Jade und Ems hatte sich Keno ebenfalls unterworfen.<\/li>\n<li>Im 7. Seeland besa\u00df Sibbet Papinga, Kenos Schwager, R\u00fcstringen, Wangerland und Butjadingerland, w\u00e4hrend Focko Ukena als Lehnsmann Kenos das Overledinger-, Mormer- u. Lengenerland inne hat.<\/li>\n<li>Das war die Zeit der gr\u00f6\u00dften Machtentfaltung in Ostfriesland: Im Westen die Lauwers &#8211; im Osten die Weser! Das war der Raum, den einst der letzte Friesenk\u00f6nig Redbad (Radbod) beherrscht hatte.<strong><br \/>\n<\/strong><\/li>\n<li>Der letzte Schritt schien kaum etwas zu kosten. Doch dieser Schritt kostete Ocko II. letztlich Freiheit und Leben.<\/li>\n<\/ul>\n<p>Die Gelegenheit war g\u00fcnstig wie nie zuvor.<span style=\"color: #000000;\"><b> Albrecht I. von Bayern<\/b>, Herzog von <a style=\"color: #000000;\" title=\"Straubing-Holland\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Straubing-Holland\">Bayern-Straubing<\/a>, Graf von <a style=\"color: #000000;\" title=\"Holland\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Holland\">Holland<\/a>, <a class=\"mw-redirect\" style=\"color: #000000;\" title=\"Zeeland\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Zeeland\">Seeland<\/a> und <a style=\"color: #000000;\" title=\"Grafschaft Hennegau\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Grafschaft_Hennegau\">Hennegau<\/a> sowie Herr von <a style=\"color: #000000;\" title=\"Friesland\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Friesland\">Friesland<\/a> war am <a style=\"color: #000000;\" title=\"16. Dezember\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/16._Dezember\">16. Dezember<\/a> <strong><a style=\"color: #000000;\" title=\"1404\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/1404\">1404<\/a> <\/strong>in <a style=\"color: #000000;\" title=\"Den Haag\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Den_Haag\">Den Haag gestorben. <\/a><\/span>Sein Sohn <span style=\"color: #800000;\"><strong>Wilhelm VI., <\/strong>Herzog von Bayern, Graf von Holland, Hainault und Seeland, Graf von Straubing, Herr von Arkel<\/span><strong> starb am 3. Mai 1417 <\/strong>auf Schloss Bouchain. Die Nachfolge sollte nun eigentlich dessen <strong><span style=\"color: #800000;\">Tochter Jakob\u00e4a<\/span> <\/strong>antreten, aber Kaiser Sigismund wollte sie nicht als Gr\u00e4fin der Hinterlassenschaft ihres Vaters best\u00e4tigen, obschon sie als Erbin vorgesehen war (per Testament). Als Frau hatte Jakob\u00e4a &#8222;schlechte Karten&#8220;, denn das Erbrecht sah eigentlich einen Mann vor, konnte jedoch modifiziert werden. Da K\u00f6nig<strong> Sigismund<\/strong> und der Wittelbacher <strong>Herzog Albrecht<\/strong> nicht die besten Freunde gewesen waren, kam jetzt die Retourkutsche vom K\u00f6nig. Auf Betreiben des K\u00f6nigs und beg\u00fcnstigt durch die Missstimmung gegen <strong>Wilhelm VI. <\/strong>und die Vorherrschaft der Hoeken (Adelspartei), konnte sich der Onkel von <strong>Jakob\u00e4a<\/strong>, der <strong>L\u00fctticher Elekt <span style=\"color: #800000;\">Johann von Bayern<\/span><\/strong>, mit Unterst\u00fctzung der St\u00e4dte zum <strong>Regenten Hollands<\/strong> aufschwingen. So blieb <span style=\"color: #800000;\"><strong>Jakob\u00e4a<\/strong><\/span> nur der <span style=\"color: #800000;\"><strong>Hennegau<\/strong><\/span>, wo sie sofort anerkannt wurde. Jakob\u00e4a wurde <strong>1417<\/strong> Witwe. Ihr Gemahl, <strong>Johann von Touraine<\/strong>, war Anw\u00e4rter auf den franz\u00f6sischen Thron gewesen und ermordet worden. W\u00e4hrend Jakob\u00e4a noch um Ihre Grafschaft k\u00e4mpfen musste und \u00fcberdies nach einem geeigneten Gemahl suchte, der ihr das v\u00e4terliche Erbe sichern sollte, packte <span style=\"color: #800000;\"><strong>Ocko<\/strong><\/span> die Gelegenheit beim Schopfe. Kompetente Berater hatte er gewi\u00df in den <strong>Grafen von Oldenburg<\/strong>. &#8211; Die Lehnvergabe wurde nach dem Ableben eines Partners stets neu geregelt und verhandelt. Somit hing alles zuerst einmal in der Schwebe, bis der K\u00f6nig den Nachfolger best\u00e4tigt hatte.<\/p>\n<ul>\n<li><span style=\"color: #800000;\"><strong>Jakob\u00e4a<\/strong><\/span> heiratete am <span style=\"color: #800000;\"><strong>10.03.<span style=\"color: #800000;\">1<\/span>418<\/strong> <strong>Johann IV., Herzog von Brabant und Limburg<\/strong><\/span>. Das sah der Kaiser gar nicht gern, weil Brabant damit noch gest\u00e4rkt wurde.<\/li>\n<li>Nachdem die Belagerung des eng mit den &#8222;Kabeljauwen&#8220; verbundenen <strong>Dordrecht<\/strong> durch <span style=\"color: #800000;\"><b>Jakob\u00e4a<\/b><\/span> im <span style=\"color: #800000;\"><strong>Sommer<\/strong> <strong>1418<\/strong><\/span> gescheitert war, handelte <span style=\"color: #800000;\"><b>Herzog Philipp von Burgund<\/b> <\/span>einen Waffenstillstand aus, der eine gemeinsame Regierung von <span style=\"color: #800000;\"><b>Johann von Bayern<\/b><b> <\/b>und <b>Johann IV. von Brabant<\/b> <\/span>(Jakob\u00e4as Gemahl) vorsah, mit Besetzung des Rates durch je vier Mitglieder aus beiden Parteien. Das bedeutete faktisch eine Regierung unter &#8222;Mithilfe&#8220; von <span style=\"color: #800000;\"><strong>Herzog Philipp von Burgund<\/strong><\/span>, denn der junge Ehemann von Jakob\u00e4a scherte sich nicht um Regierungsangelegenheiten, daf\u00fcr hatte er seinen <span style=\"color: #800000;\"><strong>Onkel Philipp von Burgund<\/strong><\/span>. <strong>Herzog<\/strong> <span style=\"color: #800000;\"><strong>Johann von Brabant<\/strong><\/span> war nur damit besch\u00e4ftigt, Jakob\u00e4as Verm\u00f6gen unter die Leute zu bringen. Der Herzog war ein unreifer J\u00fcngling und drohte,\u00a0 Jakob\u00e4as Erbschaft bis auf den letzten Groschen an <span style=\"color: #800000;\"><strong>Herzog Philipp <\/strong><\/span>(der &#8222;Gute&#8220; genannt &#8211; aus heutiger Sicht, war er nicht besonders gut!)<span style=\"color: #800000;\"><strong> von Burgund<\/strong> <\/span>(seinen Onkel) zu verpf\u00e4nden. Um \u00fcberhaupt noch etwas zu retten, lie\u00df <strong><span style=\"color: #800000;\">Jakob\u00e4a<\/span><\/strong> sich scheiden (1422).<\/li>\n<li>Papst Martin V. l\u00f6ste die Ehe <strong>1422<\/strong> auf, wobei Jakob\u00e4a Unterst\u00fctzung vom K\u00f6nig bekam, in dessen Interesse die Aufl\u00f6sung der Ehe stand.<\/li>\n<li><span style=\"color: #800000;\"><strong>Jakob\u00e4as<\/strong><\/span> Onkel, <span style=\"color: #800000;\"><b>Johann von Bayern<\/b>,<\/span> gelang es nun, die St\u00e4dte auf seine Seite zu ziehen, w\u00e4hrend<span style=\"color: #800000;\"> <b>Jakob\u00e4a<\/b><\/span> nach England fliehen musste. Sie heiratete dort <span style=\"color: #800000;\"><b>Herzog Humphrey von Gloucester<\/b><\/span>.<\/li>\n<li>Nach dem Tode<b> <\/b><b><span style=\"color: red;\"><span style=\"color: #800000;\">Johanns von Bayern<\/span><\/span><\/b><span style=\"color: red;\"><span style=\"color: #000000;\"> (+ 5. Januar <span style=\"color: #ff0000;\"><strong>1425<\/strong><\/span><\/span><\/span><span style=\"color: #000000;\">,<\/span> vermutlich ein Giftmord) kehrte <span style=\"color: #800000;\"><b>Jakob\u00e4a<\/b><\/span> zur\u00fcck und suchte mit Hilfe der Hoeken (Adelspartei) und einer von ihrem Gemahl entsandten englischen Flotte die Macht zur\u00fcckzugewinnen.<\/li>\n<li>Nach der schweren Niederlage von <span style=\"color: #800000;\"><strong>Brouwershaven<\/strong><\/span> gegen die \u00fcberlegene <strong>burgundische<\/strong> Streitmacht geriet <span style=\"color: #800000;\"><b>Jakob\u00e4a <\/b>in<b> Gefangenschaft <\/b>von <strong>Herzog Philipp von Burgund<\/strong>, <span style=\"color: #000000;\">w\u00e4hrend der<\/span> <strong>Herzog von Gloucester<\/strong> <span style=\"color: #000000;\">sich<\/span> <span style=\"color: #000000;\">nach <strong>England<\/strong> absetzte.\u00a0<\/span><\/span><span style=\"color: #800000;\"><strong>Jakob\u00e4a<\/strong> <span style=\"color: #000000;\">wurde arretiert und letztlich von<\/span> <strong>Philipp<\/strong> <strong>gezwungen<\/strong><\/span>\u00a0 (<strong>Juli 1428<\/strong>), die Macht an <span style=\"color: #800000;\"><b>ihn<\/b><\/span><b> <\/b>und die landst\u00e4ndische Versammlung ihrer Grafschaften<b> <\/b>Holland, Seeland und Hennegau abzutreten. (Am 12. April <strong>1433<\/strong> trat <span style=\"color: #800000;\"><strong>Jakob\u00e4a<\/strong><\/span> ihre Grafschaften auch nominell an<span style=\"color: #800000;\"><span style=\"color: #000000;\"> den<\/span><strong> &#8222;Guten Philipp<\/strong><\/span>&#8220; ab.)<\/li>\n<\/ul>\n<p>19.4.1421 beklagt sich der <span style=\"color: #800000;\">Herzog Johann von Bayern<\/span> \u00fcber <span style=\"color: #800000;\">Ocko<\/span> <span style=\"color: #800000;\">II.<\/span> beim Statthalter von Friesland, dem Herrn Alkmade.<\/p>\n<p>11.6.1421 Beschwerde gegen Ocko<\/p>\n<p>Seite 256. Freies Geleit f\u00fcr Friedenskonferenz in Greetsiel 28.6.1421<\/p>\n<p>1.9.1421 Friedenvertrag zus. mit Herzog v. Bayern (da ist Ocko wohl 17 Jahre alt)<\/p>\n<p>Am <strong>1. September 1421<\/strong> wurde der Friedensvertrag mit den Groningern unter Einflussnahme des Herzogs <span style=\"color: #800000;\">Johann von Bayern<\/span> geschlossen. Diesmal beurkundete <span style=\"color: #800000;\">Ocko II.<\/span> mit seinem vollst\u00e4ndigen Wappensiegel, dem stolzen Adler mit Kronen auf Haupt und beiden Fl\u00fcgeln. Die Zeiten, in denen Focko Ukena ihm das Siegel aus der Hand nahm, sollten nun f\u00fcr immer Geschichte sein. So wollte es auch der <strong><span style=\"color: #800000;\">Herzog von Bayern,<\/span><\/strong> der <span style=\"color: #800000;\"><strong>Ocko<\/strong><\/span> 10 Tage sp\u00e4ter in Briel mit Brief und Siegel den Titel eines \u201e<span style=\"text-decoration: underline;\"><span style=\"color: #800000; text-decoration: underline;\"><strong>Kammerherrn<\/strong><\/span><\/span>\u201c verlieh. Dieser Titel wurde stets Personen zugedacht, die bereits einen anderen hohen Rang besa\u00dfen. <span style=\"color: #800000;\">In der Hofrangliste stand Ocko nun dem Generalmajor in nichts nach.<\/span> Eine hohe, besoldete Auszeichnung, die ihn f\u00fcr einige Zeit mit allerlei h\u00f6fischen Gesch\u00e4ften betraute, so auch als herzoglichen Abgesandten. Von nun an trug er an der rechten H\u00fcfte an einer Seidenkordel einen silbernen Kammerherrenschl\u00fcssel. Das verlieh seinem Auftreten hohes Ansehen. Das erlaubte es ihm, auch bei den Vereinbarungen zwischen Ost- und Westfriesischen H\u00e4uptlingen ein gewichtigeres Wort zu f\u00fchren.<\/p>\n<p><span style=\"color: #800000;\"><strong>Ocko II. <\/strong><span style=\"color: #000000;\">ben\u00f6tigte mehr Autorit\u00e4t,\u00a0denn er musste seine Herrschaft auf feste Beine stellen. Er strebte nun danach, seine W\u00fcrde zu ihrer alten fast souver\u00e4nen Stellung zur\u00fcckzuf\u00fchren und sich vom gr\u00e4flichen Einfluss zu befreien. <\/span><\/span>Er suchte beim <strong>K\u00f6nig<\/strong> nach, um den <strong>Reichsgrafentitel<\/strong> zu erwerben. Auch f\u00fcr Ockos Herrschaftsbereich bestand die latente Gefahr, allein schon durch die Streitereien um Jakob\u00e4as Erbe, in den 100-j\u00e4hrigen Krieg zwischen Frankreich und England\u00a0 hineingezogen zu werden. Diese Zeit lie\u00df kein freies Herrschaftsgebiet, ohne etablierten Grafen, zu. Freies Land wurde zur Beute der M\u00e4chtigen. Das ging blitzschnell und fremde Heerscharen standen vor den Toren.<\/p>\n<p>Ockos Streben war nur konsequent, auch angesichts seiner m\u00e4chtigen Vorfahren. Dieses Ersuchen beim K\u00f6nig, so hei\u00dft es bei dem Chronisten Wiarda,\u00a0 sei der Grund f\u00fcr den Bruch zwischen <strong><span style=\"color: #800000;\">Ocko II. <\/span><\/strong>und <span style=\"color: #800000;\"><strong>Fokko Ukena<\/strong><\/span> gewesen!<\/p>\n<p>Es gab aber noch einen weiteren Grund: Ocko II. wusste mit Sicherheit, die Macht der <strong>Hanse<\/strong> einzusch\u00e4tzen. Selbst als Ocko mit seinem Heer bereits vor Bremen stand, unterlie\u00df er es Bremen anzugreifen. Ockos Lehnsmann, Fokko Ukena, wollte anscheinend mehr erreichen, so schreiben verschiedene Chronisten. Diese vertreten die Auffassung, dass <strong>Focko Ukena<\/strong> Bremen niederzwingen wollte. Ob das zutrifft? Ein Krieg gegen eine Hansestadt scheint ziemlich unratsam gewesen zu sein. Da sah man schon die Segel der hansischen Kriegsflotte am Horizont auftauchen. &#8211; Und nach dem wilden &#8222;W\u00fcten&#8220; der Hansen in Ockos Herrschaftsgebiet, wo zu\u00a0 Zeiten seines Vaters (Keno II) weit \u00fcber 100 Leute gek\u00f6pft worden waren, wo gepl\u00fcndert, gebrandschatzt, gefoltert und erpre\u00dft worden war,\u00a0 wird Ocko II. sich das 3 x \u00fcberlegt haben. &#8211; Also m. E. kein Grund f\u00fcr einen Streit zwischen Ocko II.\u00a0 und\u00a0 Focko Ukena, denn Ukena kannte die Macht der Hanse ebenso wie jeder andere H\u00e4uptling. \u00dcberdies war Ocko II stark Hansa-abh\u00e4ngig.\u00a0 &#8211; Andererseits:\u00a0 Welcher Regent war das nicht in jener Zeit? Die Hansa machte gern von Erpressung Gebrauch, drohte mit Abbruch der Handelsbeziehungen, d. h. sie drohte mit dem Hunger der Bev\u00f6lkerung. Da knickte jeder Regent ein.<\/p>\n<p>Es gab\u00a0 jedoch relevantere Unstimmigkeiten zwischen <span style=\"color: #800000;\">Ocko II.<\/span> und<span style=\"color: #800000;\"> Focko Ukena<\/span>: n\u00e4mlich massive Ambitionen von Focko Ukena bez\u00fcglich der <span style=\"color: #800000;\"><strong>Erbmasse<\/strong><\/span> von Ockos Vater <span style=\"color: #800000;\">Keno II.,<\/span> ein Ansinnen, welches <strong><span style=\"color: #800000;\">Ocko II.<\/span> <\/strong>nicht befriedigen wollte und konnte. Focko Ukena wollte den wichtigen Hafenort <strong>Oldersum am Dollart<\/strong> mit etlichen Schiffswerften als <strong>Eigentum<\/strong> in Besitz nehmen. OCKO II. hatte <span style=\"color: #800000;\"><strong>Oldersum<\/strong><\/span> Focko Ukenas Sohn als <span style=\"color: #800000;\"><strong>Lehen<\/strong><\/span> \u00fcberlassen, als dieser OCKO&#8217;s Cousine <span style=\"color: #800000;\"><strong>Hebe<\/strong><\/span> geheiratet hatte. Focko Ukena vertrat nun anscheinend die Ansicht,\u00a0<strong>Oldersum<\/strong> sei zugeh\u00f6rig zum Malschatz. Das f\u00fchrte wohl zu arger Verbitterung auf beiden Seiten.<\/p>\n<ol>\n<li>Die<span style=\"color: #ff0000;\"><strong> Schwester <\/strong>von<strong> Keno II.<\/strong><\/span> (=der Vater von Ocko II.) war <span style=\"color: #ff0000;\"><strong>Ocka<\/strong><\/span> (die wegen angeblichen Ehebruchs von L\u00fctet Attena von Nesse get\u00f6tet worden war); <strong><span style=\"color: #800000;\">Ocka<\/span><\/strong> war die Mutter von <span style=\"color: #800000;\"><strong>Hebe<\/strong><\/span> <strong><span style=\"color: #800000;\">Attena<\/span><\/strong> (Hebe war also die Cousine von Ocko II.)<\/li>\n<li><span style=\"text-decoration: underline; color: #ff0000;\"><strong>Hebe<\/strong><\/span> <span style=\"color: #ff0000;\"><strong>Attena<\/strong><\/span> heiratete <span style=\"color: #800000;\"><strong>1425<\/strong><\/span> <span style=\"color: #ff0000;\"><strong><span style=\"text-decoration: underline;\">Uko Fockena<\/span><\/strong>,<\/span> den Sohn von <strong>Focko Ukena<\/strong><\/li>\n<\/ol>\n<p>Es existiert ein <span style=\"color: #ff0000;\">Brief<\/span> der <span style=\"color: #ff0000;\">Stadtboten<\/span> von <strong><span style=\"color: #ff0000;\">Deventer<\/span><\/strong> mit dem Inhalt, dass man die <span style=\"color: #ff0000;\">Groninger<\/span> bittet, <span style=\"text-decoration: underline;\"><span style=\"color: #ff0000; text-decoration: underline;\">Ockos Auricher Burg, die von Focko Ukena belagert wurde,<\/span><span style=\"color: #ff0000; text-decoration: underline;\"> zu entsetzen und Proviant zu liefern<\/span><\/span><span style=\"color: #ff0000;\">.<\/span> <span style=\"color: #000000;\">Das war am<\/span><strong><span style=\"color: #ff0000;\"> 15. Juni 1427.<\/span> <\/strong><br \/>\nAm <span style=\"color: #ff0000;\"><strong>24. August 1427<\/strong> <\/span>gab es bereits Friedensverhandlungen mit Groningen. Es ging damals also immer noch um den Krieg der Vetkoper kontra Schieringer.<\/p>\n<p><span style=\"color: #ff0000;\"><span style=\"color: #000000;\">Die <strong>Schlacht<\/strong> auf den<\/span> <span style=\"color: #000000;\">Wilden \u00c4ckern war<\/span> <strong>Ende Oktober 1427. <\/strong><\/span>Dies\u00a0 war also ein <span style=\"color: #ff0000;\"><strong>2. Angriff<\/strong> <span style=\"color: #000000;\">von<\/span> Focko Ukena gegen Ocko II. <\/span><br \/>\nEs ist nirgendwo bisher klar ersichtlich, weswegen die Schlacht eigentlich stattgefunden hat. Nun scheint es doch tats\u00e4chlich u.a. wegen Groningen gewesen zu sein. Dort war Ocko II ja ebenfalls einer der 6 bzw. 7 B\u00fcrgermeister (Ratsmitglieder).<br \/>\n<span style=\"color: #000000;\"><span style=\"text-decoration: underline;\">Ende Oktober 1427 wurde Aurich nicht von Focko Ukena belagert!<\/span> D<\/span>a offenbar die 1. Belagerung erfolglos gewesen war, versammelte Ukena die Heerscharen bei Osteel (jene von Norden und jene aus der Krummh\u00f6rn sowie ebenfalls jene des Sibet Papinga von R\u00fcstringen), um Ocko II. anzugreifen.<\/p>\n<p>Nach l\u00e4ngerem Forschen bin ich darauf gesto\u00dfen, dass <span style=\"color: #993300;\"><strong>Foelke<\/strong><\/span> nach ihrem Tod sehr erheblichen Grundbesitz in der <strong>Krummh\u00f6rn<\/strong> hinterlassen hatte, auf den s\u00e4mtliche Verwandte (sie hat ja zumindest 1 Bruder und 1 Schwester mit deren Anhang gehabt) Anspruch erhoben. Ich fand nun sogar eine Liste mit den einzelnen Besitzungen (Grundst\u00fccken), die <strong>Ocko II<\/strong> anfertigen lie\u00df. (Das w\u00e4re noch mal eine tolle Aufgabe, herauszufinden, wo welches Grundst\u00fcck angesiedelt ist &#8211; aber wohl unm\u00f6glich heutzutage.)<br \/>\nOckos Land sollte zerpfl\u00fcckt werden, wogegen er sich selbstverst\u00e4ndlich gewehrt hat, denn er sah sich als einzigen rechtm\u00e4\u00dfigen Erben an. Wahrscheinlich war das nach dem allgemeinen Reichsrecht korrekt, aber m\u00f6glicherweise nicht nach frs. Recht; ein weiter Punkt, wo sich eine Hinterfragung lohnt.<br \/>\nZu jenen Menschen, die gegen Ocko Erbanspruch erhoben, geh\u00f6rte auch Focko Ukenas Sohn, der eine <span style=\"color: #993300;\">Enkelin<\/span> von <span style=\"color: #993300;\">Foelke<\/span> geheiratet hatte. Bei diesem schwierigen Wirrwarr von verwandtschaftlichen Bindungen (R\u00fcstringen geh\u00f6rte auch zu Ockos Verwandtschaft), ist es heute nicht genau erkennbar, wer alles Anspruch angemeldet hatte. Da alle miteinander verwandt waren, werden es auch s\u00e4mtliche Verwandte aus der Krummh\u00f6rn gewesen sein, die ein St\u00fcck vom &#8222;Kuchen&#8220; haben wollten. Dazu gibt es einige Beistandsabkommen mit entspr. Namensliste. &#8211; Machen wir uns nichts vor: <span style=\"text-decoration: underline;\">Es geht immer um Geld und Macht &#8211; damals wie heute!<\/span><br \/>\nFazit: es war wohl in der Hauptsache eine Erbauseinandersetzung, die 1427 zu der Schlacht gef\u00fchrt hat.<br \/>\nDas erinnert sogar etwas an Ocko I. Wegen seines Erbgutes gab es die Schlacht bei Loppersum. Fast scheint es so, als h\u00e4tten die Familien der Krummh\u00f6rn sich diese Vorgehensweise bei Ocko I. abgeguckt. Dem war aber nicht so. Diese Art und Weise war im Mittelalter &#8222;\u00fcblich&#8220; &#8211; mit allen Konsequenzen: Heirat, Krieg, Arretierung, Mord und Totschlag pp. Das bekam Ocko II. bitter zu sp\u00fcren.\u00a0 &#8211; Focko Ukena hat das Rheiderland haben wollen und auch bekommen. Dazu noch viele andere G\u00fcter annektiert.<\/p>\n<p><strong>Ukena<\/strong> setzte seine Anspr\u00fcche mit Gewalt durch. Beg\u00fcnstigt wurde sein<strong> Vorhaben<\/strong> durch die ihm gegen\u00fcber positiv gesinnte Anh\u00e4ngerschaft, die sich Vorteile versprach von der Eliminierung des Hansa-abh\u00e4ngigen H\u00e4uptlings Ocko II. tom Brok sowie von Ockos Verwandtschaft, die dem jungen Mann ihre Unterst\u00fctzung versagte. In den Grafen von Oldenburg-Delmenhorst fand Ocko zwar Verb\u00fcndete, da deren Interessen \u00e4hnlicher Natur waren, doch konnten diese \u2013 wie auch der Erzbischof von Bremen, der Onkel von Ockos Gemahlin Ingeborg von Oldenburg &#8211; nicht rechtzeitig eingreifen. \u00dcberdies hatte Ocko II ein <span style=\"text-decoration: underline;\">Waffenstillstandsabkommen<\/span> mit dem <span style=\"text-decoration: underline;\">Bischof von M\u00fcnster<\/span> getroffen und verlie\u00df sich auf dessen Vertragstreue. Aber der Bischof von M\u00fcnster dachte nicht daran, den Vertrag einzuhalten, ebensowenig wie Focko Ukena, der die Waffenruhe dazu nutzte, um ein B\u00fcndnis gegen Ocko II. zu schmieden und ihn zu \u00fcberfallen. <strong>Fokko Ukena<\/strong> f\u00fchrte das sog. \u2018B\u00fcndnis der Freiheit\u2019 herbei, ein Hohn, betrachtet man die Regierungzeit von Focko Ukena. Nun, das wu\u00dfte damals niemand und somit traten Ukenas &#8218;B\u00fcndnis der Freiheit&#8216; nahezu alle H\u00e4uptlinge bei.<\/p>\n<div id=\"attachment_2563\" style=\"width: 129px\" class=\"wp-caption alignright\"><a href=\"http:\/\/www.von-dehn.de\/site\/wp-content\/uploads\/2014\/09\/Pferd-und-Reiter3.png\"><img decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-2563\" class=\"wp-image-2563 size-full\" src=\"http:\/\/www.von-dehn.de\/site\/wp-content\/uploads\/2014\/09\/Pferd-und-Reiter3-e1414756986425.png\" alt=\"Pferd und Reiter3\" width=\"119\" height=\"109\" \/><\/a><p id=\"caption-attachment-2563\" class=\"wp-caption-text\">Grafik G. v. Dehn<\/p><\/div>\n<p>Es brachte das Jahr 1427 die letzte blutige Auseinandersetzung zwischen den beiden Kontrahenten. Ohne Hilfe von au\u00dfen konnte Ocko dieser \u00dcbermacht praktisch nichts entgegensetzen und doch stellte er sich zur Schlacht auf den \u2018Wilden \u00c4ckern\u2019 bei Upgant. Er wurde vernichtend geschlagen, gefangen und in Neermoor ins Verlies gesperrt.<\/p>\n<p>Der Chronist Eggerik Beninga schreibt dazu, dass die Angreifer 1427 von Aurich her \u00fcber den Woldpad gekommen seien. (Die Wolden im Emsigergau sind vielleicht gemeint.)\u00a0 Wolden sind Sumpfgebiete, wie der Name schon sagt.\u00a0 Dort kann man nur auf engen Pfaden hintereinander marschieren und ist dadurch sehr leicht angreifbar. Dazu das schwere Ger\u00e4t wie zum Beispiel den <em>Rammbock<\/em>. Dieser diente dazu, Mauern, Tore oder T\u00fcrme einzurei\u00dfen. Es gab etliche Spielarten dieser Angriffswaffe. Im 15. Jh. war es nicht mehr der schlichte Baumstamm, der von den Angreifern gegen Mauern bzw. Tore geprellt wurde. Meistens wurde ein <em>Rammbock<\/em> mit <em>eisernem<\/em> <em>Rammkopf<\/em> verwendet. Dieser wurde immer wieder gegen das &#8222;Hindernis&#8220; geschwungen, bis eine Bresche entstand. Die Rammb\u00f6cke besa\u00dfen enorme Durchschlagskraft. Dann kamen nat\u00fcrlich auch die sog. &#8222;Lederschlangen&#8220; mit den zugeh\u00f6rigen steinernen Wurfkugeln und anderem Wurfmaterial hinzu, mehrere Lasten an Pfeilen, dazu alles, was f\u00fcr Br\u00e4nde n\u00f6tig ist: Fackeln, Pech, \u00d6l, Stroh, vielleicht die eine oder andere &#8222;Bombarde&#8220; (Kanone) mit Lafette, Armbr\u00fcste, Piken, \u00c4xte, Schaufeln zum Graben, falls der Bach umgeleitet werden musste, Bussen (Stockflinten), Holz f\u00fcr rollende Angriffst\u00fcrme und den n\u00f6tigen Palisadengang (die sog. Katze) f\u00fcr Leute und Rammbock etc.<\/p>\n<p>Das w\u00e4re der Bev\u00f6lkerung nicht verborgen geblieben. Mit Gewi\u00dfheit h\u00e4tte man die Scharen von Kriegsleuten &#8211; wohlger\u00fcstet mit Lanze und Schwert und Harnisch &#8211; zum Sammelplatz ziehen sehen, zu Fu\u00df, zu Pferd, mit Ziegenkarren, Bollerwagen und Eselsgespannen, Ochsenkarren, bissige Hunde waren sicher auch dabei. Lautlos ging das nicht vor sich, allein das br\u00fcllende Zugvieh! Das alles durch ein Sumpfgebiet im Brookmerland? Schier unm\u00f6glich, zumal dar\u00fcber hinaus die Wege durch Niederschl\u00e4ge im Handumdrehen unpassierbar wurden. &#8211; Ukena selbst hatte erst kurz zuvor das Oldenburger Heer auf seinem R\u00fcckzug durchs Moor attackiert und 5000 Mann niedergemetzelt. Wenn sich jemand damit auskannte, dann Focko Ukena!<\/p>\n<p>\u00dcberdies: <span style=\"text-decoration: underline;\">Focko Ukenas Verb\u00fcndete waren alle in der Krummh\u00f6rn ans\u00e4ssig<\/span> &#8211; Fockos Sohn von Oldersum und die ganze \u00fcbrige Verwandtschaft von Focko Ukena sowie auch die verfeindeten Verwandten von Ocko II., einzig allein Sibet Papinga aus R\u00fcstringen (heute Stadtteil von Wilhelmshaven) kam evtl. von der Seite des Jadebusens herbei, jedoch besa\u00df er bei Norden eine Burg, weil er die Tochter Amke von Focko Ukena geheiratet hatte. Also kam er wahrscheinlich auch nicht aus R\u00fcstringen herbei. &#8211; Hinzu gesellten sich noch die Abdena&#8217;schen Heerscharen des Bischofs von M\u00fcnster aus dem Emsgau. Sie alle trafen sich bei <strong>Osteel<\/strong>, so hei\u00dft es in den Annalen.<br \/>\n\u00dcberrascht von der \u00dcbermacht der Feinde floh <strong>Ocko II.<\/strong> ins Kloster Norden, welches Ockos Gegner infam in Brand setzten, um den jungen H\u00e4uptling auszur\u00e4uchern. Dieser entkam jedoch mit seinen M\u00e4nnern und floh zur Olde Borg. &#8211; Vielleicht in Selbst\u00fcbersch\u00e4tzung (?) stellte der junge Mann sich mutig der \u00dcbermacht. &#8211; Weiter ging es dann mit der Schlacht auf den &#8222;Wilden \u00c4ckern&#8220; unterhalb der Olde Borg.<\/p>\n<p><span style=\"color: #800000;\">Erst nach Aurich zu marschieren, w\u00e4re f\u00fcr die Angreifer ein nutzloser Umweg gewesen, wo doch die beiden Stra\u00dfen aus dem Emsland und dem Norderland direkt zur Olde Borg f\u00fchrten.<\/span> \u00dcberdies war das Schloss Aurich so stark befestigt, dass es nur durch eine l\u00e4ngere Belagerung h\u00e4tte geknackt werden k\u00f6nnen. Es war aber schon Ende Oktober, damit fiel eine lange Belagerung aus, denn die Schlosskeller von Aurich werden mit Vorr\u00e4ten vollgestopft gewesen sein. Bereits kurz zuvor hatte Focko Ukena vergeblich versucht, das Schloss durch Belagerung zu erobern. W\u00fcrde er als erfahrener Feldherr solch einen Versuch zum 2. Mal unternehmen? Wohl kaum. &#8211; Warum sollte Focko Ukena mit seinen Mannen durch Feindesland ziehen, auf matschigen, engen Wegen, um dort auf dem schmalen Woldpad evtl. attackiert zu werden, wenn sie unbehelligt und &#8222;heimlich&#8220; aus der Krummh\u00f6rn kommen und Ocko \u00fcberfallen konnten? Heimlichkeit, Hinterhalt und Hinterlist waren oberstes Gebot, um Ocko II \u00fcberrumpeln zu k\u00f6nnen. Immerhin hatte Ocko II erst k\u00fcrzlich ein <strong>Waffenstillstandsabkommen<\/strong> geschlossen mit <strong>Focko Ukena<\/strong> und dem <strong>Bischof von M\u00fcnster<\/strong>, das die edlen Herren nun mit F\u00fc\u00dfen traten!<\/p>\n<p>Zur Information: Zwei Wege um die Burg herum hat es 1427 sicher <strong><span style=\"color: #800000;\">nicht<\/span><\/strong> gegeben. Dies wird sp\u00e4ter der Fall gewesen sein, nachdem die Burg schon geschleift worden war. &#8211; Man darf die\u00a0 Jahrhunderte nicht &#8222;vermengen&#8220;! &#8211; Zwei Wege\u00a0 w\u00e4ren taktisch h\u00f6chst unklug gewesen! Eine Burg unn\u00fctzerweise im Ernstfall derart in eine Zangenlage zu bringen, w\u00e4re schlichtweg dumm. So baute niemand eine Burg! &#8211; Der Hafen sch\u00fctzte die Olde Burg von der einen Seite, das Moor von der anderen.<br \/>\nEs gab stets nur einen Weg und dieser f\u00fchrte so um die Burg herum, dass der Ritter beim Einreiten zur linken Hand durch seinen Schild gesch\u00fctzt war &#8211; rechts die Schwerthand. &#8211; \u00dcbrigens, Linksh\u00e4nder &#8222;gab&#8220; es nicht, weil eine effektiver Verteidigung unm\u00f6glich gewesen w\u00e4re. &#8211;\u00a0 Der Weg kam also demnach <span style=\"text-decoration: underline;\">von Marienhafe<\/span>. Das ist genau der Fluchtweg, den Ocko II von Norden aus nehmen musste. Ich erinnere daran, dass von Norden aus nur diese eine Stra\u00dfe \u00fcber Marienhafe zur Burg f\u00fchrte. Eine weitere Stra\u00dfe gab es vom Emsland aus zur Olde Burg. Wo die beiden Stra\u00dfen zusammentrafen, erhob sich die alte Burg. Pflichtgem\u00e4\u00df wurden diese Stra\u00dfen von den jeweiligen Untersassen in Stand gehalten.<\/p>\n<ul>\n<li>\n<address><strong><span style=\"color: #800000;\">1427 in der Schlacht auf den \u2018Wilden \u00c4ckern\u2019 bei Upgant wird Ocko II. vernichtend geschlagen<\/span><\/strong><\/address>\n<\/li>\n<li>\n<address>Fokko Ukena nimmt Ocko II. gefangen, die \u2018Olde Borg\u2019 wird geschleift.<\/address>\n<\/li>\n<li>\n<address>Fokko Ukena wird sp\u00e4ter schlechterdings als Hauptmann der Seer\u00e4uber bezeichnet.<\/address>\n<\/li>\n<\/ul>\n<ul>\n<li><span style=\"color: #800000;\"><strong>Ocko tom Brok II.<\/strong><\/span> befindet sich noch in <strong><span style=\"color: #800000;\">Ukena&#8217;scher<\/span> <span style=\"color: #800000;\">Gefangenschaft<\/span><\/strong>, als <span style=\"color: #993300;\"><strong>Kaiser Sigismund<\/strong><\/span> ihn am <strong>26. Juli <span style=\"color: #800000;\">1431<\/span><\/strong> in den <span style=\"color: #800000;\"><strong>Freiherrenstand<\/strong><\/span> erhebt und ihn f\u00fcr Teile Frieslands zum <span style=\"color: #800000;\"><strong>capitaneum generalem<\/strong><\/span> (Oberh\u00e4uptling) ernennt. Gleichzeitig fordert der Kaiser Ockos Untertanen auf, <span style=\"color: #800000;\">Ocko tom Brok<\/span> zu gehorchen und beizustehen. Den Grafentitel konnte der Kaiser Ocko nicht zugestehen, denn das h\u00e4tte ihn L\u00fcgen gestraft, weil das Freiheitsprivileg von 1417 dem entgegen wirkte. &#8211; Ein sp\u00e4ter \u2013 zu sp\u00e4ter Erfolg f\u00fcr<span style=\"color: #800000;\"> Ocko II.<\/span><\/li>\n<\/ul>\n<ul>\n<li>Ein weiterer &#8218;Bund der Freiheit&#8216; unter der F\u00fchrung von <span style=\"color: #800000;\"><strong>Enno<\/strong> <strong>Circsena<\/strong> von Greetsiel<\/span> gegen <span style=\"color: #800000;\">Fokko Ukena<\/span>, <span style=\"color: #800000;\">bringt <strong>Ocko tom Brok II.\u00a0 1431<\/strong> die <strong>Freiheit<\/strong>.<\/span> <span style=\"color: #800000;\">Focko Ukena<\/span> flieht aus seiner belagerten Burg in Leer nach <span style=\"color: #800000;\">Appingedam<\/span>, wo dessen 2. Frau lebt.<\/li>\n<\/ul>\n<ul>\n<li><span style=\"color: #800000;\"><strong>Ocko II.<\/strong><\/span> heiratet noch einmal eine gewisse <strong><span style=\"color: #800000;\">Klara<\/span><\/strong> (Herkunft unbekannt). Ockos 1. Ehefrau, <strong><span style=\"color: #800000;\">Ingeborg von Oldenburg<\/span><\/strong>, soll kurz vor Ockos Befreiung aus Ukena&#8217;s Kerker an Gram gestorben sein. &#8211;<\/li>\n<li><span style=\"color: #800000;\"><strong>Ocko II.<\/strong><\/span>\u00a0und seine 2. Frau <strong><span style=\"color: #800000;\">Klara<\/span><\/strong> sterben <span style=\"color: #993300;\"><strong>1435<\/strong><\/span>, anscheinend ohne einen \u201eThronfolger\u201c f\u00fcr das H\u00e4uptlingsamt zu hinterlassen.<\/li>\n<li>In seinem Testament bestimmt <span style=\"color: #800000;\">Ocko II.\u00a0<\/span> <strong><span style=\"color: #800000;\">Ulrich Circsena<\/span><\/strong> zu seinem Erben.<\/li>\n<li>Urkundlich genannt (Ostfrs Urk. B. III, Urk. 197 aus dem Jahr 1403 sowie Urk.. 398-400) ) ist noch ein <strong><span style=\"color: #800000;\">Tirlingus Ockonis, <\/span><\/strong><span style=\"color: #800000;\">Priester in Norden<\/span>. Vermutlich ein Sohn von<span style=\"color: #800000;\"> Ocko I,<\/span> denn den &#8222;tom Brok&#8220; stand offenbar ein Priesterplatz in Norden zu sowie das Amt eines Domherren in Bremen.\u00a0 Altersm\u00e4\u00dfig w\u00fcrde das sozusagen &#8222;kompatibel&#8220; sein, denn ein Sohn von Keno II. w\u00fcrde &#8222;Kenisna&#8220; genannt werden, <span style=\"color: #800000;\">Ocko II.<\/span> w\u00e4re zu jung gewesen, um Vater eines amtierenden Priesters sein zu k\u00f6nnen.<\/li>\n<\/ul>\n<ul>\n<li>Den Grafentitel erwarb Ulrich Circsena.<br \/>\n<hr \/>\n<\/li>\n<\/ul>\n<p><a href=\"http:\/\/www.von-dehn.de\/site\/wp-content\/uploads\/2014\/04\/File0003.jpg\"><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter wp-image-444 size-full\" src=\"http:\/\/www.von-dehn.de\/site\/wp-content\/uploads\/2014\/04\/File0003.jpg\" alt=\"File0003\" width=\"373\" height=\"292\" srcset=\"http:\/\/www.von-dehn.de\/site\/wp-content\/uploads\/2014\/04\/File0003-300x234.jpg 300w, http:\/\/www.von-dehn.de\/site\/wp-content\/uploads\/2014\/04\/File0003.jpg 373w\" sizes=\"(max-width: 373px) 100vw, 373px\" \/><\/a><\/p>\n<hr \/>\n<address><span style=\"text-decoration: underline;\"><a href=\"http:\/\/www.von-dehn.de\/site\/wp-content\/uploads\/2014\/04\/Mu\u0308nze-Wappen-Ocko-tom-Brook-II-Schilling.jpg\"><img decoding=\"async\" class=\"alignleft wp-image-419\" src=\"http:\/\/www.von-dehn.de\/site\/wp-content\/uploads\/2014\/04\/Mu\u0308nze-Wappen-Ocko-tom-Brook-II-Schilling-229x300.jpg\" alt=\"Mu\u0308nze Wappen Ocko tom Brook II Schilling\" width=\"144\" height=\"189\" srcset=\"http:\/\/www.von-dehn.de\/site\/wp-content\/uploads\/2014\/04\/Mu\u0308nze-Wappen-Ocko-tom-Brook-II-Schilling-229x300.jpg 229w, http:\/\/www.von-dehn.de\/site\/wp-content\/uploads\/2014\/04\/Mu\u0308nze-Wappen-Ocko-tom-Brook-II-Schilling.jpg 673w\" sizes=\"(max-width: 144px) 100vw, 144px\" \/><\/a>Vorderseite:<\/span><\/address>\n<address>tom-Brok-Adler und Itzinga-Sterne: Ocko II stammte ab von Adda Itzinga und Keno II. tom Brok<\/address>\n<address>\u00a0<\/address>\n<address><span style=\"text-decoration: underline;\">\u00a0Legende:<\/span><\/address>\n<address>\u00a0Miltis II (=Ritter); Kreuz und DNI<\/address>\n<address>DNI = Doni nobilies = Herr \/ F\u00fchrer Edelmann<\/address>\n<address>Es folgt &#8211; von au\u00dfen gelesen &#8222;DO&#8220; = <em>Domicellus<\/em> (Junggraf, Junker)<\/address>\n<address>(Die Buchstaben auf M\u00fcnzen haben manchmal eine doppelte Bedeutung) Werden die Buchstaben also umgekehrt von mittig nach au\u00dfen gelesen, erkennt man das Wort &#8222;Ockonis&#8220;.\u00a0<\/address>\n<address>Es folgen 7 Perlen, welche in Verbindung mit der R\u00fcckseite der M\u00fcnze zum Pr\u00e4gejahr f\u00fchren\u00a0<\/address>\n<address>\u00a0<\/address>\n<address>\u00a0<\/address>\n<address>\u00a0<\/address>\n<address><span style=\"text-decoration: underline;\"><a href=\"http:\/\/www.von-dehn.de\/site\/wp-content\/uploads\/2014\/04\/Mu\u0308nze-Wappen-Ocko-tom-Brook-II-Schilling-Ru\u0308ckseite.jpg\"><img decoding=\"async\" class=\"  wp-image-418 alignleft\" src=\"http:\/\/www.von-dehn.de\/site\/wp-content\/uploads\/2014\/04\/Mu\u0308nze-Wappen-Ocko-tom-Brook-II-Schilling-Ru\u0308ckseite-281x300.jpg\" alt=\"Mu\u0308nze Wappen Ocko tom Brook II Schilling Ru\u0308ckseite\" width=\"146\" height=\"155\" srcset=\"http:\/\/www.von-dehn.de\/site\/wp-content\/uploads\/2014\/04\/Mu\u0308nze-Wappen-Ocko-tom-Brook-II-Schilling-Ru\u0308ckseite-281x300.jpg 281w, http:\/\/www.von-dehn.de\/site\/wp-content\/uploads\/2014\/04\/Mu\u0308nze-Wappen-Ocko-tom-Brook-II-Schilling-Ru\u0308ckseite.jpg 332w\" sizes=\"(max-width: 146px) 100vw, 146px\" \/><\/a>R\u00fcckseite:<\/span>\u00a0<\/address>\n<address>Umschrift im Uhrzeigersinn: frz. Lilie &#8211; Ordens-Fu\u00dfkreuz &#8211; Ocko &#8211; Moneta de Broca<\/address>\n<address>sowie 2 x 4 Perlen und 7 Perlen (Punkte). In dem Wort Ocko erkennt man &#8211; wie oben bereits beschrieben &#8211; abermals &#8222;DO&#8220; als Zeichen des Domicellus<\/address>\n<p>In den Perlen verbirgt sich \u00fcblicherweise das Pr\u00e4gejahr. Addiert man diese auf bestimmte Art und Weise, erh\u00e4lt man die Jahreszahl 1422:<\/p>\n<address style=\"text-align: left;\">je 7 Perlen von der Vorder- bzw. R\u00fcckseite = 14. .<\/address>\n<address style=\"text-align: left;\">4 + 4 Perlen der R\u00fcckseite = 8 + 14 Perlen <span style=\"text-decoration: underline;\">= . . 22<\/span><\/address>\n<address style=\"text-align: left;\">\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0 = 1422<\/address>\n<p>(Anm.: Ein anderes Pr\u00e4gedatum ist ebenfalls m\u00f6glich, z. B. 1418, welches der Amtsantritt von Ocko II. gewesen sein k\u00f6nnte. &#8211; Die Lilie ist urspr\u00fcnglich das Zeichen der Jungfrau Maria)<\/p>\n<p>Ocko II.\u00a0 (Enkel von Ritter Ocko I.) f\u00fchrt sowohl den fl\u00fcgel- als auch den kopfgekr\u00f6nten Adler neben der freien Krone auf seinen M\u00fcnzen.<\/p>\n<hr \/>\n<p><strong><span style=\"text-decoration: underline;\">Familie Ukena:<\/span><br \/>\n<\/strong><\/p>\n<p><strong>Fokko Ukena<\/strong> geb. zw. 1360 \u2013 1370 ; gestorben 29.8.1436 auf dem Besitz seiner 2. Frau Dykhuisen bei Appingedam;<\/p>\n<p>verheiratet in 1. Ehe mit <strong>Theda von Rheide; <\/strong>3 S\u00f6hne und 3 T\u00f6chter gingen aus der Ehe hervor.<\/p>\n<p>1. Sohn<strong> Udo Fokken heiratet Hima Itzinga von Norden<br \/>\n<\/strong><\/p>\n<p>2. Sohn <strong>Uko Fokken<\/strong> heiratet <strong>Hebe Attena von Dornum<\/strong> (Ockos Cousine), deren Tochter <strong>Theda<\/strong> wird als S\u00e4ugling verheiratet mit dem sp\u00e4teren <strong>Grafen Ulrich Circsena<\/strong><\/p>\n<p>3. Sohn <strong>Thyo<\/strong> erbte Neermoor von seinem Vater<\/p>\n<p>4. Tochter <strong>Amke<\/strong> heiratet <strong>Sibet Papinga<\/strong> von R\u00fcstringen (Schlacht bei Bargebur 1433+)<\/p>\n<p>5. Tochter <strong>Bawe<\/strong> verheiratet mit Evo von Evsum (Tamminga)<\/p>\n<p>6. Tochter (Name unbekannt) verheiratet mit <strong>Ihmel Abdena<\/strong> von Emden<\/p>\n<h4><strong>in 2. Ehe <\/strong>heiratet Fokko Ukena <strong>1411 nach dem Tod seiner 1. Frau<\/strong><\/h4>\n<p><strong> Hidde Ripperda<\/strong> von Dykhuisen bei Appinge (heute Appingedam), Wytwert, Winsum und Oterdum; 2 Kinder gehen aus dieser Ehe hervor:<\/p>\n<ol>\n<li>Sohn <strong>Tzabbe <\/strong><\/li>\n<li>Tochter <strong>Ulske<\/strong>, die 1436 <strong>Unico Ripperda von Farmsum<\/strong> heiratet<\/li>\n<\/ol>\n<hr \/>\n<div id=\"attachment_3171\" style=\"width: 160px\" class=\"wp-caption alignleft\"><a href=\"http:\/\/www.von-dehn.de\/site\/wp-content\/uploads\/2014\/04\/AutogrammkarteGunda.png\"><img decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-3171\" class=\"wp-image-3171 size-thumbnail\" src=\"http:\/\/www.von-dehn.de\/site\/wp-content\/uploads\/2014\/04\/AutogrammkarteGunda-150x150.png\" alt=\"AutogrammkarteGunda\" width=\"150\" height=\"150\" srcset=\"http:\/\/www.von-dehn.de\/site\/wp-content\/uploads\/2014\/04\/AutogrammkarteGunda-66x66.png 66w, http:\/\/www.von-dehn.de\/site\/wp-content\/uploads\/2014\/04\/AutogrammkarteGunda-150x150.png 150w\" sizes=\"(max-width: 150px) 100vw, 150px\" \/><\/a><p id=\"caption-attachment-3171\" class=\"wp-caption-text\">Gunda von Dehn<\/p><\/div>\n<h3><strong><span style=\"color: #993300;\"><em>Hinweis: Roman Chroniken der tom Brook<\/em><\/span><\/strong><\/h3>\n<h4><span style=\"color: #800000;\"><span style=\"color: #800000;\">Band I-IV &#8222;Chroniken der tom Brook&#8220; als E-Books\u00a0erh\u00e4ltlich<\/span><\/span><\/h4>\n<p><span style=\"color: #0000ff;\"><a style=\"color: #0000ff;\" href=\"http:\/\/www.hugendubel.de\/de\/ebook\/gunda_von_dehn-chroniken_der_tom_brook-29133974-produkt-details.html\">http:\/\/www.hugendubel.de\/de\/ebook\/gunda_von_dehn-chroniken_der_tom_brook-29133974-produkt-details.html<\/a><\/span><\/p>\n<h4><span style=\"color: #800000;\">Band II &#8222;Chroniken der tom Brook&#8220; :<\/span> <span style=\"color: #0000ff;\"><a class=\"moz-txt-link-freetext\" style=\"color: #0000ff;\" href=\"http:\/\/store.kobobooks.com\/de-DE\/ebook\/chroniken-der-tom-brook-1\">http:\/\/store.kobobooks.com\/de-DE\/ebook\/chroniken-der-tom-brook-1<\/a><\/span><\/h4>\n<h4><\/h4>\n<hr \/>\n<h6>Letzte \u00c4nderung 05. 10. 2023<\/h6>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>\u00a9\u00a0 Musik Gunda von Dehn &#8211; &#8222;Kampf&#8220; aus meinem Musical &#8222;Zorn im Blut&#8220; Ocko II. &#8211; Der Enkel 1417 Ocko II. folgt seinem Vater Keno II. in der H\u00e4uptlingsw\u00fcrde. Der unm\u00fcndige Ocko II. wurde von seinen Vorm\u00fcndern vertreten. Die bekanntesten davon sind seine Gro\u00dfmutter Foelke und Focko Ukena. 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